Zu warm, zu trocken und viel Sonnenschein

Heiter bis wolkig: Der Juli begann gefühlt zu kühl, wurde dann aber noch einmal so richtig heiß. Zwölf Sommertage zählte der Schlettauer Wetterfrosch Sven Ziller.

Schlettau.

33,5 Grad Celsius - diese Temperatur wurde am 25. Juli an der Kurz-Heitzig-Wetterstation in Schlettau gemessen. Der wärmste Tag des Monats. Doch auch an anderen Tagen ging's durchaus heiß zu. Wie Wetterfrosch Sven Ziller erklärt, gab es im Juli zwölf Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad Celsius. An vier dieser zwölf Tage kletterte das Quecksilber über 30 Grad. Und auch, wenn der Monat gefühlt zu kühl begann, was aber immer noch dem Durchschnitt für die hiesigen Breiten entsprach, war der Juli unterm Strich zu warm und zu trocken. So habe das Temperaturmittel bei 17,6 Grad Celsius gelegen. "Die Abweichung nach der gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 betrug 2,4 Grad Celsius nach oben", erklärt Sven Ziller, der seit zehn Jahren die Wetterstation in Schlettau betreibt. Ungeachtet dessen, dass der Juli ein Sommermonat ist, gingen die Temperaturen aber auch in den Keller. Am 4. Juli wurde es nachts mit nur 4,6 Grad richtig kalt.

Fehlender Niederschlag war zudem ein Thema. Laut den Messdaten der Wetterstation fiel an zehn Tagen Niederschlag. "Meist waren es nur wenige Tropfen. Eine Entspannung bei der Trockenheit gab es nicht." Lediglich am 12. und 13. Juli habe es Petrus etwas besser gemeint. 40,6 Liter pro Quadratmeter im gesamten Monat entsprächen nur etwa der Hälfte der sonst üblichen Regenmenge. "Durch die Hitze und das noch vorhandene Niederschlagsdefizit aus dem Vorjahr verschärfte sich die Situation auf den Feldern und in den Wäldern."


Der Hochsommer scheint vorbei. "Die Temperaturen werden in den kommenden Tagen nicht im schweißtreibenden Bereich liegen. Auch Regen sei wahrscheinlich. Was uns zur Bauernregel bringt: "Wenn's im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet."

Mehr Informationen zum Wetter finden Sie im Internet. Anregungen nimmt Sven Ziller gern per Mail (sven.ziller@wetterfrosch-erzgebirge.de) entgegen. www.wetterfrosch-erzgebirge.de

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