Vandalismus: Ermittlungen ohne Erfolg

Staatsanwaltschaft legt Fall zu den Akten

Jahnsdorf.

Ein Fall von zerstörten Ästen, Kronen und Stämmen von Obstbäumen in Jahnsdorf Anfang Februar bleibt ohne juristische Folgen. Die Chemnitzer Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt, wie Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart auf Nachfrage von "Freie Presse" mitteilte. Grund: Es konnte kein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Die Ermittlungen konzentrierten sich jedoch nur auf den Vorfall in der Nacht vom 6. auf den 7. Februar. Damals hatten Unbekannte an insgesamt 14 Obstbäumen an der Straße der Jugend in Jahnsdorf Äste und Kronen abgebrochen und Stämme teilweise umgeknickt. Der Schaden belief sich auf rund 500 Euro. In einer Kleinen Anfrage an die sächsische Staatsregierung wollte der Grünen-Landtagsabgeordnete Volkmar Zschocke mehr über den Stand der Ermittlungen erfahren. Aus der Antwort geht hervor, dass die Polizeidirektion Chemnitz am nächsten Tag ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde das Verfahren am 7. März an die Staatsanwaltschaft Chemnitz übergeben. Allerdings hatten die polizeilichen Ermittlungen keine Hinweise auf Täter oder Tatmotiv ergeben, heißt es in der Antwort der Staatsregierung. Der Vorfall auf der Streuobstwiese war jedoch nicht der erste gewesen. Seit Februar 2017 wurden dort bereits vier Mal Bäume zerstört, zuletzt Anfang März dieses Jahres. (kan)

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