Bauvorhaben in Chemnitz: Parkplätze in Innenstadt werden gesperrt

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Ab Mai nehmen Experten ein Gebiet auf dem Parkplatz an der Johanniskirche unter die Lupe. Dann wird gebaut. Für Autofahrer wird es eng.

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1313 Kommentare
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  • 1
    1
    Interessierte
    22.04.2021

    Und nun haben wir schon 30 Jahre den Westen und man hat es in dieser Zeit nicht geschafft , die aus DDR-Zeiten übrig gebliebenen und ´zurück gestellten` Plätze zu bebauen ..
    Man hat lieber Vorhandenes wieder abgerissen und umgebaut und umgeräumt von hier nach da -

    Und man hat lieber Kaufhäuser gebaut , die man nicht braucht und neue Verwaltungsgebäude für die Stadt und das neue System und dazu viele Hoch-/Tiefgaragen und Luxusvillen und aus vorangegangen Zeiten vernachlässigte Häuser von bekannten Größen und ehemaligen Staatsfeinden saniert ...

    Und man hat lieber Plätze mit Bäumen vernichtet , als über 70 Jahre brach liegende Grundstücke zu bebauen ...
    Und man hat es nicht geschafft , für wegfallende Parkplätze alternative Lösungen zu schaffen und „Parken vor der Stadt“ zu ermöglichen …

    Das war das Unvermögen der BRD , ehemalige DDR-Städte nach der Wendezeit weiter zu gestalten und westlich zu verschönern ...

  • 3
    2
    Interessierte
    22.04.2021

    Ich kann dem @Deluxe nur Recht geben ...

    Das Unvermögen der DDR , Städte nach dem 2. WK wieder aufzubauen ....

    Ich glaube , da wurde da Möglichste und Nötigste getan , indem man zuerst die Bahnlinien wieder aufgebaut hatte und Verwaltungsgebäude für die Stadt und dazu die vielen Häuser an der Annen-/ Reithbahn-/ Moritzstraße und Wohnblöcke an der StraNa und Brückenstraße und Rosenhof und später am Brühl

    Und dann hat man die Innenstadtbebauung ´zurück gestellt` zugunsten des dringend erforderlichen Wohnungsbaues , u.a. für die Zuzüge für die Chemnitzer Industrie ....
    Angefangen nach dem Mauerbau 1963 mit dem Flemminggebiet über da Yorkgebiet und schließlich das FHG , und das alles in 28 Jahren ...
    Aber wissen wohl einige Schreiber von hier nicht , weil sie noch zu jung oder nicht von hier sind ...

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    21.04.2021

    @LukeSkywalker: Jede Zeit hat ihre Architektur und ich bin dankbar, dass es in Chemnitz dermaßen vielfältig zugeht. Ob die Menschen in wenigen Jahrzehnten vorzugsweise noch mit dem Auto in die [Innen]Stadt kommen, bleibt abzuwarten.

  • 2
    4
    485997
    21.04.2021

    Dass hier einige wirklich diese Kriegsbrachen verteidigen. Jesus Maria.

  • 10
    6
    LukeSkywalker
    21.04.2021

    @Carat43 zur Gegenfrage mir wären in diesem Fallbegrünte Parkflächen
    (Stellplätze unter grünen Bäumen lieber als Missratene "Ideen" von irgend welchen Architekten und Stadtplanern am Reißbrett die nur auf abkassieren aus sind
    die Stellplätze sind nun mal nötig da die "gewünschten" halt Bewohner und Besucher nNnur mit PKW in die Stadt kommen Bahn ist "geplant" und BUS vonaußerhalb wird ja nach Stadtratbeschluss wegrationalisiert

  • 19
    15
    gelöschter Nutzer
    20.04.2021

    Das Unvermögen der DDR Städte nach dem 2. WK wieder aufzubauen sieht man nicht nur an Chemnitz, aber insbesondere eben auch hier. Große Autoparkflächen als Begründung zu nehmen, frei auf Gebäude blicken zu können - Gegenfrage: Es ist dann in ihren Augen wohl auch besonders schön, von innerhalb der Gebäude nach außen auf die Autoparkflächen zu blicken?

    Für mich besteht eine Stadt vor Allem aus Menschen, Bewohnern, Besuchern am Besten unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichsten Erlebnissen, Erfahrungen und Wünschen, jedoch immer zum Wohl der Stadt.

    Ich wünsche mir jeden Tag für Chemnitz, dass sämtliche Brachflächen einer neuen Nutzung zugeführt werden und ganz ehrlich: Mir sind Häuser, neue Viertel, neue Menschen, neue Bewohner und Besucher allemal lieber als Autoparkflächen, ob nun abgezäunt oder nicht. Genau das macht eine Stadt aus und genau das hat die DDR nicht nur in den 1950/60er Jahren nicht hinbekommen.

  • 8
    5
    gelöschter Nutzer
    20.04.2021

    @SkBkFP1 Sie zahlen wohl gern (noch mehr) Steuern? Oder wie wollen Sie kostenlosen ÖPNV finanzieren, wenn er jetzt schon durch Energieversorger quersubventioniert wird?

  • 20
    26
    lax123
    20.04.2021

    Kaßberger, lassen sie doch den armen Chemnitzern wenigstens ihr Auto. Die haben doch sonst so wenig Freude am Leben. Da muss man schon gescheit parken können.
    Oder, wir wandeln uns endlich und führen die ökologische Verkehrswende an?

  • 23
    19
    Deluxe
    20.04.2021

    Nun wird wieder die drangvolle Enge der Vorkriegszeit erreicht. Jeder Quadratmeter muß bebaut werden - Immobilienspekulanten tun das ihre.

    Immer weniger Raum in der Innenstadt, keine Sichtachsen mehr, der Blick auf interessante Fassaden wie Tietz oder Rathaus verstellt. Immer weniger Luft zum Atmen.

    Die DDR-Stadtplanung der 50er und 60er Jahre war ganz sicher auch nicht vollkommen und sie wurde ja auch nie vollständig realisiert. Aber eins konnte sie besser: Licht und Luft in die Innenstadt bringen, die bis 1945 extrem beengt und eigentlich viel zu dicht bebaut war.
    Nun hatten wir Licht und Luft - und jetzt bauen wir wieder alles zu. Dicht an dicht, wie vor 100...150 Jahren.
    Wem es gefällt, bitte. Aber ich bin froh, anders wohnen und leben zu können als in diesen phantasielosen Glas- und Betonschluchten, die der sozialistischen Glas- und Beton-Architektur m.M.n. übrigens keinen Deut überlegen sind. Nicht mal ansatzweise. Im Gegenteil! Sie erscheint oft noch weit phantasieloser.

  • 26
    6
    SkBkFP1
    20.04.2021

    Sich nur darauf zu verlassen, dass man hofft, dass Besucher der Innenstadt auf den ÖNV ausweichen, da wird wohl der Wunsch der Vater des Gedanken werden. Außer: die Stadt subventioniert den ÖNV und man kann umsonst in die Innenstadt fahren. Das würde eine wirkliche Belebung der Innenstadt bewirken.

  • 40
    35
    Kaßberger85
    20.04.2021

    Wird ja auch Zeit, dass dieses unnötig brachliegende Land inmitten der Innenstadt endlich bebaut wird. So viel freie Fläche vorzuhalten um dort lediglich Autos abzustellen ist städteplanerisch vollkommen absurd. Ich freu mich drauf, wie die Innenstadt sich in den nächsten Jahren weiter positiv verändern wird.

  • 41
    1
    Torreta2002
    20.04.2021

    Ich habe eine Frage, die mir bisher nicht beantwortet wurde: Was wird mit der Lichtinsel der Allee des Lichts vor der Johanniskirche an der Ecke Bahnhofstraße/Zschopauer Straße ? Werden die Archäologen drumherum graben ? Wie wird die Lichtinsel in die neue Bebauung eingebunden ? Oder wird sie verlegt ? Ich gehe davon aus, dass sie nicht verschwinden wird, denn die Laternen wurden Chemnitz von den Partnerstädten Lodz, Wolgograd und Akron zur Verfügung gestellt als Symbol der Städtepartnerschaft. Vielleicht kann die FP mal nachhaken.

  • 39
    27
    fnor
    20.04.2021

    Chemnitz, eine Stadt deren Geschichte gefühlt nur bis zur DDR reicht. Als Kulturhauptstadt könnte die "Stadt der Moderne" mal etwas mehr Historie wagen. Die letzten Ausgrabungen haben viele Einwohner angezogen. Dies bringt Belebung und Aufenthaltsqualität in die Innenstadt. Ein Park, wo man die Ausgrabungen dauerhaft sieht, ist sicher attraktiver als neue Betonklötze.

    Für wegfallende Parkplätze immer das Chemnitzer Modell als Lösung zu präsentieren ist doch eine Farce. Lange hat man für den kleinen "Fernbahnanschluss" gekämpft. Mit dem Chemnitzer Modell ersetzt man Regionalbahnen durch Zuckelstraßenbahnen. Die Fahrgastzahlen beim RVE sind zuletzt bei den Expressbussen durch die Decke gegangen. Es werden schnelle Verbindungen ins Umland gebraucht, die gut mit dem städtischen ÖPNV verknüpft sind. Statt bestehende Bahntrassen für viel Geld umzubauen, sollte man das Geld in neue Straßenbahnlinien vor Ort investieren.