Chemnitz verliert Floristenausbildung

Nach einer Reform gibt es in Westsachsen überhaupt keine Theorieausbildung mehr für diesen Beruf. Für die Firmen hat das gravierende Folgen.

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55 Kommentare
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  • 1
    0
    Tauchsieder
    23.11.2020

    Sehe ich auch so "Pixel.....", die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber !

  • 2
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    chichi
    22.11.2020

    ich sehe das so: im artikel wird ausschließlich der blick der ausbildenden unternehmen abgebildet. nirgendwo ist eine aussage darüber zu finden, wieviele auszubildenden nach der ausbildung im ausbilderbetrieb bleiben dürfen oder wollen. den unternehmen fehlt meiner meinung nach nicht qualifiziertes nachrückendes personal, sondern billige arbeitskräfte, welche den billigen arbeitsmarkt ostdeutschland mit finanzieren - und das betrifft leider nicht nur floristiker. es betrifft eine grundsatzdiskussion darüber, ob wir dauerhaft weniger wert sein wollen - und zwar mit dem breiten blick vom auszubildenden bis zum zukünftigen rentner. zu meinem bedauern thematisieren und diskutieren die freie presse und andere ostdeutsche tageszeitungen viel zu wenig.

  • 6
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    Pixelghost
    22.11.2020

    @Mike1969, naja ganz so ist das ja nun nicht.
    Als in den 90ern durch die Landesregierung beschlossen wurde, anstatt kleinere Schulklassen zu bilden, Lehrer zu entlassen und Schulen zu schließen, frei werdende Polizistenstellen nicht mehr zu besetzen und in der Verwaltung das Personal auszudünnen, wurde das durch das Wahlvolk mit der Wiederwahl honoriert.

    So weit weg kann die Bürgernähe da ja nun nicht gewesen sein.

  • 22
    0
    Mike1969
    21.11.2020

    Gut gemacht Werte Landesregierung. Dann dürfen wir in 10 Jahren wohl in Chemnitz und Umgebung unsere Blumen selbst schneiden, wenn wir mal einen Blumenstrauß haben wollen, da es keine Mitarbeiter mehr gibt, die das fachlich machen können? Nehmt es mir nicht übel, aber was da im fernen Dresden "gespielt" wird, ist jeglicher Vernunft! Aber seit wann hat die Dresdner Politik was mit Bürgernähe und Vernunft zutun?

  • 31
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    Klemmi
    21.11.2020

    Ein weiterer Aderlass für die Region und eine typische Handschrift eines von der CDU geführten Ressorts: Bei der (Aus-) Bildung einsparen, konzentrieren, natürlich wieder zu Gunsten der üblichen Regionen. Hinzukommt das sächsische Bahnchaos, wo Effizienz angebracht wäre, schafft es der Freistaat schlicht nicht. Derartige kurzsichtige Entscheidungen führen am Ende immer in neue Probleme. Bestes bundesweite Beispiel: Der, gegen die Wand gefahrene, Pflegeberuf. Nicht selten fehlt es, in Anbetracht der aktuellen Lage, an Personal, zu welchen Preis?