Chemnitzer Basketballer erhalten Marketingpreis

Die Betriebsgesellschaft von Zweitligist Niners ist mit dem Meilenstein 2020 ausgezeichnet worden. Vor allem ein Name ist eng mit der guten Vermarktung des Vereins verbunden.

Sportlich könnte es derzeit kaum besser laufen - und auch in der Außendarstellung ist der Tabellenführer der Zweiten Basketball-Bundesliga, Niners Chemnitz, spitze. Das sieht zumindest der Marketing Club Chemnitz so, der die Spielbetriebsgesellschaft, in welche die Zweitligamannschaft der Niners samt Betreuerteam ausgegliedert ist, am gestrigen Dienstag mit dem Meilenstein 2020 ehrte.

Den Preis vergibt der Verein an Unternehmen der Region, "die sich erfolgreich im Wettbewerb behaupten und zu Impulsgebern im Bereich Marketing geworden sind", heißt es in der Beschreibung. Präsident Mario Beier sagte, erfolgreicher Sport sei ohne eine gute finanzielle Basis nicht möglich. "Die Niners sind das beste Beispiel dafür", sagte er. Es würden Sponsorenarbeit, Außendarstellung sowie wirtschaftliche und sportliche Entwicklung der GmbH und des Vereins gewürdigt.

Mit einem Budget von 2,1 Millionen Euro ist die Niners GmbH in die aktuelle Zweitligasaison gegangen - vor ein paar Jahren war es nicht einmal ein Viertel davon. "Entscheidend für diese Entwicklung sind unsere Fans, unsere Sponsoren und die zehn Gesellschafter, die uns auch in schwierigen Zeiten geholfen haben und dabei stets im Hintergrund geblieben sind", sagte Niners-Geschäftsführer Steffen Herhold. Und er fügte an, dass auch sein Mitarbeiter Felix Linke einen großen Anteil hat. "Er ist ein absoluter Glücksgriff für uns."

Linke gehört seit vier Jahren zum Team der Niners, arbeitet hauptamtlich als Marketingmanager. Alles, was die Fans abseits des Parketts von den Basketballern zu sehen bekommen, stammt von ihm - zum Beispiel die prägnanten orangefarbenen Schriftzüge im Internet und auf Plakaten oder auch das besondere Trikot, mit dem die Mannschaft Jahr für Jahr zu den Weihnachtsspielen aufläuft. Auch um die neuen riesigen LED-Wände, die seit dem Heimspiel am 4. Januar in der Messe hängen, hat er sich gekümmert. "Der Preis ist eine besondere Ehre und Anerkennung für unsere Arbeit", sagte der 30-Jährige, der in Chemnitz geboren wurde und in Mittweida Medientechnik studiert hat. Ausruhen will er sich darauf aber nicht. Schließlich gilt es, die Rahmenbedingungen für die Erste Liga zu schaffen - denn der sportliche Aufstieg soll in diesem Jahr unbedingt her.

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...