Chemnitzer FC spendet 1000 Euro für kranken Leon in Wittgensdorf

Der 13-Jährige leidet an einer seltenen Krankheit und braucht einen Assistenzhund. Aber der kostet 25.000 Euro. Zuviel für die Familie.

Chemnitz.

Der Chemnitzer FC hat mit einer Spende von 1000 Euro einen Beitrag geleistet, dass der 13-jährige Leon aus Witggensdorf vielleicht doch einen Assistenzhund bekommt, der ihm im Alltag hilft. Nachdem die "Freie Presse" vor drei Wochen auf das Schicksal der Familie aufmerksam gemacht hatte, kamen bis Mitte April 5000 Euro an Spenden zusammen, wie Leons Mutter Romy Kühnert mitteilte.

Leon leidet seit mehreren Jahren an wiederkehrenden Tumoren im Gehirn. Die Krankheit Neurofibromatose hat er geerbt. Sein Vater war vor drei Jahren an der Krankheit verstorben. Die Ursache liegt in einem veränderten Gen. Etwa eines von 3000 Neugeborenen ist betroffen, Leon mit einem besonderen Schweregrad. Gewebeknoten an den Nervenbahnen beeinträchtigen Koordination und Konzentration.

Ein ausgebildeter Assistenzhund kann Notfälle erkennen, Hilfe holen, Medikamente bringen oder auf sich aufmerksam machen. Die Familie, die seit dem Tod des Vaters hauptsächlich von Pflegegeld, witwen- und Halbwaisenrente lebt, kann die Kosten von rund 25.000 Euro nicht aufbringen.

"Dieses Schicksal hat uns in den vergangenen Tagen sehr bewegt", sagt Romy Polster, Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer FC. "Wie die Familie mit dem Schicksal der vergangenen Jahre umgeht, verdient Achtung und Respekt. Jeder Moment, der dazu beiträgt, das leben von leon und Romy Kühnert zu gestalten und zu fördern, ist es wert, unterstützt zu werden."

Spenden für Familie Kühnert sind jederzeit möglich. Die Kontodaten werden nach einer Kontaktaufnahme per E-Mail mitgeteilt: romy-kuehnert@web.de. Die ganze Krankengeschichte des Jungen lesen Sie unter: www.freiepresse.de/leonK

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