Eigentümer der Muldentalbahn verbietet Eisenbahnfans Nutzung

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Die geplanten Draisinefahrten mussten kurzfristig ausfallen. Die Anbieter sind verärgert, geben sich aber nicht geschlagen.


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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 18
    4
    macxs
    25.08.2020

    @Manro: Wenn etwas passiert, ist doch nicht der Besitzer der Strecke verantwortlich! Was ist das denn für eine krude Logik? Wenn ich mit einem Auto auf der Straße einen Unfall baue, ist auch nicht das Tiefbauamt oder die Stadt verantwortlich.

  • 28
    3
    Deluxe
    25.08.2020

    Das war doch aber absehbar.

    Wenn sich eine Firma Muldentalbahntrasse Invest nennt und ihren Sitz in Berlin hat, dann kann man sich doch an 5 Fingern abzählen, dass diese Firma (bei der es fraglich ist, ob sie aus mehr als einem Briefkasten und ein paar Gesellschaftern besteht) kein Interesse am Bahnverkehr auf der Strecke hat.

    Es geht um die Trasse - nicht ums Fahren. Es geht um Grundstücke, am Ende womöglich auch einfach nur um Schrott. Letzteres zumindest halte ich für nicht unwahrscheinlich, denn nicht nur der Abbau der Schienen bei Glauchau ist für mich ein Verdachtsmoment, sondern der Gesamtschrottwert der Gleis- und Signalanlagen übersteigt auf der kompletten Streckenlänge den damaligen Kaufpreis deutlich. Ein Meter Bahnschiene wiegt 65kg. Zwei Schienen liegen pro Gleis parallel, rechnen wir mal nur mit 30km Streckenlänge, dann sind das 60km Schienen. 3900 Tonnen. Und das ist nicht der schlechteste Stahl...allein das sind über 270.000€ Schrottwert.
    Weichen, Schrauben, Signalanlagen usw. kommen noch hinzu.

    Vielleicht ein Geschäftsmodell? Ich weiß es nicht, aber seit der Gleisdemontage bei Glauchau habe ich diesen Verdacht.

    Solange sich unser Staat derartige Infrastruktur (die jetzt noch vorhanden ist) aus den Händen nehmen läßt, um sie dem Finanzmarkt zu überlassen, ist dieses Land weder zu retten noch jemals in der Lage, die selbst gesteckten "Klima"ziele zu erreichen.

    Aus Bahnstrecken Radwege zu machen, wie es bedauerlicherweise im Chemnitztal geschieht, ist ganz gewiß der falsche Ansatz.

  • 2
    23
    Manro
    25.08.2020

    Ich denke, daß der Veranstalter etwas nachdenken sollte! Wenn etwas passieren sollte, würden die Zeitungsartikel anders aussehen.