Elternrat: Sanierung kommt spät

Kritik an Rathaus wegen Umgang mit Oberschule

Limbach-Oberfrohna.

Der Elternrat der Geschwister-Scholl-Oberschule in Limbach-Oberfrohna begrüßt, dass die Sanierung der Einrichtung fortgesetzt wird. "Wir freuen uns über alles, was dort gemacht wird", sagte Matthias Winkler. Der bisherige Elternratsvorsitzende scheidet aus dem Amt, da sein Sohn seine Laufbahn an der Oberschule vor wenigen Wochen beendet hat. Gleichzeitig übt Winkler aber auch Kritik am Rathaus: "Die Sanierung hat sich viel zu lange hingezogen." Wenn Lehrer und Schüler keine guten Bedingungen vorfinden, vermittele man ihnen, dass sie nichts wert seien, mahnte der Vater. Nach seinen Angaben befindet sich beispielsweise das Lehrerzimmer noch auf dem Stand von vor 30 Jahren. Die Plattenbau-Schule war in den 1960er-Jahren gebaut worden.

Im Gebäude werden in den Sommerferien die Heizungsanlage im Keller sowie alle Heizkörper in den Unterrichtsräumen ausgetauscht. Auch die Waschbecken werden ersetzt. Bis Ende 2019 ist zudem die Erneuerung von Dach und Fußböden vorgesehen. Zum Abschluss sollen alle Räume gemalert werden. Die Sanierung hatte bereits in den 1990er-Jahren begonnen und war schrittweise vorangetrieben worden. Nach Angaben der Stadt war eine Komplettsanierung nicht möglich, weil dann die Schüler hätten ausquartiert werden müssen. Es mangele aber an einem Interimsgebäude, so das Rathaus. (jop)

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