Hafenumbau in Kriebstein geht in heiße Phase

Kriebstein.

Beim Umbau des Hafens an der Talsperre Kriebstein geht es nun ans Eingemachte. Ab dem heutigen Montag sollen mit schwerer Technik Spundwände für die neue Promenade in den Boden getrieben werden. Dafür kommt unmittelbar an der Wasserkante eine sogenannte Ramme, ein Kettenfahrzeug, zum Einsatz. Bei den Arbeiten dürfte der Boden rund um den Hafen vibrieren. Nach Angaben von Thomas Caro, Geschäftsführer des Talsperrenzweckverbandes, liefen in den vergangenen Tagen die Vorbereitungen. "Die Fahrspur für die Ramme wurde gebaut", erläutert er.

"Außerdem konnten wir schon die Aufträge für den Rohbau der Aufzugsanlage auslösen", sagt Caro. Das Gebäude, über das man später barrierefrei vom Besucherzentrum auf die Schiffe gelangt, soll noch in diesem Jahr stehen. Der Ausbau kann laut Caro im nächsten Jahr erledigt werden, ohne den regulären Betrieb zu stören.

Der Umbau des Hafens, der etwa 2,5 Millionen Euro kosten soll, hatte im Juli begonnen. Die Schiffe auf der Talsperre können Kriebstein deshalb derzeit nicht anlaufen. Bis zum 31. Oktober läuft ein eingeschränkter Fährbetrieb. Die Hochsaison rund um das Gelände ist aber ohnehin vorbei. Mit dem Ende der Sommerferien in Sachsen hat laut Caro das Interesse an der Talsperre spürbar nachgelassen: "Es gibt einen richtigen Einbruch bei den Fahrgästen auf den Schiffen, aber das ist ja jedes Jahr so." (fa)

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