Hitlergruß-Prozess - Gericht erkennt Handyvideo an

In einer Berufungsverhandlung, in der es um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen am Marx-Monument geht, hat die zuständige Strafkammer des Landgerichts ein vom Angeklagten aufgenommenes Handy- Video als Beweismittel anerkannt. Der zur Tatzeit 39-Jährige bestreitet den auf Zeugenaussagen beruhenden Vorwurf, bei einer Pro-Chemnitz-Demonstration im September 2018 den sogenannten Hitlergruß gezeigt zu haben, und argumentiert, stattdessen mit ausgestrecktem rechten Arm das Video aufgenommen zu haben. Sein Verteidiger, Pro-Chemnitz-Stadtrat Martin Kohlmann, hatte beantragt, die Echtheit des dem Gericht gezeigten Videos durch ein kriminaltechnisches Gutachten nachweisen zu lassen. Das hält die Strafkammer für unnötig. Die Verhandlung wird fortgesetzt. (mib)

11Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    MuellerF
    17.01.2020

    Doch, Herr Bremen, Sie sind halb blind, wenn Sie die Existenz von Beiträgen leugnen, die eindeutig da sind! Sie haben ja noch nicht mal den Anstand, einen Irrtum bzw. Fehler zuzugeben!

  • 4
    7
    ArndtBremen
    16.01.2020

    Mueller: Nö, ist sie nicht! Ich bin weder auf dem rechten, noch auf dem linken Auge blind.

  • 6
    5
    MuellerF
    16.01.2020

    Herr Bremen- falls Sie mit "Linksterrorismus" zB die Silvester-Randale in Leipzig meinen, da habe ich mich hier in 4 Artikeln zum Thema geäußert.
    Ihre Behauptung ist also abwegig!

  • 5
    8
    ArndtBremen
    16.01.2020

    Mit absoluter Sicherheit, Herr Müller. Bei Ihnen hab ich so meine Zweifel. Wenn es um Straftaten von Linksterroristen geht, suche ich Ihren Kommentar erfolglos.

  • 7
    4
    MuellerF
    16.01.2020

    Herr Bremen, ich habe hier gar keine Aussage zu Schuld oder Unschuld des Angeklagten gemacht, sondern mich zum fragwürdigen Beweiswert eines Handyvideos in dieser Sache geäußert.
    Die Unschuldsvermutung, die Sie ansprechen, gilt im juristischen Sinne- persönliche Werturteile & Meinungen sind davon ausgenommen. Ich bin mir sicher, dass auch Sie das so handhaben!

  • 4
    8
    ArndtBremen
    16.01.2020

    Herr Müller, Ihnen ist doch bekannt dass man so lange von der Unschuld auszugehen hat, bis die Schuld bewiesen ist. Überlassen Sie doch einfach die Rechtsprechung denjenigen, die davon Ahnung haben.

  • 8
    4
    MuellerF
    16.01.2020

    @Hinterfragt: Richtig erkannt- aber das Video beweist eben NICHTS !

  • 3
    7
    Hinterfragt
    16.01.2020

    Nun @MuellerF; vor Gericht zählen aber eben keine "Eventuell" und "Könnte", sondern NUR Beweise.

  • 9
    4
    MuellerF
    16.01.2020

    @Hinterfragt: Ja, sagt mir was. Ich glaube aber nicht, dass die Augenzeugen zum damaligen Zeitpunkt des Geschehens nach der genauen Uhrzeit geschaut haben. Selbst wenn doch: Der fragliche Hitlergruß könnte einige Sekunden gedauert haben & sowohl kurz vor oder kurz nach Aufnahme des Videos gezeigt worden sein - das Video ist also als Beweis gegen die Anklage schlicht untauglich.

  • 4
    9
    Hinterfragt
    16.01.2020

    @MuellerF; Zeitstempel sagt Ihnen was ?

  • 8
    4
    MuellerF
    16.01.2020

    Das Video kann er ja auch vor oder nach dem HG aufgenommen haben, das beweist also nichts. Und wieso sollten mehrere Zeugen ihm etwas anhängen wollen?



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