Kunst als Geldquelle für Klinikum

Verkaufserlös von Werken ist auch für Patienten da

Stollberg.

So manchen Patienten und Besucher des Kreiskrankenhauses Stollberg könnte es vielleicht wundern: Das Foyer der Einrichtung gleicht offenbar mehr und mehr dem Aussehen einer Kunstgalerie. Zudem sind auch im angrenzenden Park verschiedene Figuren aus Altmetall und Recyclingskulpturen aufgestellt worden.

"Ja, bei uns sieht es etwas wie in einer Kunstakademie aus", sagt der Krankenhaussprecher Christian Grimm und erklärt, worum es bei dieser Aktion vor allem geht. Die ausgestellten Kunstwerke sollen verkauft und 50Prozent des Erlöses den Patienten zugutekommen, erläutert der Sprecher. Und zwar soll ein - noch nicht genau definiertes - Gerät zur Patientenversorgung angeschafft werden, sagt Grimm.


Die Arbeiten haben Verena Kaplick aus Hohenstein-Ernstthal und Ulrich Berthold aus Gersdorf zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um 21 Holzschnitte und 16 Skulpturen. Angesprochen, sich an der Aktion zu beteiligen, seien sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen der Region, erklärt Grimm.

Für Ulrich Berthold ist die Aktion nichts Neues, er spendete dem Krankenhaus bereits einige seiner Werke. So hängt beispielsweise im Wartebereich der Notaufnahme seine Metallgestaltung "Der Weg".

Eine offizielle Veranstaltung mit Übergabe der Spenden soll am 24.Mai stattfinden, die Kunstwerke sind bis September zu sehen. (vh)

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