Neues Schmuckstück im Ortszentrum

Der Sternplatz in Neukirchen wird in der Weihnachtszeit von einem Schwibbogen geziert. Ab Frühjahr blieb die Stelle bislang verwaist.

Neukirchen.

Die Gemeinde Neukirchen gestaltet Schritt für Schritt ihr Erscheinungsbild um. Dazu gehört auch, das Aussehen und die Funktion des Sternplatzes als eines der Aushängeschilder optisch weiter aufzuwerten.

In der Weihnachtszeit ist das Gelände ganz im Stil des Erzgebirges geschmückt und ein Schwibbogen mit entsprechenden Motiven ziert den Platz. Das kommt nach Erfahrung von Bürgermeister Sascha Thamm bei den Einwohnern sowie bei Besuchern der Gemeinde gut an. Doch bislang wurde nach Ende der Weihnachtszeit der Schwibbogen von seinem Sockel genommen, vom Bauhof eingelagert und bis zur nächsten Weihnachtszeit verwahrt. Der Sockel blieb leer.

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Im Zusammenhang mit der Neu- und Umgestaltung des Sternplatzes wurde im Gemeinderat auch darüber debattiert, ob sich für den Platz nicht auch von Frühjahr bis Herbst etwas findet, was den optischen Eindruck des Areals verbessern könnte. Gemeinsam mit Bürgermeister Thamm wurde deshalb auf die Suche nach Ideen gegangen. Ergebnis der Überlegungen war, auch für die Zeit von Frühling bis Herbst einen Schwibbogen aufzustellen. Dieser sollte aber an die Zeit von Frühjahr bis Herbst angepasst sein. Und so kam schließlich der Gedanke einer Schwibbogen-Sommervariante auf. Jetzt ziert diese den Platz. Der neue Sommerschwibbogen ist in Form und Größe an den bereits bekannten weihnachtlichen Schwibbogen angelehnt. Jedoch verfügt die Sommervariante nicht über die Silhouetten der Kirche, der Oberschule und des Rathauses und besitzt auch keine Kerzen. Stattdessen besteht diese aus einem Bogen, einer Blumenwanne, einem Rankgerüst sowie einem beleuchteten Wappen der Gemeinde Neukirchen. Der gesamte Bogen wird zukünftig indirekt mit einem LED-Band beleuchtet. "Die Sommervariante des Schwibbogens habe ich gemeinsam mit zwei regionalen Firmen entworfen", erklärt Thamm. Vier weitere Unternehmen waren für das Herstellen der Blumenwanne, den Metallarbeiten, dem Fertigen des Bogens und der Elektrik zuständig. Die Bepflanzung übernahm der Bauhof. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 20.000 Euro, wovon 75 Prozent durch den Freistaat Sachsen im Programm "Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum" gefördert werden.

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