Supermarkt verbietet Zutritt mit Kinderwagen

Einkaufen in Krisen-Zeiten: Eine Mutter hätte ihren Sohn draußen lassen oder auf den Arm nehmen müssen. Einheitliche Regeln gibt es offenbar nicht.

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12Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    980448
    04.04.2020

    Irgendwann kommen auch mal wieder normale Regelungen - dann heißt es einfach, solche Geschäfte zu meiden

  • 1
    0
    LimboGib8
    03.04.2020

    Benimmregel Nr. 1: Wenn aus gegebem Anlass eine Anordnung ausgegeben wird:
    a) man richtet sich danach und alles ist o.k.
    Oder b) man akzeptiert das nicht - und muss eben sehen wo man bleibt.

    Freunde, die Lage ist ernst. Und hier geht es nicht um Befindlichkeiten, sondern um existenzielle Fragen. Also: Wer dir Regeln nicht befolgt, fliegt. Wir leben nicht in einer Spaßgesellschaft!

  • 3
    0
    Interessierte
    30.03.2020

    Der Wagen ist doch auch ein schöner Abstandhalter zum Vordermann an der Kasse , wenn man dazu auch noch die Haube schließt …
    Und desinfiziert wird ja` lediglich die Stange - an den Einkaufswagen , nicht der Korb

  • 7
    2
    Day83
    29.03.2020

    Das ist in Sachsen nicht anders wie in Hessen... Wie soll man alleine Einkaufen ohne Kind bzw ohne Baby, wenn man alleinerziehend ist? Ich habe auch noch niemanden gesehen, der einen Einkaufswagen desinfeziert hat. Ich war im Drogeriemarkt und MUSSTE ebenfalls einen Wagen nehmen,auf meine Frage, ob der Wagen desinfeziert werden würde, bekam ich ein NEIN... WIE EKELHAFT ist das denn? Da siedeln sich viele Keime an... Super hygienisch, ganz nach Vorschrift.... Dafür habe ich kein Verständnis ...

  • 3
    2
    mops0106
    29.03.2020

    @Tauchsieder:
    Da hätten Sie wenigstens die Möglichkeit gehabt, zwei Packungen des begehrten Guts zu kaufen :-))).
    @quatschkopf:
    Prinzipiell ja, aber viele haben auch nicht die Möglichkeit alleine einkaufen zu gehen.

  • 5
    4
    Freigeist14
    29.03.2020

    Für jeden Übereifer gibt es Fürsprecher . Wie die junge Mutti größere Produkte anpacken soll mit dem Kind auf dem Arm , scheint den Gehorsamen egal zu sein .

  • 9
    8
    quatschkopf
    29.03.2020

    Wenn die Wagen eben dazu dienen die Zahl der Kunden im Laden zu reduzieren dann sollte eben jeder einen nehmen.
    Sollen maximal 50 Kunden Kindern drin sein und gibt es nur 50 Wagen. Gehen jetzt 20 Kunden einzeln rein dazu 20 Paare mit mit einem Wagen pro Paar und noch zehn 4 köpfige Familien mit je einem Wagen dann haben wir schon 100 Kunden im Laden, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Den schwarzen Peter jetzt den Mitarbeiter*innen zuzuschieben finde ich unfair. Was sollen die denn machen? Sie sollen die Zahl der Kunden im Laden reduzieren und wie? Sonst muss halt ein Sicherheitsdienst am Eingang stehen und zählen.
    Also alle mal nachdenken, besser allein einkaufen gehen und gut ist.

  • 6
    13
    typewriter
    29.03.2020

    So kann man stückweise einen totalitären Staat errichten.

  • 4
    9
    Freigeist14
    29.03.2020

    Willkür und hysterische Maßnahmen . Natürlich alles nur ,um die Bürger zu schützen .

  • 10
    10
    Tauchsieder
    29.03.2020

    Hier noch ne Lachnummer, gestern geschehen im "Elsterpark"/Plauen. War mit meiner Frau zum Einkauf dort unterwegs. Wir durften nur hinein indem jeder von uns einen Einkaufswagen nahm. Begründung - Abstand halten, Infektionsgefahr. Meine Gegenbegründung das wir uns zu Hause manchmal noch "näher" kommen als im Supermarkt zog nicht. Sie wurde unbegründet zurückgewiesen.
    Augenmaß fehl am Platz. Vorauseilender Gehorsam bringt Stilblüten zum Vorschein.

  • 13
    0
    Suppenfrosch
    28.03.2020

    Der hiesige Penny fordert auch zum Zutritt nur mit Einkaufswagen auf, je Person ein Wagen. Es dient laut Mitarbeitern zum einen der Reduzierung der Kunden im Laden (die Anzahl der Wagen wurde drastisch beschränkt), aber auch dem Abstand halten.

    Ich durfte also mit Kinderwagen auch hinein, der hält ja quasi einen ähnlichen Abstand wie ein Einkaufswagen.

    Wie sagte die Verkäuferin "man muss das ganze auch aus der praktischen Sicht betrachten." Richtig so. Unklar dieses Verhalten wie im Artikel beschrieben.

  • 9
    2
    cn3boj00
    28.03.2020

    Es ist normalerweise eine gute Idee, die Zahl der Einkauswagen so zu reduzieren, dass sich nur eine Maximalzahl von Kunden im Markt aufhält. Gesetzlich Vorgaben gibt es indes nicht, die Regeln machen die Märkte selbst. Und wie man sieht passiert dabei das gleiche, was sonst immer den behörden vorgeworfen wird: die Bürokratie schießt ins kraut, Maßnahmen werden nicht wegen der Sinnfälligkeit sondern wegen ihrer selbst umgesetzt. Die Mitarbeiter, die das Betreten mit Kinderwagen untersagt haben, sollten sich also beim nächsten mal abducken, wenn wieder einmal über Bürokratie gemeckert wird.
    In vielen Geschäften funktioniert das auch ziemlich gut, auch mit der Wagendesinfektion, die ich bei Simmel oder Getränke-Pfeifer beobachten konnte. Bei Netto habe ich das leider noch nie gesehen, ich musste immer einen Wagen nehmen, den vorher jemand genutzt hat. Deshalb nehme ich jetzt Handschuhe mit. Und wenn im netto mal viel los ist und tatsächlich fast allen Wagen in Benutzung sind, so dass eine zweite Kasse aufgemacht wird, fehlen an der dann jegliche Vorsichtsmaßnahmen wie z.B. Abstandsmarkierungen. Deshalb schätze ich Netto im Vergleich zu anderen derzeit als eher schlecht aufgestellt ein.