Verdächtiger packt aus zu Terrorplänen

Offenbar neue Erkenntnis zu "Revolution Chemnitz"

Chemnitz.

Einer der Verdächtigen im Fall der mutmaßlichen Terrorgruppe "Revolution Chemnitz" hat gegen seine Kameraden ausgesagt. Das schreibt das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Mit Verweis auf Ermittlungstaktik hatte die Bundesanwaltschaft, auf deren Antrag die acht Verdächtigen in Untersuchungshaft sitzen, zum aktuellen Stand bisher Auskünfte verweigert.

Er habe versucht, sich aus dem Chat auszuklinken, weil ihm alles "ein bisschen zu kriminell" geworden sei, zitiert der "Spiegel" nun den Verdächtigen Sten E. (28). Die Gruppe hatte sich im Netz über Aktionen gegen politische Gegner ausgetauscht und offenbar am Tag der Einheit losschlagen wollen. Zwei Tage zuvor nahm man sie in Haft. Angestachelt waren die Männer durch Teilnahme an den im Nachhall des Todesfalls vom Stadtfest angeschobenen Chemnitzer Demonstrationen. Laut "Spiegel" blieb am 27. August bei der Chemnitzer Polizei eine Warnung des Verfassungsschutzes vor bundesweiter rechter Mobilisierung vier Stunden lang unbearbeitet. Die folgenden Demos waren danach kaum kontrollierbar. (eu)

Bewertung des Artikels: Ø 3 Sterne bei 2 Bewertungen
7Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 4
    3
    Einspruch
    27.12.2018

    "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf"...
    Oh ja, da gäbe es eine Menge aufzuarbeiten, was man nicht zu wissen, zu beobachten, oder zu denken hatte seit 2015.

  • 7
    3
    osgar
    27.12.2018

    Beweise?
    raus damit und schnell zur Polizei

  • 1
    8
    Hinterfragt
    26.12.2018

    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, werden hier Meinungen und Beweise dazu blockiert ...

  • 5
    9
    Blackadder
    26.12.2018

    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, verschließt der Sachse Augen, Ohren und Mund wie die drei sprichwörtlichen Affen- und schon ist gar nichts gewesen. So kann man sich natürlich die Realität auch schön machen.

  • 4
    4
    aussaugerges
    26.12.2018

    Ja in Frankreich wurden solche Fake News einfach hinweg gefegt.
    Da gibt es nur noch den Rücktritt.

  • 10
    13
    ArndtBremen
    24.12.2018

    Der "Spiegel" also. Glaubwürdigkeit? Ich lache.

  • 7
    14
    Interessierte
    23.12.2018

    Stimmt denn das ???



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...