Vermieter errichten mehr Ladesäulen in Wohngebieten

Die Anzahl der Elektroautos in der Stadt steigt. Doch nicht überall gibt es Bedarf für die Anlagen zum Zapfen des Stroms.

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12Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Einspruch
    05.12.2019

    In Holland hat man sogar mit Benzinmotor unglaubliche Reichweiten. Das dürfte auch bei den E Autos so sein. Ein Paradies also für diese Vehikel.

  • 1
    4
    cn3boj00
    05.12.2019

    Nun ich kenne Parkplätze in Holland, da gibt es etwa 20 Ladeplätze, nicht 2. Und im Durchschnitt sind da immer um die 15 Autos dran. Und komisch, ich wüsste nicht, dass in Holland das Thema so politisiert wird. Da macht man einfach und lässt den Markt sich entwickeln. Aber Holland hat eben keine eigene Autoindustrie auf die man Rücksicht nehmen muss.
    Und lieber @Hankman, warum fahren Sie, wenn ihnen tatsächlich daran gelegen ist, einen "möglichst sauberen" Diesel und z.B. keinen "ziemlich sauberen" Hybrid? Der saubere Diesel bleibt leider ein Märchen, und die Benziner werden auch immer dreckiger, während Hybride die Direkteinspritzung nicht nötig haben.

  • 2
    3
    Hankman
    05.12.2019

    @Hinterfragt: Ich glaube nicht, dass die Technik an sich unausgereift ist. Es gibt chinesische Großstädte, die haben nur noch E-Buse, und es funktioniert. Aber da gibt es eben ganze Flotten und entsprechende Techniker vor Ort. Ist alles kein Hexenwerk. Auch E-Lkw sind technisch machbar. Die ersten gab es vor mehr als 100 Jahren, auch in Chemnitz (!) - auch wenn das keine 40-Tonner waren. Also, ich meine ja nur, wenn wir schon über die Wende zur E-Mobilität reden, kann man nicht nur von den Pkw-Nutzern ein Umdenken verlangen.

  • 0
    2
    Hinterfragt
    05.12.2019

    "...Wir sollten auch daran denken, wie viele Busse und Lkws auf unseren Straßen unterwegs sind. Auch für die gibt es längst entsprechende Technik. Nur da hört man bislang erstaunlich wenig ..."

    Nun z.B. hier:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/flixbus-stellt-e-bus-experiment-ein-a-1299697.html

    Was zeigt, dass diese Technik eben noch nicht ausgegoren ist ...

  • 2
    1
    Hankman
    04.12.2019

    @Saphir2000: Wollte ich auch schreiben, ich hätte es aber nicht so kurz und prägnant geschafft. ;-) Danke!

    Ja, so ist es, der klassische Teufelskreis. Wenn es nur darum geht, dass die Ladesäulen wirtschaftlich zu betreiben sind, wird das kurz- bis mittelfristig nichts. Ich kaufe mir doch kein E-Auto, wenn ich nicht sicher sein kann, wo ich es geladen kriege. Das funktioniert eben nicht so wie mit Tankstellen - ranfahren, volltanken, und gut. Das dauert eine Weile. Ich hätte gern eine Ladesäule an meinem Miet-Parkplatz, um ganz sicher zu gehen. Das muss dann ausdrücklich keine Schnellladesäule sein, die Kiste steht ja da über Nacht und kann in Ruhe Strom saugen.

    Es müsste also zweierlei Infrastruktur geben: Schnellladesäulen etwa an der Tankstelle, auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums oder ausgewählten Parkplätzen. Und dann einfache Ladesäulen, die jeder Vermieter kostengünstig installieren kann. Alles bitte mit einheitlichen Anschlüssen - und die Ladelektronik des E-Autos erkennt am Ladestrom, an welcher Art Säule es hängt. Und wenn dann Mittelklasse-E-Autos noch eine Reichweite von 450 bis 500 km mit einer Ladung schaffen, bin ich dabei, versprochen! Ansonsten warte ich auf die Brennstoffzelle - und fahre einstweilen einen möglichst sauberen Diesel.

    Ach, und noch was: Wir reden derzeit so viel über private E-Autos. Wir sollten auch daran denken, wie viele Busse und Lkws auf unseren Straßen unterwegs sind. Auch für die gibt es längst entsprechende Technik. Nur da hört man bislang erstaunlich wenig ...

  • 5
    0
    Saphir2000
    04.12.2019

    Ohne Ladesäulen kauft keiner E Autos und ohne E Auto baut keiner Ladesäulen.
    Also tanken wir weiter ...?

  • 9
    2
    Einspruch
    04.12.2019

    Die 278 E Autos wurden also nur insgesamt 6000 mal geladen im Jahr. Auswärtige dürften die Säulen kaum nutzen, so wie sie verteilt sind.
    Wenn ich wohlwollend annehme, das so ein Vehikel pro Ladung ca 300 km fährt, werden die ja kaum bewegt, so um die 6500 km im Jahr. Dafür paar tausend Euros höherer Preis und wenig Platz, meist sind es ja Kleinwagen.
    Ich befürchte, auch die Nutzung der E Autos ist ein herber Verlust. Mit einem Auto von der Stange fahre ich doch tausende Kilometer weiter für einen wesentlich niedrigeren Kaufpreis und oftmals komfortabler. Wenn die Strompreise weiter so anziehen, wird doch auch der oft propagierte Vorteil beim Preis pro kwh zunichte gemacht. Sprit wird zwar auch teurer, aber dafür ist das Auto billiger und im Moment noch fahrtauglicher. Jedenfalls wenn man von Autos für Normalverdiener spricht. Eine Ladestation pro Wohngebiet als Ziel, höchstens, dass beruhigt auch nicht gerade. Die Verkäufer, die mühsam die Vorteile anpreisen müssen, kann man nicht gerade beneiden, die Verkaufszahlen sprechen ja auch für sich. Es gibt also bis jetzt nur 278 gutgläubige Optimisten, oft sind die Nutzer auch nur Behörden, wo das Geld lockerer sitzt.

  • 4
    4
    Hinterfragt
    04.12.2019

    @ArndtBremen, nun das mit den "Roten" wird ähnlich der Frage an anderer Stelle nach den 1000 versprochenen Polizisten durch den Sächs. MP sein ....

  • 10
    6
    ChWtr
    04.12.2019

    Ich vermute, Arndt - die roten Daumen sollten eigentlich grün sein, nur wurde der Zusammenhang mit Merkel missverstanden (...)

    Sorry, aber diese Spitze konnte ich mir an die Roten nicht verkneifen, aber von mir hast'e einen Grünen, da tatsächliche Tatsache!

    Es wird wohl nichts mit dem E-Ladesäulen Versprechen, genauso wie mit dem Rechtsanspruch für jede Eltern auf einen Kita- bzw. Kindergartenplatz. Das soll(t)en dann aber die Kommunen stemmen - nicht die Merkel.

  • 12
    5
    ArndtBremen
    04.12.2019

    Mal so nebenbei für die roten Daumen: Das eien Million Versprechen stammt von Frau Merkel! Das ist keine Erfindung von mir.

  • 15
    7
    bürgerenergie
    04.12.2019

    Na, dann freuen wir uns doch einfach mal über die - wie in so vielen Dingen - innovativen Genossenschaften in unserer Stadt (Wohnungsgenossenschaften und auch die Bank). Und auch die eins ist hierbei sehr gut, vorausschauend aktiv. Zur GGG spare ich mir mal den Kommentar. ;-)

  • 24
    15
    ArndtBremen
    04.12.2019

    Wollte nicht auch Merkel bis 2030 eine Million Ladesäulen bauen? Also so ungefähr 270 Stück pro Tag? Hat die damit eigentlich schon angefangen? Es könnte sonst eng werden.