Von Baustellenärger bis Radautobahn

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Bleibt Chemnitz eine Autostadt oder sind für die Zukunft neue Mobilitätskonzepte nötig? Auf dem Wahlforum der "Freien Presse" standen sechs OB-Kandidaten dazu Rede und Antwort - und warteten mit ganz unterschiedlichen Vorschlägen auf. Der Radverkehr spielt eine Rolle, aber nicht ausschließlich.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    4
    defr0ke
    12.09.2020

    Man sollte sich erstmal Gedanken machen, wie man den vielen Fahrraddiebstählen Herr werden kann. Hier ist die Diebstahlquote zu hoch und die der Aufklärung viel zu gering.

    Es sollte z.B. möglich sein, dass Supermärkte erlauben, das Fahrrad drinnen am Ein-/Ausgang abzustellen. Draußen ist es auch angeschlossen nicht sicher. Oder zentrale Abstellmöglichkeiten, die kameraüberwacht sind.

    Oder kostenlose Ortungsgeräte für Fahrräder verteilen, die so montiert sind, dass beim entfernen lauter Alarm los geht.

  • 5
    3
    cn3boj00
    11.09.2020

    Die Innenstadt ist leider mangels Alternativen viel zu sehr vom Transit-Autoverkehr dominiert. Außer im Südwesten, wo es mit dem Südring und dem kleinen Innenstadtring zwei Alternativen gibt muss man ansonsten durchs Zentrum. Der 4-spurige innere Ring Bahnhof-Brücken-Theaterstraße verhindert regelrecht Alternativen und stellt quasi ein Hindernis wie die im Mittelalter hier verlaufende Stadtmauer dar. Ich würde diesen Ring zweispurig als Einbahnstraße organisieren, und die frei werdenden Spuren in eine breite Fahrradspur und eine Parkspurr verwandeln. Die Brückenstraße wurde ich (wie der Name sagt) mit einer breiten Fußgänger- und Radlerbrücke parallel zur Straße der Nationen überbrücken.

  • 14
    4
    mops0106
    11.09.2020

    Für mich als Fußgänger ist es in der Innenstadt im Bereich Kaufhof schon zu mehreren brenzligen Situationen gekommen, da plötzlich Radfahrer von hinten angerast kommen. Und wer soll kontrollieren, ob Speed-Pedelecs in der Fußgängerzone dann mit "geringerer Leistung einfahren"? Wenn was passiert, sind die Fahrer wahrscheinlich weg und der Fußgänger ist der Leidtragende?

  • 10
    3
    MuellerF
    11.09.2020

    @Schwimmerin: Ich wäre durchaus bereit, auch 2€ für ein Tagesticket (Zone 13) zu bezahlen. Das würde sich am Ende sicher mehr rechnen als die jetzige Variante für 4,40 € - weil dann mehr Leute den ÖNV nutzen.

  • 19
    4
    gelöschter Nutzer
    11.09.2020

    - ÖPNV 1€ pro Fahrt, egal ob 4 oder 8 Stationen, keine komplizierten Tarifzonen und Sondertickets
    - Fahrrad wo es nur geht mit wirklich "eigener Spur"
    - Bei Bussen auch Einsatz kleinerer Fahrzeuge, die nicht wie die zeitweise relativ leeren GelenkBusse enge Straßen verstopfen (Bsp. Weststr.)
    - Einnahmen von Bußgeldern (auch Blitzer) transparent einsetzen für Straßeninstandsetzung (Bsp. Buckelpiste Zwickauer Str.)

  • 13
    2
    Grizzlybär
    11.09.2020

    Das u.a. von Frau Patt geforderte umfassende und sichere Radwegenetz ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass das Fahrrad für kürzere oder längere Wege überhaupt genutzt wird. In den letzten 20 Jahren hat sich einiges getan, aber aus meiner Sicht noch viel zu wenig, um auch Gelegenheitsradler, Familien mit Kindern, etc. dazu zu bringen, das Fahrrad öfters zu nutzen. Die Zwickauer Straße halte ich für kein gutes "Negativ-" Beispiel. Hier kann ich ab der Ulmenstraße entlang des Kappelbaches bequem weiterradeln. Problematischer empfinde ich die Querung der Innenstadt mit dem Fahrrad. Von der Annaberger Straße kommend muss ich auf den Fußweg ausweichen oder behinderte den Autoverkehr erheblich. An der Zentralhaltestelle bin ich gezwungen abzusteigen, bevor ich auf der Bahnhofstraße wieder ein Stück Radweg vorfinde.
    Auch was im Vorfilm mit Herrn Hübsch zum Ausdruck kam, fehlt es bei Baustellen fast immer an einem Hinweis für Radfahrer (für Fußgänger übrigens auch oft). Ich wünsche mir, dass insbesondere das innerstädtische Radwegenetzt noch deutlich verbessert wird.
    Vor vielen Geschäften und teilweise auch öffentlichen Gebäuden fehlt es darüber hinaus nach wie vor an (sicheren) Fahrradständern. Auch dies ist eine Voraussetzung dafür, dass das Fahrrad gerne genutzt wird. Vielleicht kann die zukünftige Stadtverwaltung hier selber noch nachbessern und mit den Gewerbetreibenden ins Gespräch kommen.

  • 15
    2
    Haubi40
    11.09.2020

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ähnliche Worte hat man sicherlich von Frau Ludwig auch vor deren Wahl gehört und gelesen. Und was wäre bisher daraus geworden? Von daher gebe ich erstmal auf diese Aussage relativ wenig. Immerhin ist eine Oberbürgermeisterposition kein Recht auf Alleinherrschaft. Es müssen Stadtrat, Bürger, Medien usw. überzeugt und ins Boot geholt werden. Und spätestens beim Geld denkt erfahrungsgemäß jeder erstmal an sich selbst und seine eigenen Wünsche. Das Problem ist doch die Kommunikation. Wie sollen denn beispielsweise Autofahrer vom Radfahren überzeugt werden? Mit welchen Mitteln und Vorschlägen wird ein junger Familienvater, der morgens seine Kinder in Schule und Kita bringt, dann zur Arbeit fährt und am Nachmittag vielleicht noch ein Weiterbildung macht, von der Effektivität des (späteren) Chemnitzer Radwegenetzes überzeugt werden? Oder wie soll zumindest Verständnis füreinander entwickelt werden, wenn häufig nicht mal der bei Autofahrern ausbleibende Schulterblick Radfahrern eine gewisse Sicherheit gibt oder Radfahrer wilde Manöver mitten im Arbeiterverkehr machen? Nur, wenn dieser ständige Kampf zwischen Rad- und Autofahrern aufhört, wird langfristig eine Lösung zu finden sein.