Wie Wanderer zur Landesgartenschau kommen

Ein Chemnitzer erkundet Touren nach Frankenberg. Dabei kann an zwei unterschiedlichen Orten begonnen werden.

Frankenberg/Lichtenau.

Viele Wege führen zu Fuß zur Landesgartenschau. Auch vom Bahnhof in Mittweida ist die Landesausstellung zu erreichen. Wer nicht den ganzen Weg machen will, kann an der Fähre Anna beziehungsweise der Gaststätte "Wasserschänke" im Lichtenauer Ortsteil Krumbach loslaufen. Allerdings gibt es hierher keine günstige Nahverkehrsanbindung.

Die Wanderer von Mittweida aus, die mit der Citybahn C14 oder der Regionalbahn RB 45 aus Richtung Chemnitz gekommen sind, durchqueren das Stadtgebiet über die Goethestraße, können einen Abstecher übers Hochschulgelände machen und passieren den Tzschirnerplatz. Weiter geht es bis zum Gottesaubachweg, dem die Spaziergänger bis zur Zschopau folgen und sich rechts halten. Nach der Brücke über den Fluss verläuft der Weg, der nun rot markiert ist, ein Stück in den Schweizerwald, um sich dann wieder der Zschopau zu nähern. Die Strecke führt am Zschimmerstein, der an einen sächsischen Oberforstmeister erinnert, vorbei.


An der nächsten Brücke wird auf die andere Seite des Flusses gewechselt und der Mühlgraben in Schönborn-Dreiwerden überquert. Hier ist Gelegenheit, die historische Bergwerksbahn an der Silberwäsche zu bewundern. Der Weg folgt nun dem kurvigen Verlauf der Zschopau. Wer alle Bögen ausläuft, muss kaum Anstiege bewältigen. Unterwegs gibt es Stellen, an denen Hochwassermarken der letzten zwei Jahrzehnte gekennzeichnet sind. Ab der Fähre Anna verläuft auf beiden Seiten der Zschopau ein schöner Weg. Eine Überfahrt mit der historischen Querseilfähre lohnt aber auf jeden Fall. Am Wochenende sowie feiertags geht das bis Oktober ab 11 Uhr.

Auf der anderen Seite lädt die Gaststätte "Wasserschänke" zu einer Stärkung ein. Wer die kurze Strecke nimmt, steigt hier in die Tour ein. Dann geht es entsprechend der Ausschilderung bis unterhalb der Sachsenburg, wohin man auf einer kleinen Fußgängerbrücke, die doch recht schwankt, über die Zschopau gelangt. Hier sollten sich die Spaziergänger Zeit für das Denkmal des ehemaligen Konzentrationslagers nehmen. Wer sich gut fühlt, kann auch zur Burg aufsteigen. Durch die Flussaue und vorbei am Schilfteich unterqueren die Wanderer dann die A 4. Orientierung zur Frankenberger Stadtmitte bietet der gut sichtbare Turm der Kirche St. Aegidien. Am Markt selbst wird rechts abgebogen und der Eingang Baderberg der Landesgartenschau erreicht. Wer an der Fähre Anna gestartet ist, muss später den Weg wieder zurück. Alle anderen können die Rückreise vom Bahnhof Frankenberg antreten. Bei der Tour wird eine Länge von 16,6 oder hin und zurück je 5,5 Kilometer zurückgelegt. Der Gesamtanstieg beträgt etwa 150 bzw. 80 Höhenmeter. Höchster Punkt ist 298 Meter über dem Meeresspiegel kurz nach Start; tiefster Punkt ist 240 Meter an der Mündung des Gottesaubachs in die Zschopau in Mittweida.

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