"Zeit für eine Entnazifizierung"

Provokation gehört zum Geschäftsmodell des "Zentrums für politische Schönheit". Nun hat sich die Künstlergruppe Chemnitz vorgenommen. Hier sollen vermeintlich Rechtsextreme über einen Online-Pranger in der Öffentlichkeit und beim Arbeitgeber angeschwärzt werden. Das Erregungskalkül der Künstler geht prompt auf.

Berlin/Chemnitz.

Kunst darf viel, aber darf sie alles? Wo verläuft die Grenze? Das Künstlerkollektiv "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) ist seit Wochenbeginn mit einer weiteren Aktion dabei, diese Grenze aufs Neue auszutesten. Bereits in der Vergangenheit hatten die Aktivisten etwa mit dem Nachbau des Holocaust-Mahnmals im Nachbargarten des Thüringer AfD-Rechtsaußen Björn Höcke für Diskussionen gesorgt. Jetzt geht die Gruppe mit einem Online-Portal an den Start, das angeblich rechtsextreme Teilnehmer der Chemnitzer Demonstrationen Ende August identifizieren will.

Der Internet-Pranger www.soko-chemnitz.de führt zahlreiche, zumeist mit einem schwarzen Balken unkenntlich gemachte Fotos von Personen auf, die auf den Demonstrationen gesichtet worden sein sollen, wie das ZPS erklärt. Die Rede ist von einem "Katalog der Gesinnungskranken". Mit dabei stehen die Vornamen, der abgekürzte Nachname und eine kurze Beschreibung der Person.

Andere Bilder zeigen indes Personen, die auf den Demonstrationen gewesen sei sollen, aber angeblich noch nicht identifiziert sind. Wer eine dieser Personen erkennt, soll sich per Mausklick direkt beim ZPS melden. Bei erfolgreicher Identifizierung wird eine Geldprämie versprochen. Die Künstler sagen zu, die Informationen an die Strafverfolgungsbehörden und, sofern bekannt, auch an die Arbeitgeber der betreffenden Person weiterzugeben. Denn Ziel der Aktion sei es, über den Arbeitgeber Druck auf Beschäftigte mit rechtsextremer Haltung auszuüben.

So heißt es gleich oben auf der Seite: "Wo arbeiten diese Idioten?" Weiter unten gibt es Felder, um angeblich direkt den Chef eines bestimmten Rechtsextremen zu kontaktieren. Zugleich gibt es für sächsische Unternehmer das Angebot, ihre Werbeanzeigen auf der Seite zu platzieren. Dass es sich bei alledem um eine gezielt provokante Kunstaktion mit Schauder-Effekt handelt, wird beim Besuch der Seite rasch klar. Die Sprache ist reißerisch, doch auch das künstlerisch Überzeichnete wird schnell deutlich. Etwa, wenn es heißt: "Denunzieren Sie noch heute Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannten und kassieren Sie Sofort-Bargeld. Helfen Sie uns, die entsprechenden Problemdeutschen aus der Wirtschaft und dem Öffentlichen Dienst zu entfernen." Gesucht würden die "Fahnenflüchtigen von Chemnitz" sowie "Drückeberger vor der Demokratie".

Das ZPS behauptet, es habe zum Aufbau der Seite drei Millionen Bilder von 7000 Verdächtigen ausgewertet. Verwendet worden seien nur Fotos von öffentlich zugänglichen Quellen - etwa von Facebook-Profilen von rechtsradikalen Anhängern, die sich bekannt hätten, in Chemnitz dabei gewesen zu sein. Bei 1524 dieser ausgewerteten Personen habe sich herausgestellt, dass sie bei den Vorfällen in Chemnitz vor Ort gewesen seien, sagt Stefan Pelzer, der bei der Pressekonferenz in Berlin als "Eskalationsbeauftragter" des ZPS auftritt.

Pelzer macht auch deutlich, dass sich die Gruppe vor dem Start des Portals rechtlich hat beraten lassen, besonders was Bild- und Persönlichkeitsrechte anbelangt. Juristisch heikel dürfte auch die Anschwärzungsfunktion sein, mit der Mitarbeiter laut ZPS bei ihrem Arbeitgeber gemeldet werden sollen. Bis zum Schluss der Veranstaltung bleibt der Eindruck, dass Pelzer eine Rolle in einer Aufführung spielt, mit den Journalisten als Publikum.

Ähnlich verhält es sich bei ZPS-Gründer Philipp Ruch. Er erklärt zunächst in Floskeln, die man aus der Politikersprache kennt, das Portal sei ein Beitrag, um an einem anderen Bild von Chemnitz zu arbeiten, "von einem Chemnitz, das weltoffen ist, das interkulturell ist". Dann betont Ruch: "Wir denken, es ist Zeit für eine Entnazifizierung." Dies sei "ein gesamtgesellschaftlicher Prozess", in den jetzt mit dem Online-Portal alle eintreten könnten. "Es ist ein Angebot an die Bevölkerung, sich intensiv mit Intensivtätern auseinanderzusetzen."

Ruch fährt fort: "Eine Schlüsselrolle kommt der Wirtschaft bei der Entnazifizierung zu. Wir müssen sie in die Lage versetzen, zu handeln." Es gehe darum, ein Gegenbild zu zeichnen, "für die Wirtschaft der Region ist das existenziell". Das Portal sei ein Angebot an die Wirtschaft, rechtsextreme Gewalttäter im eigenen Unternehmen "zu erkennen und möglicherweise dagegen vorzugehen". Zudem, so Ruch, wolle das ZPS mithelfen, damit "marodierende Nazis" nicht jenes Ereignis seien, welches über Jahre im kollektiven Gedächtnis mit dem Namen Chemnitz verbunden bleibe. Das Signal an rechtsextreme Demonstranten sei: "Wir haben Euch gesehen, und es war kein Ausrutscher. Es ist uns nicht egal, was ihr mit unserer Stadt und unserem Land macht. Wir lassen uns das nicht gefallen."

Ende der Vorstellung.

Bewertung des Artikels: Ø 2.8 Sterne bei 10 Bewertungen
23Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 3
    2
    aussaugerges
    10.12.2018

    In der Westzone war das 50 Jahre nicht gewollt.60 % der Nazirichter sind gleich von Volksgerichtshof in den Bundesgerichtshof übernommen worden.

  • 3
    7
    Blackadder
    10.12.2018

    @ thomboy: Wenn DAS die Chemnitzer Zivilgesellschaft ist, dann Gute Nacht Chemnitz!

  • 5
    4
    thomboy
    10.12.2018

    Distelblüte: Es war überwigend die Zivilgesellschaft die gegen die Zustände in Deutschland und Chemnitz protestiert hat. Das sich auch Rechtsradikale darunter mischen lässt sich leider nicht verhindern. Ist bei Linken Demos nicht anders was man bei den Kravallen in Hamburg deutlich gesehen hat. Da wurde von Linksextremen eine ganze Stadt verwüstet. DEUTLICH schlimmer als in Chemnitz.

  • 6
    5
    Distelblüte
    09.12.2018

    @thomboy: Rechtsextreme erkennt man nicht mehr zwangsläufig am äußeren Erscheinungsbild, aber definitiv an ihren Aussagen. Ich will wirklich hoffen, dass der Großteil der besorgten Bürger, die einer rechtsextremen Gruppe wie Pro Chemnitz, dem III. Weg oder der Identitären Bewegung hinterherlaufen, nicht unbedingt Mitglieder bei diesen Gruppen sind.
    Die besorgten Mitläufer haben ihnen aber zu eindrucksvollen Bildern verholfen, und das über viele Wochen, indem sie nicht nur einmal, sondern wieder und wieder zu den Freitagsdemos gegangen sind. Damit machen Sie und alle, die sich dort regelmäßig einfinden, aus einem Haufen rechtsextremer Grüppchen mit hohem Gewaltpotential eine scheinbar von vielen Bürgern getragene Bewegung.
    Sie verleihen ihnen Macht. Ich will es nicht glauben, dass die vielen Mitläufer das ernsthaft wollen.
    Wer jedoch ernsthaft mit den Zielen der Rechtsextremen übereinstimmt, muss es sich gefallen lassen, selbst als ein solcher bezeichnet zu werden.

  • 4
    2
    thomboy
    09.12.2018

    @Blackadder: Da natürlich nicht. Wenn aber nicht Rechtsextreme, die es ja in der überwiegenden Mehrheit waren, auch als Rechtsextreme bezeichnet werden, schon.

  • 7
    5
    Interessierte
    09.12.2018

    Das ist eine gute Frage , @thomboy , von ihr hört man nie etwas , wenn es um derartige Probleme geht , sie zieht sich da wohl immer zurück bzw. hält sich ´raus , wir Chemnitzer müssen da selber sehen , wie wir uns verteidigen …

  • 6
    7
    Blackadder
    09.12.2018

    @ thomboy: Wo ist die Verunglimpfung, wenn Rechtsextreme als Rechtsextreme bezeichnet werden?

  • 9
    5
    thomboy
    09.12.2018

    Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Frau Bürgermeisterin wenn hier Tausende Chemnitzer als "Rechtsextreme" verunglimpft werden?

  • 4
    5
    Interessierte
    07.12.2018

    Wie die Fotos gemacht wurden , das sieht man gestern in ´artour` ...

    War es nicht so , dass man neurdings die Köpfe schwärzen muß , das Gesetzt hat diese ´Schönheit` aber nun nicht beachtet , oder darf man das bei ´Kunst` und wenn es gegen ´Nazis` geht ....

  • 4
    7
    DTRFC2005
    06.12.2018

    @Interessierte: Dank Pegida, AFD und Co, die mir Vorliebe ihr Demogeschehen öffentlich ins Netz stellen, damit auch jeder sieht wer da mit läuft, sollte es kein großes Problem darstellen, Gesichter aus den Aufnahmen zu extrahieren. Das kann mittlerweile jeder 10 jährige, der mit dem PC nicht nur spielt, sondern eine simple Videoschnittsoftware beherrscht. Mal davon abgesehen, kann man sich ja auch an den Rand einer derartigen Demo stellen, mit einem Zettel und Stift bewaffnen und schauen ob man jemand aus der Nachbarschaft oder von Arbeit kennt.Man kann, wenn man gut ist auch super Leute zeichnen. Diese begeben sich bewusst in die Öffentlichkeit, um gesehen zu werden.

  • 11
    2
    norbertfiedler
    05.12.2018

    Neuigkeiten von der Webseite: es handelt sich nun bei der angeblichen Kunstaktion nicht nur um ein Denunzations-Portal sondern auch um einen Honigtopf, um an Personendaten zu kommen.

    "Danke, liebe Nazis, 6 Monate Gedanken, 3 Monate Recherche, 1 riesiges Team und am Ende nur eine Frage: Wer von Euch, liebe Nazis, war dabei."

    Wobei mich die "6 Monate Gedanken" irritieren. Das Tötungsdelikt und die gefährlichen Körperverletzungen am 26. August waren vom ZPS schon vor dessen Tat in die Planung einbezogen worden? Was für Misanthropen sind dort unterwegs?

  • 3
    11
    SimpleMan
    05.12.2018

    @Blackadder Wenn man sich das Video anschaut, ist es einfach unglaublich, wie ein Herr Maaßen zu einigen seiner Aussagen gekommen ist. So etwas spaltet eine Gesellschaft, wenn führende Verfassungsschützer, die erst einmal grundsätzlich Vertrauen geniesen, ihr eigenes politisches Süppchen kochen und nicht, eine mehr oder weniger gelungene Provokation von ZPS.

  • 5
    6
    Interessierte
    05.12.2018

    Wer hat denn diese Fotos gemacht , da müssen doch ´gewisse` Menschen ganz gezielt durch die Massen gelaufen sein und diese ´unerlaubt` fotografiert haben ; und das fast unmittelbar gegenüber …
    Diese neuerlichen Handys sind ganz übelst , man denkt , die gucken auf eine angekommene Nachricht und dabei fotografieren die dich ...
    Und wie kommt denn diese Belohnung zustande von 50-70-90-115 Euro ?
    Kommt das auf das Alter oder auf die Dicke des Menschen drauf an oder mit und ohne Mütze ?

  • 3
    10
    Blackadder
    05.12.2018

    @simpleman: Der Text heute in der FP mit dem Fazit von August zählt doch eine Menge Straftaten auf.

  • 3
    8
    SimpleMan
    04.12.2018

    Wirklich nur friedlich Demonstranten? https://www.zeit.de/video/2018-09/5832107142001/aufnahmen-zeigen-szenen-in-chemnitz

  • 18
    12
    patthuemmrich
    04.12.2018

    Diesem linken Gesinnungsterror muss mit aller Härte des Gesetzes sofort entgegen getreten werden. Wenn der Staat keine freie Meinung gewähren kann, enden wir wieder in der kommunistischen Diktatur des Proletariats. Der Tatbestand der Volksverhetzung und Anstiftung zu Straftaten ist vollumfänglich. Diese selbst ernannten Künstler sollten lieber regelmäßig arbeiten gehen und anerkennen, dass es Menschen gibt, die nationalkonservative Ansichten haben. Nur Demokraten wollen keine Diktatur.

  • 17
    9
    BlackSheep
    04.12.2018

    @cn3boj00, für mich zeigen Sie mit ihrem Kommentar nur das Sie Links und Rechts mit zweierlei Mass beurteilen. Mit dieser Aktion werden Menschen die demonstrieren pauschal als Rechtsextremistn diffamiert, das viele aus berechtigter Sorge über die Sicherheitslage in Chemnitz demonstriert haben, hat man ja mit dieser Diffamierung schön unter den Teppich gekehrt.

  • 13
    23
    cn3boj00
    04.12.2018

    Bei manchen Menschen hört das Kunstverständnis bei Helene auf, sie können sich nicht vorstellen, dass das was da gemacht wird eine Art "Kunst" ist, aber die Grenzen von Kunst und Provokation sind fließend. Gut, so sei es eben keine Kunst, sondern eine Provokation. Und? Wo ist das Problem? Allein wie sich so viele hier (und in den Nachbarthreads) darüber aufregen, zeigt doch: Ziel erreicht. Vergleiche mit Stasi und so weiter zeigen leider nur, wie engstirnig manche doch sind. Keiner wird hier ins Zuchthaus gesteckt (was aber durchaus passieren könnte, wenn die einen oder anderen Geinnungsfreunde in Deutschland tatsächlich mal an die Macht kommen).
    Zunächst sollte geklärt werden was an der Aktion rechtswidrig ist. Unkenntliche Bilder? Das Ausloben von "Prämien"? Ist tatsächlich auch nur eine Prämie gezahlt worden oder auch nur einer tatsächlich angeschwärzt worden? Und ist es eben einfach nur eine Aktion, die vielleicht (lieber ChWtr, denken Sie doch mal drüber nach) aufmerksam machen soll auf die tatsächlichen Denunziationspraktiken bei der AfD?
    Ich habe hier vor allem Fragen und sehe das ganze gelassen, kann sogar darüber schmunzeln. Und eigentlich wäre mir das keinen Beitrag wert gewesen, aber als Gutmensch wollte ich den Eiferern nicht so einfach das Feld überlassen (Spott aus).

  • 21
    6
    ChWtr
    04.12.2018

    Im anderen, gleichgearteten Thema zum "Kopfgeld" geht es ja heiß her.
    Möchte nur abschließend dazu sagen und damit offenbaren sich mal wieder die sogenannten Gutmenschen - das ein öffentliches (!) "ausloben" einer Prämie als Belohnung an Abartigkeit nicht zu überbieten ist.
    Man begibt sich damit mindestens auf dieselbe Stufe mit der AfD Forderung, Lehrer anzuprangern.
    Was bilden sich diese extremen Haltungen von Links und Rechts eigentlich ein? Die handelnden Personen artikulieren ihre Meinung bzw. äußern diese extremen Haltungungen ja frank und frei im Netz, in den Medien und anderswo auf Pressekonferenzen. Meine Verachtung dafür haben sie.

  • 19
    12
    franzudo2013
    04.12.2018

    Blackadder, Sie liegen falsch.
    Zum Glück haben der Freistaat und die GGG so schnell reagiert. Das Wort "Gesinnungskranke" fällt auf die Urheber dieser Aktion zurück. Wer sich so ausdrückt, hat eher eine Diagnose als eine Haltung.
    Die einen gehen demonstrieren und zeigen Gesicht und die anderen handeln kriminell und meinen es sei Kunst.

  • 13
    23
    Blackadder
    04.12.2018

    Gespannt bin ich auch. Schließlich ist das ZPS bislang dafür bekannt, auf rechtlichem Terrain sehr vorsichtig zu agieren. 30 Prozesse haben Höcke und Co. schon gegen sie angestrengt und 30 verloren. Die Videoüberwachung stellte sich als PR Gag heraus - es hat sie nie gegeben. Deshalb bin ich diesmal auch mit der Einschätzung der Aktion erst mal vorsichtig, weil ich mir nicht sicher bin, was real ist und was nicht.
    Auffällig ist natürlich, dass der sächsische Staat ganz schnell mit der Schließung des Ladenlokals war und auch mit der Abmahnung zum "So geht sächsisch"-Logo auf der Homepage.

    Prinzipiell ist vermutlich das ungefragte Verwenden des Bildmaterials des jüdischen Forums das Hauptproblem. Öffentlich zugängliche Bilder einer öffentlichen Demonstration zu veröffentlichen kann ich mir nicht als problematisch vorstellen, das machen die Medien dauernd und wer zu einer Demonstration geht, nimmt in Kauf gesehen zu werden. Auch vom Arbeitgeber.

    Eher hab ich hier Angst, dass ich auf den Bildern jemanden erkennen könnte, den ich kenne. War aber bislang unbegründet.

    Hier im Forum hab ich das Gefühl, dass der große Aufschrei auch daher rührt, dass einige Angst haben, selbst auf der Homepage zu erscheinen, oder liege ich da falsch?

  • 12
    6
    HHCL
    04.12.2018

    Ich finde es schon sehr erstaunlich, dass dieser Artikel tatsächlich in der Rubrik "Kultur & Service" in der Print-Ausgabe erschienen ist.

  • 10
    6
    ChWtr
    04.12.2018

    Bin sehr auf die Diskussion hier gespannt.

    Die Frage stellt sich, wer oder was sind Problemdeutsche?

    Und nicht nur das.

    Wer handelt in wessen Namen und das gilt in jede Richtung.

    Bin gespannt: Ende der Vorstellung (...) ?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...