Zweites Impfzentrum liegt derzeit auf Eis

Rotem Kreuz fehlt bisher Auftrag für weiteren Standort im Landkreis

Zwickau/Limbach-O..

Die Pläne für den Aufbau eines zweiten Impfzentrums im Landkreis Zwickau liegen offenbar auf Eis. "Ich kann aktuell nicht bestätigen, dass der Auftrag insoweit erweitert wurde, dass wir weitere Impfzentren aufbauen sollen", sagt Kai Kranich, Sprecher des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das die Impfzentren im Freistaat betreibt. Stattdessen sei dem Sozialministerium ein Konzept für den Einsatz eines "rollenden Impfzentrums" vorgelegt worden. Am Wochenende sei dazu ein erster Testlauf geplant.

Das Sozialministerium bestätigte Beratungen mit vielen Partnern zu einem Konzept, "um zeitnah Impfungen auch dezentral in der Fläche anbieten zu können". Thema der Abstimmungen seien auch Außenstellen von Impfzentren. Details für den Landkreis Zwickau stünden noch nicht fest. DRK-Sprecher Kranich: "Wenn rollende Impfzentren in die Praxis umgesetzt werden sollten, werden wir sicherlich die Vorerkundungen nutzen können."

Im Landratsamt war am Donnerstag noch unbekannt, inwiefern das DRK weiter am Aufbau eines zweiten Impfzentrums arbeitet. Offen ist, wie die Oberbürgermeister und Bürgermeister am heutigen Freitag bei einer von Landrat Christoph Scheurer (CDU) einberufenen Beratung auf die Nachricht reagieren werden. Ende Januar hatte der Landrat die Stadt- und Gemeindechefs um Standortvorschläge für ein zweites Impfzentrum gebeten. Angebote kamen damals aus Limbach-Oberfrohna, Glauchau, Waldenburg, Hohenstein-Ernstthal, Crimmitschau (zwei) sowie aus Fraureuth.

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