Chemnitzer Oberbürgermeisterin erhält sächsische Verfassungsmedaille

Chemnitz. Wenn Landtagspräsident Matthias Rößler am Samstag sechs Persönlichkeiten aus dem Freistaat mit der sächsischen Verfassungsmedaille auszeichnet, ist unter den Geehrten auch die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Das teilte der Landtag am Donnerstag mit. In der Begründung für die Würdigung heißt es, dass Ludwig "die in jüngster Zeit sehr positive Entwicklung der Stadt maßgeblich vorangetrieben" hat. Als Zeichen dafür stünden Großprojekte im Kultur- und Sportbereich. Zudem vertrete die Oberbürgermeisterin sowohl auf Bundesebene als auch auf europäischer Ebene in Brüssel erfolgreich die Interessen sächsischer Kommunen, beispielsweise bei der Verteilung von EU-Fördermitteln. Verliehen werden soll die Auszeichnung bei einer Feierstunde im Dresdner Ständehaus. Neben ihr wird das Wirken von Persönlichkeiten aus Johanngeorgenstadt, Sosa, Dresden und St. Pölten gewürdigt.

Mit der Sächsischen Verfassungsmedaille ehrt der Präsident des Sächsischen Landtags seit 1997 jährlich Bürgerinnen und Bürger, die sich besonders um die freiheitliche demokratische Entwicklung des Freistaates Sachsen verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde 1997 zur Erinnerung an die friedliche Revolution vom Oktober 1989 gestiftet. Anlass war der fünfte Jahrestag der Schlussabstimmung über die Sächsische Verfassung am 26. Mai 1992. (gp)

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