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Der Entwurf zeigt, wie es künftig am Getreidemarkt aussehen könnte. Die Investoren planen, Bäume neu zu pflanzen.

Foto: Grafik: BHSS-Architekten Leipzig

Erste Vorbereitungen für Neubau am Getreidemarkt

Bevor ab Sommer die Archäologen loslegen, werden Dutzende Bäume gefällt. Dafür gab es sogar Ausnahmegenehmigungen.

Von Michael Müller
erschienen am 23.02.2018

Wird, was lange währt, allmählich gut? Nach mehreren Jahren Planung soll in der kommenden Woche am Getreidemarkt mit den ersten Vorbereitungen für den Bau eines neuen Wohn- und Geschäftskomplexes begonnen werden. Nach Angaben des Rathauses ist dazu nahe der Lohstraße eine Reihe von Baumfällungen vorgesehen.

"Vom 1. bis 3. März werden insgesamt 49 Bäume gefällt, die der Baumschutzsatzung unterliegen", erläutert ein Sprecher. Die erforderlichen Genehmigungen lägen vor - auch hinsichtlich des Fällverbotes, das eigentlich ab Anfang März zum Schutz nistender und brütender Vögel gilt. Die nach wie vor frostigen Temperaturen ermöglichten dies, heißt es. Ebenfalls gerodet werden sollen mehrere Bäume und Gehölze, die nicht unter Schutz stehen.

Zum Ausgleich hat die Stadt dem Bauherrn - eine Ingenieurgesellschaft aus Thüringen - auferlegt, 104 Laubbäume mit großen Kronen zu pflanzen. Weil auf dem künftig bebauten Gelände nur acht solche Bäume Platz haben, werde für die übrigen 96 eine sogenannte Ausgleichszahlung in Höhe von rund 59.000 Euro fällig.

Auf dem bislang als Parkplatz genutzten Areal soll ein dreiteiliger Wohn-, Büro- und Geschäftskomplex entstehen, mit Tiefgarage und großem Rewe-Markt im Erdgeschoss. Die eigentlichen Bauarbeiten dürften frühestens im kommenden Jahr beginnen, da das Gelände zunächst von Archäologen untersucht werden soll. Die Grabungen beginnen laut Rathaus voraussichtlich gegen Ende des ersten Halbjahres 2018 und werden etwa ein Jahr dauern. Parallel dazu sind vorbereitende Arbeiten an Leitungen geplant.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 23.02.2018
    21:53 Uhr

    cn3boj00: @Rote Daumen: was gefällt Euch nicht an meinem Kommentar? Die offene Bebauung von Chemnitz (bedingt durch Krieg und den DDR-Konzepten) mit viel Grün im Zentrum findet (wieder immer mehr) Zuspruch, wieso muss man alle Grünflächen (und Parkflächen) dem Bau von noch mehr Geschäftshäusern opfern? Ich würde gern hören, was daran so gut ist! Also traut euch.

    1 1
     
  • 23.02.2018
    13:38 Uhr

    Interessierte: "Vom 1. bis 3. März werden insgesamt 49 Bäume gefällt, die der Baumschutzsatzung unterliegen"...
    ( wozu gibt es denn ein ´Baumschutzgesetz`, wenn die trotzdem gefällt werden ?

    Fällverbot, das eigentlich ab Anfang März zum Schutz nistender und brütender Vögel gilt ...
    ( wo nisten die Vögel denn dann , wenn die Bäume ´gefällt` sind ?

    104 Bäume sollten gepflanzt werden , aber nur 8 Bäume haben Platz ...
    ( das ist eine wohl überlegte Sache und mit Sicherheit ist da viel Fachkompetenz vorhanden .

    3 2
     
  • 23.02.2018
    11:38 Uhr

    cn3boj00: Ein Parkplatz muss weichen. Und viele Bäume und innerstädtisches Grün auch. Ausgleichszahlungen? Wer erhält die und was wird damit gemacht? Ich finde die Bebauungswut einfach nur furchtbar. Aber was ist von diesen Stadträten schon anderes zu erwarten. Vor allem die Grünen in Chemnitz sind wohl nur am regieren interessiert, eine Schande.

    3 5
     
  • 23.02.2018
    08:42 Uhr

    AmZeisigwald: Die Ausgleichszahlung sorgt bestimmt auch für super Klima in der Stadt. Es ist schon traurig:-[

    3 4
     

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