20 Bewerber für 14 Sitze im Gemeinderat Niederfrohna

Freie Wähler, CDU und AfD schicken am 26. Mai Kandidaten ins Rennen

Niederfrohna.

Die Kandidaten für den Gemeinderat in Niederfrohna haben gute Chancen, in das Gremium einzuziehen. Denn um jene 14Mandate, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai vergeben werden, bewerben sich 20 Kandidaten. Damit ist das Verhältnis völlig anders als etwa in Limbach-Oberfrohna, wo 88 Bewerber um 26 Plätze im Stadtrat konkurrieren und somit zwei Drittel von ihnen leer ausgehen werden. Bei der vergangenen Kommunalwahl im Mai 2014 waren in Niederfrohna 19 Kandidaten angetreten.

Weniger Auswahl als vor fünf Jahren haben die Bürger allerdings mit Blick auf die Parteien und Wählervereinigungen - damals gab es vier Listen, jetzt drei. SPD und FDP, die damals mit 5,8 bzw. 4,7 Prozent keine Sitze im Gemeinderat erringen konnten, treten nicht erneut an. Neu hinzugekommen ist hingegen die AfD. Sie schickt zwei Kandidaten ins Rennen. Angeführt wird die Liste von Elektromeister Stefan Frünke, der lange Mitglied der FDP war und für die Liberalen bei verschiedensten Wahlen antrat - meist erfolglos. Inzwischen engagiert er sich im Vorstand des Zwickauer AfD-Kreisverbandes.


Erneut mit Abstand die meisten Kandidaten haben die Freien Wähler aufgestellt: 15, einen mehr als 2014. Acht der Bewerber sitzen derzeit bereits im Gemeinderat. Spitzenkandidatin ist die Bauingenieurin Ines Polster-Peters, eine von zwei Frauen auf der Liste der Freien Wähler. Die Wählergemeinschaft hatte vor fünf Jahren 70,1 Prozent der Stimmen und damit elf Sitze errungen. Bereits jetzt steht fest, dass mit Petra Geisler und Uwe Wilske zwei Lokalpolitiker der Freien Wähler aus dem Gemeinderat ausscheiden werden - beide treten nicht wieder an.

Die CDU hat drei Kandidaten nominiert, einen mehr als vor fünf Jahren. Alle drei verfügen über Erfahrung als Kommunalpolitiker. Auf Platz eins der Liste steht Sparkassen-Mitarbeiter Jens Hinkelmann, der das Ehrenamt des stellvertretenden Bürgermeisters innehat. Landwirt Tony Rabe war 2014 noch für die Freien Wähler angetreten, hat inzwischen aber die Seiten gewechselt und geht nun für die Christdemokraten ins Rennen. Die CDU war vor fünf Jahren auf 19,4 Prozent der Stimmen gekommen und stellt derzeit drei Gemeinderäte.

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