50.000 Euro Schaden nach Brand auf Bauernhof

Das Feuer hat das Fahrzeug und Teile des Scheunendachs zerstört. Dennoch: Der betroffene Landwirt spricht von Glück im Unglück.

Burgstädt.

Nach dem Brand auf einem Bauernhof im Burgstädter Ortsteil Mohsdorf kommen auf die betroffene Bauernfamilie womöglich hohe Kosten und viele Arbeitsstunden zu. Bei dem Feuer am Sonntagabend wurde ein Traktor und ein Futtermittelanhänger zerstört. Außerdem trug das Dach der Scheune Schaden davon und müsse nun erneuert werden, berichtet Tobias Fischer, der den Hof gemeinsam mit seinen Eltern führt.

Sein Vater habe gegen 18.15 Uhr festgestellt, dass der Traktor brennt und ihn dazu geholt, erzählt Fischer. "Der Traktor stand seit 17 Uhr im Stall und es saß niemand drin." Er habe einen anderen Traktor geholt und mit diesem das brennende Fahrzeug samt Futteranhänger aus der Scheune gezogen, berichtet der Juniorchef. Dann kümmerten sich die alarmierten Feuerwehrleute um das Fahrzeug. Die Wehr aus Burgstädt sei mit sechs Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften angerückt, sagt Leiter Lars Döring. Gelöscht worden sei - wie bei Fahrzeugbränden üblich - mit Schaum. "Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht. Wir haben aber eine Brandwache vor Ort gelassen", so Döring. Die habe beobachtet, ob sich noch Funken bilden, die das Feuer wieder hätten entfachen können. Etwas problematisch sei die Löschwasserversorgung gewesen, so der Wehrleiter. Ein Bach nahe des Grundstücks habe zu wenig Wasser geführt. "Wir haben eine Zisterne auf dem Hof genutzt", berichtet Döring.

Die Ursache des Brandes ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Sie beziffert den Schaden auf rund 50.000 Euro. Landwirt Fischer hat sich nach eigenen Angaben mit der Versicherung in Verbindung gesetzt und hofft, dass sie den Schaden übernimmt. Schließlich müsse der Traktor - einer von bislang vier - ersetzt werden. Kurzfristig sei die Arbeit aber nicht eingeschränkt. "Wir haben noch Feldarbeit zu erledigen, aber das können wir mit den anderen drei Traktoren machen", sagt Fischer. Er und die Feuerwehr sprechen von Glück im Unglück, weil niemand verletzt wurde und umstehende Wohnhäuser verschont blieben. Und, weil keines der Tiere zu schaden kam: Im Stall befanden sich etwa 45 Rinder. Das Familienunternehmen bewirtschaftet rund 175 Hektar Feldfläche und baut Getreide sowie Mais und Raps an. Zudem halten die Landwirte 90 Milchkühe und 30 Bullen, deren Produkte sie in einem Hofladen verkaufen.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...