Ausschuss bestätigt neue Pläne für Innenstadt

Bebauung der Parkplätze an der Johanniskirche und am Tietz rückt näher

Ohne erneute Diskussion und mit nur vereinzelten Gegenstimmen und Enthaltungen hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität am gestrigen Dienstagnachmittag dem Bebauungsplan für die Neue Johannisvorstadt zugestimmt, die an der Augustusburger und Bahnhofstraße auf den jetzigen Parkplätzen an der Johanniskirche und am Tietz entstehen soll. Damit hängt es jetzt nur noch von der Entscheidung des gesamten Stadtrates am 30. Oktober ab, ob der Bebauungsplan Rechtskraft erhält und damit zur Grundlage für die Bauanträge der beiden Investoren wird.

Der Chemnitzer Kaufmann Peter Simmel will direkt an der Augustusburger Straße/Ecke Bahnhofstraße einen Edeka-Markt, einen Drogeriemarkt und ein Parkhaus errichten. Neben der Johanniskirche plant der Leipziger Immobilienentwickler Hansa Real Estate ein Ärztehaus mit Betreutem Wohnen und eine Wohnanlage mit Gewerberäumen für Handel, Gastronomie und anderen Dienstleistern in den Erdgeschossen. In Richtung Tietz hat das Unternehmen ein siebengeschossiges Hotel an der Bahnhofstraße und einen Wohn- und Gewerbekomplex im Bereich Wiesen-/Moritzstraße vorgesehen. In seiner letzten Sitzung vor der Neuwahl hatte der damalige Stadtrat im Juli bereits dem Verkauf der dafür vorgesehenen Grundstücke für insgesamt 8,2 Millionen Euro zugestimmt. Bestätigt auch der Stadtrat den Bebauungsplan, sollen dort als nächstes archäologische Grabungen beginnen. Die Kaufverträge verpflichten Simmel, seine Bauvorhaben innerhalb von fünf Jahren nach Beendigung der Grabungen abzuschließen. Hansa Real Estate kann sich dafür insgesamt acht Jahre Zeit nehmen, soll aber alle zwei Jahre einen Teilkomplex fertigstellen. (mit micm)

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