Bilderausstellung statt Fest

Vom 19. September bis zum 4. Oktober sollen in Chemnitz die Interkulturellen Wochen stattfinden. Allerdings werden die Veranstaltungen - insbesondere die Eröffnung - angesichts der noch immer geltenden Corona-Schutzvorschriften mit Einschränkungen verbunden sein. Das hat Etelka Kobuß, Migrationsbeauftragte der Stadt, angekündigt. Ein Fest der Kulturen wird es diesmal nicht geben. Gestartet werden die Interkulturellen Wochen am 19.September um 16 Uhr mit der Aktion "Pictures of silence/Bilder der Stille". Sie soll die Leere an der Stelle vermitteln, an der das Fest der Kulturen hätte stattfinden sollen. Mit großen bunten und beleuchteten Luftballons soll die Vielfalt der Stadt nachgestellt werden. Zudem werden unter anderem Bilder vergangener Interkultureller Wochen und die Namen beteiligter Organisationen laut Kobuß für den Zusammenhalt stehen, den das Fest alljährlich präsentiert. Die Interkulturellen Wochen gibt es in Chemnitz seit 1991. (gp)

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