Christliche Kita in Adorf soll erweitert werden

Im Oktober vergangenen Jahres zogen die ersten Kinder in die neue Kita "Schatzsucher" ein. Freie Plätze gibt es erst wieder im nächsten Jahr. Das bewegt den Trägerverein zum Handeln.

Adorf.

Derzeit besuchen 21 Kinder die neue christliche Kita "Schatzsucher" im Neukirchener Ortsteil Adorf. Die übrigen acht Plätze sind ebenfalls bereits vergeben. Im Dezember 2019 soll die Einrichtung voll ausgelastet sein, freie Plätze werde es nach Angaben der Einrichtung erst wieder zum Schulanfang 2020 geben. Die Kleinen werden gegenwärtig von drei Erziehern betreut, im Sommer kommen zwei weitere Pädagogen hinzu.

"Die Räumlichkeiten sind mittlerweile komplett fertig, am Außengelände sind noch letzte Restarbeiten notwendig, wie beispielsweise das Aufstellen eines Sonnensegels und einer Rutsche", sagt Einrichtungsleiterin Dorothée Lohr. Inzwischen hat auch der Alltag Einzug in die Kindertagesstätte gehalten, in der es zum Konzept gehört, den christlichen Glauben zu leben, etwa mit Tischgebet, christlichen Liedern und Geschichten aus der Bibel. In der Einrichtung werden aber auch Kinder betreut, die ohne eine konfessionelle Bindung sind. Regelmäßig besuchen die Kinder die Tagespflege eines Pflegedienstes, bei dem der Nachwuchs ein Programm vorführen darf. Zudem stellen die Erzieher gemeinsam mit dem Mitarbeiterteam des Kindergottesdienstes der Kirchgemeinde Adorf zum Floriansfest zur Pfingstzeit ein Angebot für kleine Besucher auf die Beine. Zum Martinstag am 11. November sind zudem ein Umzug und eine Andacht für die Kinder geplant.

Torsten Kleditzsch

Die Nachrichten des Tages:Der „Freie Presse“-Newsletter von Chefredakteur Torsten Kleditzsch

kostenlos bestellen

Doch auch längerfristige Pläne beschäftigen Trägerverein und Mitarbeiter. Wie der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins, Stephan Nacke, erklärt, soll auf die Nachfrage nach Plätzen in der Einrichtung reagiert werden. In den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren soll die Anzahl an Betreuungsplätzen auf mindestens 50 und maximal 70 erweitert werden. Zur Debatte steht ein kompletter Neubau. Sollte es allerdings in Adorf geeignete Räumlichkeiten geben, die mit vertretbarem Aufwand barrierefrei erschlossen werden können, ist der Trägerverein auch bereit, die Idee eines Neubaus zu verwerfen. Nach Angaben von Bürgermeister Sascha Thamm steht bislang noch kein Nachmieter für die Räumlichkeiten der Montessori-Schule fest, die nach Thalheim umzieht. Die Räume schließen sich direkt an diejenigen der Kita an und kämen somit für eine Erweiterung infrage.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...