Daetz-Urteil erneut verschoben

Lichtenstein.

Die in dieser Woche geplante Urteilsverkündung im Prozess zwischen der Daetz-Stiftung und der Stadt Lichtenstein ist erneut verschoben worden. Wie Altfrid Luthe, Sprecher am Landgericht Zwickau zum Prozessverlauf mitgeteilt hat, soll der entfallene Termin nun laut Plan am 17. November nachgeholt werden. Die Verschiebung habe, so wird erläutert, aus dienstlichen Gründen erfolgen müssen. Lichtenstein wollte mittels einer Räumungsklage erreichen, dass die Stiftung mit ihren Holzexponaten aus dem Daetz-Centrum auszieht. Da die mittlerweile geschlossene Dauerausstellung über die Jahre immer weniger Besucher angezogen hatte, musste die Stadt Geld in die Hand nehmen und in die Kultureinrichtung pumpen. Bei dem Prozess geht es aber auch um die Frage, ob Lichtenstein Fördergelder zurückzahlen muss, wenn die Daetz-Stiftung auszieht. (akli)

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