Eine der ersten Biokraftstoffanlagen Europas: Großauftrag für Chemieanlagenbau Chemnitz

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Das Unternehmen baut in Österreich eine der ersten Biokraftstoffanlagen Europas. Der so gewonnene Diesel bietet neue mobile Perspektiven.

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2727 Kommentare
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  • 0
    1
    Einspruch
    10.04.2021

    @tbaukhage: Sorry, derlei verständliche Gründe hatte ich nicht bedacht.
    @lax: Der Punkt mit den Abgasen geht an Sie. Als gelegentlicher Radfahrer schätze ich es mittlerweile auch, wenn ich an der Kreuzung weniger oder keine Abgase einatmen muss, weil vielleicht ein e auto neben mir steht. Bei Fahrverhalten und Traktion bin ich anderer Meinung. Warum wohl fahren LKW beim Trial ohne Ladung durch den Schlamm oder Rennfahrzeuge werden erleichtert und die Bodenhaftung eher durch Anpressdruck mittels Spoilerwerk als Gewicht verbessert?
    Beim letzten Wintereinbruch stand ich auch stundenlang im Stau und siehe, wer zu schwer oder voll war, hatte eher das Problem an jeder Steigung liegen zu bleiben.
    Richtiger ist wohl, dass der tiefe Schwerpunkt durch die Akkus stabilisierend wirken kann. Aber hatte eine große Masse nicht auch das Bestreben, sich in die einmal eingeschlagene Richtung weiter zu bewegen? Das kann auch mal unerwünscht sein.(bremsen, lenken).

  • 3
    5
    tbaukhage
    10.04.2021

    @Einspruch: Aufgrund des Gesundheitszustands meines Mannes wählen wir bei längeren Fahrten stets kürzere Abschnitte und mehrere Pausen, völlig unabhängig von der Antriebsart des Autos.

    @Steuerzahler: So schweigsam??? Mal meine Rechnung nachvollzogen oder/und das Video angeguggt?

  • 2
    7
    lax123
    09.04.2021

    Die Kommentare werden nicht besser, im Gegenteil. Ewiggestrige treffen Zukunftsleugner. Aber kein Problem, vor 100
    Jahren hat auch keine an motorisierte Individualmobilität gedacht.
    Das Gewicht des Energiespeichers, an riesiges Problem. Stimmt, der fossile Brennstoff entsteht ja direkt an der Tankstelle. Er wird nicht etwas dahin transportiert. Manche können tatsächlich kaum mehr denken, weil sie offensichtlich zu viele Dämpfe eingeatmet haben.
    Und ja, das Gewicht von Batterien ist hoch, noch ist das so. Es verbessert aber das Fahrverhalten und die Traktion. Und, nochmal, es gibt einen riesigen Komfortgewinn für die, die drin sitzen und viel wichtiger für die, die sonst die Abgase einatmen müssten.

  • 5
    2
    Einspruch
    09.04.2021

    Schon traurig, wenn zukünftig die Urlaubserinnerungen hauptsächlich aus Ladesäulen bestehen, für die paar Kilometer. Man stelle sich ein herkömmliches Wägelchen vor, mit einem Energiespeicher, genannt Tank, der eine runde halbe Tonne, sprich um die 500 Liter fasst. Da könnte man viele tausend km fahren.
    Aber warum wohl haben die Ingenieure früher versucht, Gewicht zu sparen, das immer mit bewegt und abgebremst werden muss? Beim Stromer ist das Fortschritt, inclusive des ständig verschwiegenen Aufwands, das man überhaupt elektrisch fahren kann.(Herstellungskosten, Umweltschäden, Anschaffungspreis usw.)
    Wenn es nicht den Vorteil des Wirkungsgrades des E Motors gäbe, sähe die Bilanz noch schlechter aus. Am Energiespeicher (Akku) und den Kosten wird wohl noch viel getüftelt werden müssen. tbaukhage, warum haben Sie denn die immerhin akzeptable Reichweite ihres Stromers , bei der viele andere Modelle nicht mithalten können, nicht genutzt? Kein Vertrauen in die Infrastruktur?

  • 6
    2
    Zeitungss
    09.04.2021

    @kartracer: Gehen Sie davon aus, auch dieses Thema haben unsere grünen Macher bis ins Detail durchdacht, nämlich überhaupt nicht, wie die Energieversorgung der Zukunft allgemein. Das trifft auch für PKW zu, wenn sich ein BL in den Urlaub verabschiedet und man sich an der Raststätte zum Meinungsaustausch über Elektromobilität zwangsläufig trifft. Man hat begonnen die BAB für die LKW aufwendig zu elektrifizieren, will der LKW überholen, was jeder kennt, muss der Diesel herhalten. Die Fahrleitung gestaltet sich deshalb so aufwendig, da der Rückleiter ebenfalls mitgeführt werden muss, siehe O-Bus. Bei der Bahn ist das nicht so, es übernimmt die Schiene, genau deshalb streitet man um jeden Meter Fahrdraht. Wer darüber nachdenkt kommt zwangsläufig zu dem Schluss, verkehrte Welt. Lassen wir es über uns ergehen.

  • 5
    2
    kartracer
    09.04.2021

    Warten wir es doch mal ab, bis E-LKW nicht nur im "Prototypen" Format unterwegs sind, wer sich mal die Zapfpistolen für Lkw angeschaut hat, kann sich denken was da kommt.
    Deutschland ist nicht in der Lage auch nur ansatzweise genügend Parkflächen für LKW bereit zu stellen, wo sollen die denn Alle über viele Stunden ihre Trucks aufladen? (Vorheizen kann man die ja zu Hause an der Wallbox)
    Wer sich mal Ladedauer, Ladezeit und Reichweite anschaut, wird sich die Augen reiben, die verminderte Zuladung mal nicht in Betracht gezogen.
    Die Angaben über das Gewicht wenn denn vorhanden beziehen sich durchweg auf einen Gesamtwert, nicht unterteilt in Gesamtmasse und Nutzlast, warum wohl.
    Wer die sich das Problem Stromer anschaut, sollte das aber auch in der gesamten Bandbreite tun!

  • 7
    2
    Zeitungss
    09.04.2021

    @lax123: was gefällt Ihnen an meinen Zeilen nicht??? Sie werden es nicht widerlegen können, es ist nun einmal so. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob ich Vertreter bin oder nicht und wieviel Km ich jeden Tag fahre. Atemschutzmasken sollen auch an Tankstellen funktionieren, besorgen Sie sich welche, falls Ihr Fahrweg eine solche kreuzt. Dem Benzin- oder Dieselkutscher bleibt unter den heutigen Umständen einiges erspart, wenn Sie ihre Zeit nicht an Ladesäulen, deren Suche und bis diese frei ist warten und gelegentlich auch noch funktionieren. Ja es gibt nichts, was schöner sein könnte.
    Was Sie mir noch glauben dürfen, wenn es wirklich etwas Brauchbares wäre, hätte ich es. Ich bin rein beruflich ein Freund der Elektrotraktion, allerdings ist dort die Energieversorgung kein Problem, es lebe der "kleine" Unterschied.

  • 5
    2
    Steuerzahler
    09.04.2021

    @lax123: Sie fordern von anderen eine sachliche Diskussion und dann folgt: „ Verblendet durch den Geruch an den fossilen Tankstelln wohl eher ;)“
    Offensichtlich zweierlei Maß oder merken Sie das nicht?

  • 3
    7
    lax123
    09.04.2021

    Zeitungss, dann führen sie doch eine sachliche Diskussion. Sie verhalten sich wie ein waidwundes Tier. Wie lächerlich, sie behaupten täglich mehrer hundert km zu fahren? Sind sie Vertreter? Verblendet durch den Geruch an den fossilen Tankstelln wohl eher ;)

  • 7
    4
    Zeitungss
    08.04.2021

    @tbaukh...: Der normale Autofahrer tankt für 2600 Km 3x a 10Min seinen stinkenden Diesel (die Wortwahl ist Ihnen bekannt?) und vorwärmen muss er in dafür auch nicht. Im Hotel darf er natürlich auch übernachten und muss sich nicht darum kümmern, ob sein Flurförderfahrzeug in dieser Gegend sich irgendwo laden lässt und die Umstände passen.
    Übrigens, der Leser hier kennt Ihr Hobby, Tesla und Ihre Reisen lassen sich hier bestens verfolgen, was die Mehrheit allerdings weniger interessiert. Hat halt jeder ein anderes Hobby, ich verplempere meine Zeit nicht mit Tankorgien der besonderen Art. Es gibt Filmberichte, welche Ihren Darstellungen nicht gerade huldigen, es handelt sich um Leute, welche ihr Fahrzeug nicht nur zur Urlaubreise oder zu ALDI brauchen.

  • 3
    4
    tbaukhage
    08.04.2021

    @Nixnuzz: Man hat auf solchen Touren die Wahl: kurze Distanzen zwischen den Ladungen + kurze Ladezeiten + häufige Ladungen oder lange Abstände + längere Ladezeiten + weniger Ladepausen einzurichten. Wir hatten uns für die Fahrt nach Portugal für erstere Variante entschieden. Auf den 2600km haben wir insgesamt 14 Ladepausen (davon eine Nacht im Hotel) eingelegt. Die Ladepausen waren zwischen 11 und 30min lang. Geladen wurde an neun Superchargern, die anderen waren u.a. von Iionity und von EnBW. Unser Stromer ist eine 400V-Version, interessanter sind da eher die Ladeleistungen. Diese sind abhängig vom Füllstand des Akkus, dessen Temperatur (die Akkus unseres Stromes werden automatisch auf dem Weg zum nächsten Ladepunkt vorkonditioniert) und natürlich von der jeweiligen Ladestation. Von 96kW bis 178kW war alles dabei. Die Ladeleistungen schleichen mit zunehmendem Füllstand des Akkus aber aus.

  • 3
    4
    tbaukhage
    08.04.2021

    @Steuerz.: Mein Stromer wird in der kalten Jahreszeit vorgeheizt, solange er zuhause noch an der Wallbox hängt. Die folgenden Werte sind also reproduzierbar.
    Beim Starten der Heizung wird eine elektr. Leistung von 5..7kW benötigt (runden wir auf: 10kW). Je nach Außen- und gewünschter Innentemperatur ist diese nach 5 bis 7min erreicht (runden wir auf: 10min). In der Zeit sinkt die Heizleistung auf 0,4 bis 0,6kW, da nur noch die Temperatur gehalten werden muss (runden wir auf: 1kW).
    Ergo: 10kW * 1/6h + 1kW * 5/6h = 2,5kWh. Das ist die Energie, die mein Stromer im Winter für ca. 12km Fahrstrecke benötigt.
    Wenn ich also während der Fahrt die Heizung meines Stromers eine Stunde lang aus dem Antriebsakku speise, verliere ich in dieser Zeit max. 12km an Reichweite.
    Du kannst so etwas mal life miterleben: capOgUHPz9Q (auf einem bekannten Videoportal), bin auf die Rückmeldung gespannt!

    p.s. Lt. CAC wird deren Diesel aus H2O, CO2 (beides ohne Eigenenergie) und Strom synthetisiert.

  • 4
    3
    Steuerzahler
    08.04.2021

    @tbaukhage: „ Diese müssen dem synthetischen Diesel bei der Herstellung von außen zugeführt werden (=Energieerhaltungssatz).“
    Ihrer Meinung nach sind also die Ausgangsstoffe des synthetischen Diesels ohne Eigenenergie und damit energetisch gleich null? Schwer vorstellbar und jeder Wissenschaftlichkeit widersprechend!

  • 5
    5
    tbaukhage
    07.04.2021

    @Maschinenbauer: Ein Liter Diesel, egal ob fossil oder synthetisch, liefert ca. 10kWh an Energie. Diese müssen dem synthetischen Diesel bei der Herstellung von außen zugeführt werden (=Energieerhaltungssatz). Der CAC spricht selbst dabei von einem Wirkungsgrad von 15%. Um ein Liter Diesel zu synthetisieren, sind also 70kWh elektrischer Energie nötig. Mit dieser Energiemenge fahre ich selbst im Winter weiter als 400km. Wie weit käme man dagegen mit einem Liter Diesel?
    Der CAC hat gezeigt, dass das Verfahren großtechnisch funktioniert. Gut so! Aber ob es sich rechnet, werden die Käufer des synthetisierten Diesels entscheiden.

  • 5
    4
    Nixnuzz
    07.04.2021

    @tbaukhage: Praktische Frage: Wie lange war die Fahrzeit zwischen 2 Ladungen? Welche Volt-Stärken standen im Schnitt bereit? Zumindest sind Sie wohl manchem Experten eine praktische Nasenlänge voraus...

  • 4
    4
    Steuerzahler
    07.04.2021

    @tbaukhage: versuchen Sie es damit:
    https://www.tu-chemnitz.de/mb/MaschElem/pdf/CTI_Forum_Tagungsbeitrag_C_Danzer_08_11_2011.pdf

  • 6
    1
    Nixnuzz
    07.04.2021

    Ich bin mal ganz dreist und behaupte: wenn genügend gebrauchte Li-Akkus auf Halde liegen, wird es Chemiker und daran anschliessend Investoren geben, die diese wieder zum Leben erwecken werden. Li als reaktives Metall liegt ja nicht blank in der Natur herum und wird erst durch Umwandlungen zum Ladungsträger. Und seine Gebrauchsladung erhält es als Akku erst durch einen Ladungsprozess. Also welchen chemischen Status hat das gebrauchte Lithium vor einer Aufbereitung? Für Akkus aus Ni oder Pb besteht wohl kein Sekundär-Rohstoff-Bedarf mehr und dürfte eher ein Ablage-/Umwelt-Problem werden oder sein..

  • 5
    9
    tbaukhage
    07.04.2021

    @TWe: Ich war mit Mann und Gepäck im Herbst19 für elf Tage in Portugal im Urlaub. Vor Ort dann immer schön die Küste entlang von Porto über Lissabon bis zur Algarve. Dazu die Fahrt von und nach D. Und alles vollelektrisch.
    Die Anreise bis Porto waren sowas um die 2600km. Die reine Fahr- plus Ladezeit knapp 29h. Unterwegs laden? Kein Problem, jede(!) angesteuerte Ladesäule hat funktioniert: Ladekabel einstecken, Wartezeit als Entspannungsphase nutzen, Ladekabel raus, Bezahlung via KK. Gesamtverbrauch 570kWh. Bei Kosten von 0,33€/kWh haben wir dafür so um die 190€ bezahlt.

    @Steuerzahler: Wie viel Elektroenergie (in kWh) verbraucht denn ein Stromer für die Heizung, wenn er im Stau auf der AB steht. Bitte konkrete Zahlen...

  • 3
    9
    lax123
    07.04.2021

    Solch einfache Meinungen hier. Leute denkt doch mal weiter. Wer kann ernsthaft glauben, dass Verbrenner zukunftsfähig sind?
    Ich würde nie abstreiten, das die Elektromobilität noch am Anfang steht. Klar, das Ladeproblem muss und wird gelöst werden. Preislich wird sich das also regeln, je mehr Eautos produziert werden umso günstiger werden diese. Im Leasing sind sie aktuell schon sehr günstig zu haben. Elektroautos sind schon heute bis auf den Akku preiswerter als Verbrenner, auch im Unterhalt.
    Man sieht, wie die Leute durch jahrzehntelange Alimentierung der ölfördernden Staaten verblendet sind. Wer kann denn ernsthaft Gestank und Geräusche der V. schön finden, ich bitte Sie. Die Umweltbilanz ist mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeglichen, und es ist besser der Strom wird zentral abseits der Städte erzeugt als die Luft in eben diesen zu verpesten. Sorry, aber wer das nicht kapiert...

  • 23
    8
    ankemueller
    07.04.2021

    @lax123: Lärm und Gestank also "nicht dort, wo Menschen wohnen". Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose, und wer sich kein E-Auto leisten kann, der soll halt Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen. Ist eh gesünder. Warum nicht gleich auf Pferde umstellen, das ist Öko und schafft jede Menge Arbeitsplätze. Zurück in die Zukunft!

  • 28
    9
    Steuerzahler
    07.04.2021

    @lax123: Wenn bei Ihnen der erzwungene Ladestopp auf der Autobahn und die negative Umweltbilanz der Elektroautos bei der Herstellung sowie die ausgefallene Heizung wegen akuter Batterieleere beim Stau auf der winterlichen Autobahn einschließlich der ungeklärten Entsorgungsprobleme zum Komfort zählen, kann ich Ihnen uneingeschränkt zustimmen.

  • 22
    10
    TWe
    07.04.2021

    @lax123
    "Es wird auf lange Sicht kein Weg an Elektromobilität vorbeiführen, schon rein aus Komfortgründen."

    Wie so häufig im Leben ist hier die Frage, über wie viele Jahre sich die "lange Sicht" erstreckt. Im Fall der Verbrennungsmotoren hat es mehrere Jahrzehnte gedauert, bis ein langstreckentaugliches Netz an Betankungsmöglichkeiten einschließlich des notwendigen Maßes an Standardisierung für Kraftstoffe und Bezahlung entstanden ist.

    Im Hinblick auf die Elektromobilität sind wir davon noch Lichtjahre entfernt. Ich bin der festen Überzeugung, dass es niemand der hier im Forum Schreibenden erleben wird, dass man mit dem Elektroauto im Sommer (Klimaanlagenbetrieb) oder Winter (Heizungsbetrieb) von Chemnitz nach bspw. Neapel fahren kann, ohne unterwegs zahlreiche Zitterpartien bezüglich der Frage nach Möglichkeiten zur Akkuaufladung zu durchleben.

    Komfort und Elektromobilität werden sich wechselseitig noch über viele Jahre hin ausschließen.

  • 25
    12
    Maschinenbauer
    07.04.2021

    @Lexisdark: Besser wissen es ausschließlich die Grünen. Für die Grünen ist die Entscheidung gefallen, dass es keine Zukunft für Verbrennungsmotoren gibt, auch nicht mit CO2-neutralem Kraftstoff.
    Mein Kritikpunkt ist, dass es eher der Markt und die Verbraucher entscheiden sollen, als eine Beeinflussung durch politische Reglementierung.
    Wenn man diese umweltfreundliche Lösung politisch von vornherein killt, gibt es auch keine Innovationen für eine wirtschaftliche Perspektive. Zumindest scheint CAC im Ausland auf offenere Ohren zu stoßen als in Deutschland.

  • 28
    4
    defr0ke
    07.04.2021

    Es ist ja nicht die Aufgabe von CAC politische Entscheidungen zu hinterfragen oder voranzutreiben. CAC stellt die Infrastruktur und wenn es nicht die für Wasserstoff ist, dann ist es eine andere.

  • 10
    41
    lax123
    07.04.2021

    Absurd. Wieder wird Gestank und Geräusch von Verbrennungsmotoren produziert und stört die Menschen. Lasst das bitte dort entstehen, wo keine Menschen wohnen.
    Es wird auf lange Sicht kein Weg an Elektromobilität vorbeiführen, schon rein aus Komfortgründen.

  • 17
    32
    Lexisdark
    07.04.2021

    @Maschinenbauer Wenn Sie es besser wissen, können Sie es auch erklären: Was ist falsch an der Aussage, dass synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff nicht effizient und kostendeckend zu produzieren sind?

    Das wird sich übrigens lauf Fachleuten auch die nächsten 2 Jahrzehnte nicht grundlegend ändern. Dazu müsste massiv investiert, geforscht und gebaut werden. Trotzdem fehlt am Ende die positive Gesamtbilanz.

  • 38
    24
    Maschinenbauer
    07.04.2021

    Glückwunsch zum Auftrag! Das ist gut zu sehen, dass Chemnitzer Unternehmen so gut dastehen und nicht nur verlängerte Werkbank sind.
    Ich hoffe sehr, dass sich CAC mit CO2-neutralem Kraftstoff international durchsetzen kann. In Deutschland wird das vermutlich schwieriger, wenn man mal in den Wahlprogrammentwurf der Grünen schaut.
    Darin steht: "Die Vorstellung, alte fossile Technologien
    wie Verbrennungsmotoren mit Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen zu betreiben, ist bestenfalls eine Illusion, schlimmstenfalls eine Verzögerungstaktik. Die Herstellung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen ist extrem energieintensiv und teuer ...."
    Vielleicht wachen potentielle Wähler der Grünen auf und verhindern deren Regierungsbeteiligung nach der Wahl 2021.