Fans am Boden - Kosmonaut macht den Abflug

Kraftklub hat das Aus für das Festival am Stausee Oberrabenstein verkündet. Die Reaktionen fallen ziemlich einmütig aus.

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7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 23
    30
    Hinterfragt
    14.02.2020

    Nun, die Umwelt am Stausee wird's freuen ...

  • 10
    26
    marvelino
    14.02.2020

    Heute in der FP nachzulesen... "Die Stadt
    Chemnitz erhält vom sächsischen
    Kulturministerium 600.000 Euro
    für die Bewerbung als Kulturhauptstadt
    Europas 2025." Nur für eine Bewerbung! Sehr schön!
    Aber, wer findet alles noch den Fehler?

  • 28
    3
    d0m1ng024
    13.02.2020

    Das Aus hat aber weniger mit der Stadt zu tun, sondern an der Situation an sich... Ich denke mal, dass die Kosten in den letzten Jahren zu hoch waren und am Ende die Veranstalter immer drauf zahlen mussten.

    Das Problem an dem Ganzen ist, dass das Gelände viel zu klein ist, um für ein Festival in dieser Größe genügend Gäste zu bekommen. Maximal 20.000 Menschen passen dort vielleicht hin und dann ist eben schluss. Aber da insgesamt die Kosten aller Festivals explodiert sind, braucht man viel mehr zahlendes Pubklikum, als wie dort reinpassen. Die Alternativen dazu wurden ja im Video genannt. Preise erhöhen und sich verkommerzialisieren. Aber genau das ist eben nicht der Spritit den dieses Festival nach Außen trägt. Und dann ist es wirklich besser so, dass man lieber aufhört wenns am schönsten ist, als sich zu verkaufen und so zu werden, wie auch hunderte andere Festivals...

    Nur haben die dann eben den Vorteil gegenüber dem Kosmonaut, dass deren Kapazitäten viel höher sind und somit kostendeckend arbeiten können.

    Man könnte zwar als Gegenbeispiel die Fusion in MeckPom nennen, die ein ähnliches Konzept fährt wie das Kosmonaut, nur eben in viel größerer Dimension. Die verzichten auch auf Sponsoren... Allerdings hat die Fusion eben den Vorteil, aufgrund der Örtlichkeit, dass dort jedes Jahr über 70.000 Tickets verkauft werden. Und dann steht ja auch noch ein Verein dahinter, der das ganze Jahr über für dieses Festival Geld erwirtschaftet. Und deren Ticketpreis hat sich auch über die Jahre immer mehr erhöht. Mittlerweile zahlt man für drei Tage 150 EUR...

    Das Kosmonaut kann aber keine 150 EUR verlangen, weil es dafür viel zu klein ist. Wenn man sich die Festivallandschaft in Deutschland mal anschaut sieht man ja, je größer und kommerzieller alles ist, desto teurer sind die Tickets...
    Wacken, Rock am Ring, Parookaville usw. kosten alle über 200 Euro. Und da versteh ich die Veranstalter, weil sie eben diese Scheiße mit den explodierten Preisen nicht mitmachen wollen. Warscheinlich hätte ein Ticket für Kosmonaut auch über 100 EUR kosten müssen, um kostendeckend zu arbeiten. Die Künstler werden halt auch immer teurer, nachdem deren Plattenverkäufe nur noch über Streaming und Download läuft.

    Das ist eben die Krux an der Geschichte... Je größer die Veranstaltung am Stausee wird umso mehr Platzprobleme bekommt man. Und das bei einer Größenordnung von gerade mal 20.000 Menschen. Deshalb finden auch die meisten Festivals in Deutschland in ländlichen Gebieten oder ehemaligen Flugplätzen statt. Aber sowas gibts in Chemnitz eben nicht. Das selbe Problem haben aber fast alle Städte...

    Meine Idee wäre, am Stausee ein Goa-Festival zu etablieren. Das Gelände ist wie gemacht, für ein Festival in dieser Art. Die Kosten sind auch nicht so hoch, weil es insgesamt kleiner aufgezogen wird und in dieser Szene vieles autark läuft. Allerdings fehlen dazu warscheinlich die Veranstalter und der Mut überhaupt, Goa dort zu machen.

  • 21
    10
    DS91
    13.02.2020

    @franzudo2013 ihr Kommentar ist Unfug!

    Die Festivals standen nie in Konkurrenz. Ganz im Gegenteil!

    Ich hoffe Kosmos Chemnitz wird auch weit über 2020 bestehen bleiben. Ein einzigartiges Festival mitten in der City, in anderen Städten undenkbar! Chemnitz geht damit den richtigen Weg!

  • 13
    32
    gelöschter Nutzer
    13.02.2020

    Und dann wird auch noch ein viele jahre sehr beliebtes und erfolgreiches Stadtfest kaputt gemacht.

  • 34
    22
    chris1405
    13.02.2020

    Das ist ein weiterer Mosaikstein in einer mehr und mehr vergreisenten Stadt und Region. Die Stadt verliert weiterhin Jahr um Jahr seine Kreativen und jungen Leute die etwas auf die Beine gestellt haben. Es braucht sich keiner wundern wenn dann Fachkräfte fehlen, weil keine Interesse besteht in eine Stadt zu ziehen in der keine Kultur vorhanden ist

  • 14
    37
    franzudo2013
    13.02.2020

    Man muss nur neben einem sich selbst tragenden Festival ein durch Steuergeld finanziertes Gratis-Festival veranstalten.
    Die ca. 5.000 oder mehr Besucher, die dieses Experiment von zahlenden zu nichtzahlenden Besuchern macht, zerstören das gewachsene Festival. Planwirtschaftler, zufrieden mit dem Ergebnis?