Großvermieter: Chemnitz braucht mehr Zuzug

Immer mehr Wohnungen, aber kaum Bevölkerungszuwachs - Wohnungsgenossenschaften halten das für keine gute Entwicklung. Doch eine Trendwende scheint nicht in Sicht.

Die Chemnitzer Wohnungsbaugenossenschaften fordern offensivere Bemühungen für mehr Zuzüge. Seit geraumer Zeit kämen in der Stadt weit mehr Wohnungen neu auf den Markt, als es das moderate Bevölkerungswachstum eigentlich erfordere, konstatieren die Vorstände. Sollte diese Entwicklung anhalten, drohten in anderen Teilen der Stadt neue Leerstände. "Im schlimmsten Fall müssen wir uns dann vielleicht wieder über Rückbau unterhalten", heißt es. Auswirkungen für Wohngebiete - nicht ausgeschlossen.

Die sechs großen Genossenschaften - WG Einheit, CAWG, SWG, WCW, WCH und Siedlungsgemeinschaft - bewirtschaften rund 28.000Wohnungen. Darüber hinaus engagieren sie sich seit Jahren verstärkt beim Erhalt und Ausbau der Infrastruktur - etwa durch den Bau neuer Kindergärten (Altendorf) oder der Übernahme von Ärztehäusern und Versorgungszentren (Markersdorf, Hutholz).


Ihre Sorge scheint nicht unberechtigt. Das Bevölkerungswachstum der Stadt hat sich in den vergangenen Jahren tatsächlich mehr und mehr der Stagnation genähert. Für 2017 und 2018 standen nur noch Zuwächse von 0,22 und 0,12 Prozent zu Buche. Laut dem in Chemnitz ansässigen FOG-Institut für Markt- und Sozialforschung war im Zwölf-Monats-Vergleich im Frühjahr dieses Jahres sogar erstmals seit längerer Zeit wieder ein Bevölkerungsverlust zu verzeichnen. Die Anzahl der Bewohner mit deutscher Staatsbürgerschaft hat sich laut FOG 2018 um 0,8Prozent verringert, auf etwa 227.000. Die Anzahl der hier lebenden Ausländer hingegen stieg um elf Prozent auf rund 20.800, darunter nach Angaben der Stadt zuletzt knapp 6500 Menschen mit "asylbezogenem Hintergrund".

"Wir brauchen endlich mehr nachhaltigen Zuwachs", sagt Ringo Lottig, Vorstand der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft. Vor allem unter Studenten sehe er ein gewaltiges Potenzial, hier Wurzeln zu schlagen - spätere Familiengründung inklusive. "Es gibt in der Stadt kaum ein Unternehmen mehr, das nicht Mitarbeiter sucht", so Lottig. Auch die Stadtentwicklung habe deutlich an Dynamik gewonnen, wovon nicht zuletzt die Belebung der Innenstadt zeuge. "Das sind alles gute Voraussetzungen", so Lottig.

Nachholbedarf sehen die Genossenschaften indes bei der Vermarktung der Stadt. Um mehr Zuzüge zu erreichen, müssten sich Rathaus und Wirtschaftsförderung - zumal nach den Ereignissen im August vor einem Jahr - verstärkt um Kommunikation und Imagebildung kümmern, lautet der Tenor. "Hier sehen wir nicht zuletzt den neuen Stadtrat gefragt, entsprechende Schwerpunkte zu setzen", sagt Volkmar Gerlach, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz West.

Anzeichen für eine Trendwende in der Bevölkerungsentwicklung sieht Soziologe Ulrich Weiser vom FOG-Institut derzeit allerdings kaum. Denn nach wie vor sterben in Chemnitz mehr Menschen, als geboren werden; Wanderungsgewinne basieren vor allem auf dem Zuzug von Menschen aus dem Ausland. Bewohner mit deutscher Staatsbürgerschaft hingegen hätten der Stadt zuletzt wieder vermehrt den Rücken gekehrt, so Weiser. "Erstmals seit langem hat Chemnitz 2018 in jedem Quartal mehr deutsche Einwohner durch Wegzug verloren, als durch Zuzug neu hinzugewonnen."

Bewertung des Artikels: Ø 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
31Kommentare
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  • 0
    2
    Interessierte
    vor 3 Stunden

    Immer mehr Wohnungen, aber kaum Bevölkerungszuwachs ..
    ( das ist schon eine eigenartige Planung
    ( sollte man nicht die "Bevölkerung" abwarten und dann bauen ?

    In Leipzig haben sie "Bevölkerung" und keine Wohnungen , weil immer mehr Arbeitsplätze geschaffen werden auf Flughäfen , im Autobau ... etc.

    Man kommt sich in Chemnitz immer wieder wie bei den Schildbürgern vor ...

  • 3
    0
    Interessierte
    vor 23 Stunden

    Oder weniger Neubau ............
    Wie wäre es denn mal mit der Sanierung der Häuser , welche noch leer stehen , angefangen bei der Schützstraße - Palmstraße - Müllerstraße - Mühlenstraße - Zöllnerplatz - An der Markthalle - Theaterstraße -
    Fritz-Reuther-Straße – Bernsdorfer und das Lutherviertel mit der Hans-Sachs-Straße - Ziechestraße
    Und dazu die StraNa entlang mit dem SED-Haus - Kontorhaus - Polizeigebäude - Eckhaus Röntgen/ Schillercafé - Villa nach der Elisenstraße - Ecke Zöllnerstraße das Haus ehemalige Volkshochschule
    Da sind Massen an Häusern zu sanieren …
    Und entlang der Limbacher und der Frankenberger

  • 9
    1
    d0m1ng023
    16.08.2019

    Ich glaub mal gelesen zu haben, dass Chemnitz gemeinsam mit Jena das höchste Grundeinkommen aller ostdeutschen Großstädte hat. Daraus ergibt sich auch, dass in Chemnitz mit die höchste Kaufkraft vorherrscht.

    Also an den Löhnen liegt es mit Sicherheit nicht, eher an der Attraktivität der Stadt. Das sieht man doch schon an der Statistik, welche Alterklassen prozentual die Stadt verlassen. Das sind meist die jungen Leute...

  • 3
    0
    Steuerzahler
    15.08.2019

    @derBürger: Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht! Wenn eine Kommune florieren soll kommt es in erster Linie auf eine agile Wirtschaft an und diese benötigt Infrastruktur, wie eben auch einen Verkehrslandeplatz, der seinen Namen verdient. Ich glaube, Sie hatten meine Äußerungen anders verstanden, als ich sie gemeint hatte.

  • 7
    0
    derBuerger
    15.08.2019

    @Steuerzahler
    Wenn man in Renter ist oder HartzIVler ist, kann ich dieses Argument verstehen. Dann sind dies Faktoren, die die Lebensqualität einschränken.
    Chemnitz braucht eber mehr Zuzug von jungen, und produktiven Leuten.
    Wenn man aber von seiner Arbeit leben muß und das Leben genießen will, ist es wichtig, daß man ordentlich verdient und dazu gehören die ganzen Infrastrukturfaktoren. Guto ordentliche übertaifliche Bezahlung anstatt Mindestlohn und dies nicht nur als Außnahme!

  • 5
    5
    WolfgangPetry
    15.08.2019

    Schlimmstenfalls wäre doch noch zu überlegen die Mieten zu senken, so überlegen es sich die vergnügungssüchtigen Jungspunde demnächst zweimal, ob sie in Leipzig den doppelten Preis jeden Monat aufzubringen in der Lage sind.

  • 3
    4
    Steuerzahler
    15.08.2019

    @franzudo2013: „ Alles Dinge, die Chemnitz absehbar nicht haben wird.“ Besser gesagt, auch nicht haben will. Siehe z. B. Verkehrslandeplatz und v. A. m.

  • 4
    12
    thombo01
    15.08.2019

    Blacky: 0, 8% sind auch schon genug.

  • 8
    12
    thombo01
    15.08.2019

    Konda: mit dem Zuzug von "Russen, indern, Chinesen oder Franzosen haben auch die wenigsten Probleme.

  • 11
    8
    franzudo2013
    15.08.2019

    Genau! Die Stadt schafft es nicht, die Standortvorteile zu kommunizieren und die Stadt positiv zu vermarkten. Das liegt an einer planwirtschaftlich denkenden OB ohne Vertrauen in Unternehmer und einer Wirtschaftsförderung, die lieber Volksfest und Propagandaveranstaltungen organisiert statt Wirtschaft zu fördern. Leipzig profitiert von der Infrastruktur, Bahnanbindung, Autobahnring, Flugplatz. Alles Dinge, die Chemnitz absehbar nicht haben wird.

  • 21
    1
    derBuerger
    15.08.2019

    Grundsätzlich haben die Wohnungsbaugesellschaften recht. In Chemnitz müssen mehr attraktive Arbeitsplätze entstehen. Da hat die Stadtverwaltung komplett versagt, wenn es um die Ansiedlung von Industrien geht. Was hat Leipzig da besser gemacht??

    Wenn das aber bekannt ist frage ich mich, warum man komplette Neubauten baut, nachdem man Prämien für den Abriss von Platten bekommen hat was die SItuation verschärft.

    Der Ausbau von Leerstehenden Gründerzeithäusern im Ensemble ist etwas anderes, da dadurch die Stadtviertel aufgewertet werden. Da zieh ich nicht hin, weil alles leer steht hieß es in der Vergangenheit oft.

    Chemnitz hat die einmalige Chance: Wer hier herzieht erhält tollen Wohnraum zu Spottpreisen in einer Stadt, die alles hat was man braucht.(Kultur, Freizeit usw.)

    Internt gibt es in der höchsten Geschwindigkeit

    Chemnitz hat alles was anderswo als Wachstumsbremse angeführt wird. Das sollte die Stadtverwaltung eimal aktiv und agressiv vermitteln, damit die Wirtschaft herkommt.

    In Chemnitz kann sich ein Pfleger oder Polizist von seinem Gehalt auch eine ordentliche Wohnung leisten.

  • 5
    9
    Interessierte
    15.08.2019

    Warum bebaut man denn da Flächen mit großen alten Bäumen mit Wohnungen und Hotels , welche auch schon genügend in der Stadt sind , wie den Tietz-Platz und den Handwerkerhof und den Hinterhof am Rosenhof - neben dem Handwerkerhof ???

  • 19
    5
    ArndtBremen
    15.08.2019

    @Black...: Wieveil von den 1000 Stellen sind tarifgebunden????

  • 17
    19
    Blackadder
    15.08.2019

    @Alice Andreas: Die 11% beziehen sich auf die ausländischen Mitbürger in Chemnitz, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung von Chemnitz (247.721) ist die Summe daher nur um 0,8% gestiegen (2068). Man muss schon die Relationen beachten!

    Ich war gestern Abend übrigens in der Innenstadt im Weindorf, da hat sich augenscheinlich niemand unwohl gefühlt. Und ich bin alleine als Frau mit dem Fahrrad heim gefahren. Ich leben noch und hatte auch keine Angst, weil ich nämlich außerhalb der Innenstadt praktisch niemanden getroffen habe.

  • 15
    13
    HHCL
    15.08.2019

    @Distelblüte: Sind das auch Jobs von denen man Leben kann oder wieder solche "Jobs" knapp über dem Hartz-IV-Satz? (Warum sollte jemand aus Bayern oder Niedersachsen dafür nach Chemnitz ziehen.) Es müssen attraktive Jobs sein mit anständigem Lohn; sonst ist das nichts.

    @AliceAndreas
    "@Konda : um sich abends in der City unwohl zu fühlen muss man kein Rassist sein!!!!"

    Richtig, die Stadt ist abends meist menschenleer. Das ist wirklich oft unangenehm. Meist treffe ich nur friedliche Zuwanderer, denen man wohl noch nicht gesagt hat, das der Chemnitzer die Innenstadt nicht als Lebensraum begreift sondern als Daueraustellung, in der Ruhe zu herrschen hat und wo man am besten nichts anfasst und sich im Flüsterton unterhält. Öffnungszeiten zwischen 7 und 19 Uhr. Dann hat man sich bitte zu Hause aufzuhalten oder schnellstmöglich dorthin zu begeben, denn dann lauert das Böse in der Stadt - Buhhh!

  • 21
    12
    HHCL
    15.08.2019

    @AliceAndreas: Sorry, aber wer mit der geringen Kriminalität in Chemnitz nicht klar kommt, muss auf dem Land bleiben; dann sind Städte generell nichts für ihn. Man kann nicht wegen einiger weniger vom Land aus Städten Hochsicherheitstrakte machen, damit sie sich wohl fühlen. Das ist unrealistisch. Land bietet Vorteile und Nachteile, bei Städten ist das genau so. Für eines muss man sich entscheiden. Schlaraffenland gibt es nicht und absolute Sicherheit gibt es auch nicht. Deswegen jedesmal eine angeblich prekäre Sicherheitslage zu attestieren ist widersinnig und völlig realitätsfern.

    Wo steht eigentlich, dass es um Zugug vom Land geht? Es geht hier generell um Zugug.

    Was hat das mit Bevölkerungsgruppen zu tun, die angeblich zweistellig wachsen?

  • 15
    16
    AliceAndreas
    15.08.2019

    Ich habe ja auch von "Sicherheitsgefühl" gesprochen.
    Das bedeutet ja nicht zwingend das es tatsächlich auch so ist.

    @blackadder : 11% siehe Artikel.

    @HHCL : es geht ja um Zuzug vom Land - und da ist definitiv ein riesiger Unterschied!

    @Konda : um sich abends in der City unwohl zu fühlen muss man kein Rassist sein!!!!

  • 16
    9
    Blackadder
    15.08.2019

    @701726: Allein unter chemnitz-zieht-an finden Sie über 1000 Stellenanzeigen Chemnitzer Unternehmen.

  • 17
    8
    Distelblüte
    15.08.2019

    @701726: "Es gibt in der Stadt kaum ein Unternehmen mehr, das nicht Mitarbeiter sucht", so Lottig.
    Daran wird es also eher nicht liegen.

  • 6
    28
    Mike1969
    15.08.2019

    Meine Freundin ist von Dresden nach Chemnitz gezogen und der Ex hat ihr die beiden Kinder deswegen wegnehmen lassen. Wir ziehen daher nun nach Dresden zurück, da wir auch ein Baby erwarten. Da ist die Chemnitzer Wohnungsbaugenossenschaft wohl in der Realität angekommen. Es kann keine Mutter zu einem Mann scheinbar nach Chemnitz ziehen. Eher müssen wir Männer auch noch wegziehen. Ich empfehle hier der Chemnitzer Wohnungsbaugenossenschaft beim Gesetzgeber erst einmal die Realität abzufragen. Das ist doch alles krank hier ...

  • 30
    4
    701726
    15.08.2019

    Ohne Arbeitplätze keine Zuzug !

  • 34
    14
    HHCL
    15.08.2019

    @AliceAndreas: Das schlechte Sicherheitsgefühl kommt aus meiner Sicht hauptsächlich daher, dass zahlreiche Leute, die noch nie selbst ein Problem hatten und auch niemanden kennen der ein Problem hatte, Horrorgeschichten über die Sicherheitslage verbreiten. Chemnitz ist nicht unsicherer als andere Städte; im Gegenteil.

  • 22
    5
    MuellerF
    15.08.2019

    "Seit geraumer Zeit kämen in der Stadt weit mehr Wohnungen neu auf den Markt, als es das moderate Bevölkerungswachstum eigentlich erfordere, konstatieren die Vorstände. Sollte diese Entwicklung anhalten, drohten in anderen Teilen der Stadt neue Leerstände. "Im schlimmsten Fall müssen wir uns dann vielleicht wieder über Rückbau unterhalten", heißt es."

    Wohnungsneubau gibt es, soweit ich weiß, gerade nicht so viel in Chemnitz.
    Die Wohnungen, die neu auf den Markt kommen, sind hauptsächlich sanierte Altbauten, die vorher Jahre oder gar Jahrzehnte lang leer standen- auf dem Brühl oder Sonnenberg beispielsweise. Und wer besitzt & saniert diese Gebäude?
    Doch wohl die Wohnungsgenossenschaften selber!
    Ein hausgemachtes Problem also.
    Für Mieter ist viel Leerstand ein Vorteil, da die Mieten dann erschwinglich bleiben.

  • 15
    18
    Blackadder
    15.08.2019

    @AliceAndreas: "so lange wie die eine Bevölkerungsgruppe zweistelligen Zuwachs hat"

    Welche Bevölkerungsgruppe hat denn zweistelligen Zuwachs?

  • 23
    19
    Konda
    15.08.2019

    Mich würde ja interessieren, warum die Genossenschaften unter den Gegebenheiten Wohnungen ausbauen.

    @AliceAndreas: Wenn der Zuwachs an Menschen mit rassistischem Weltbild gering bleibt, finde ich das jetzt nicht so dramatisch. Wer in einer sich globalisierenden Welt ein Problem damit hat, mit Russen, Indern, Chinesen oder Franzosen in einem Ort zu leben, ist wahrscheinlich auf dem Dorf besser aufgehoben.

  • 26
    2
    fnor
    15.08.2019

    In meinem Stadtteil mit hohem Leerstand war mein Vermieter der Meinung, die Nachfrage ist so hoch, dass er die Miete um ca. 10% anheben kann. Einige neu sanierte Gebäude haben auch recht hohe Mieten. Wenn sich die nicht genügend Leute leisten können, ziehen sie eben ins günstigere Umland. Oder das Umland ist einfach schöner? Die Schweiz hat ja ein Nachtfahrverbot für LKW und dennoch geht es der Wirtschaft dort gut.

  • 22
    28
    AliceAndreas
    15.08.2019

    Sicherlich auch ein Sicherheitsgefühl ... so lange wie die eine Bevölkerungsgruppe zweistelligen Zuwachs hat, wird man wahrscheinlich auch keine junge Familie aus dem Umland nach Chemnitz locken.

  • 34
    2
    HHCL
    15.08.2019

    Dazu braucht man Ärzte, Lehrer, richtig guten Nahverkehr, eine lebendige Stadt (auch nach 22 Uhr) und nicht nur leere Wohnungen.

  • 24
    5
    Urlaub2020
    15.08.2019

    Die sogenannten Platten brauchen dringend Aussenfahrstuhl Anlagen ,aber diese WGs bauen lieber Teure Eigentumswohnungen.

  • 21
    6
    MarcoKunze
    15.08.2019

    Wie wäre es mit weniger Autoverkehr. Zum Beispiel mit Nachtfahrverboten von LKW. Durch den fortschreitenden Ausbau der Transitroute über die B174 wird die Belastung der Anwohner mit Lärm, Gestank, Abgasen noch gesteigert. Wer will da nicht wegziehen?

  • 19
    16
    d0m1ng023
    15.08.2019

    Da muss man aber auch dazu sagen, dass viele ins Umland gezogen sind. Vorallem jüngere Familien verlassen das Moloch und ziehen lieber ins Grüne außerhalb der Stadtgrenzen. Bei mir auf Arbeit kommen auch 7 von 10 Arbeitnehmer aus dem Umkreis von Chemnitz.

    Ansonsten einfach weniger Wohnhäuser bauen, aber dafür mehr in Freizeit- und Kultur-Projekte in den Wohnvierteln investieren. Man muss ja auch den Menschen, außerhalb der Innenstadt was bieten. Das einzige was es in Übermass gibt, sind Cafe-Treff´s für Rentner. Aber die Stadt besteht nunmal nicht nur aus Rentern, sondern auch jungen Menschen.



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