Johannisplatz: Teil wird umbenannt

Eins-Firmenzentrale erhält neue Adresse

Chemnitz.

Die neue Unternehmenszentrale des Versorgers Eins, die derzeit neben dem Archäologiemuseum errichtet wird, erhält eine neue Adresse. Die Zufahrt von der Bahnhofstraße zum Johannisplatz wird nach einem Beschluss des Stadtrates in Johannisstraße umbenannt. Die 5700 Quadratmeter große Fläche gehörte bislang zum Johannisplatz.

Vor 1945 führte das Chemnitzer Straßenverzeichnis eine Innere sowie eine Äußere Johannisstraße. Letztere verband den Johannisplatz mit dem damaligen Kreuzungsbereich Augustusburger-/Dresdner Straße. Die Innere Johannisstraße verlief etwa vom Neumarkt bis zum heutigen Johannisplatz. Der Name bezieht sich auf die in der Nähe befindliche Johanniskirche, die sowohl der Vorstadt als auch einem Stadttor und Straßen ihren Namen gab. Der Johannisplatz entstand infolge baulicher Veränderungen in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Nach der Benennung 1860 taucht er als Name erstmals 1861 im Adressbuch auf.

1949 erfolgte eine Umbenennung in Stalinplatz, 1961 schließlich die Rückbenennung. (dy)

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