Mit Kopftuch hinterm Ladentisch: Junge Frau wird angefeindet

Eine Pharmazeutin aus Syrien absolviert in einer Chemnitzer Apotheke ihre Fortbildung. Kunden reagieren irritiert. Doch ihr Chef steht hinter ihr.

76Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    21.02.2017

    Kommen den an der Kammloipe auch DDR-Assis vorbei? Was machen die da?

  • 6
    4
    aussaugerges
    21.02.2017

    Ich kenne viele Assis aus DDR Zeiten.
    Die zu recht eingesessen haben.
    Geben sie auch zu.

  • 4
    8
    Schinderhannes
    21.02.2017

    @ "Hinterfragt":

    Zum Arzt müssen hier ganz andere. Wenn Sie wirklich mal hinter die Kulissen schauen, was die DDR für ein Verbrechstaat war, würden sie ganz anders denken.
    EK-Bewegung. Schmutz, Dreck, Grau, Torgau, Scharfenstein rundes Ecke, Bauten, Hohenschönhausen, Hoheneck und s.w.

  • 6
    5
    Hinterfragt
    21.02.2017

    @Schinderhannes:
    "...Wahrscheinlich waren Sie noch ein stolzer FDJler...."

    Würde ich "nein" sagen, würde ich lügen. Ich habe es getragen genau so, wie unsere Bundeskanzlerin.

    Und wegen Ihrer Phobie gegen die ehem. DDR und alles, was mit ihr zusammenhängt, sollten Sie wirklich dringend med. Hilfe suchen!

  • 3
    8
    Schinderhannes
    21.02.2017

    @ "Hinterfragt"

    Es ist mir erst einmal egal, was Sie von mir denken. So. Weiterhin frage ich mich, wieso Sie immer das FDJ-Hemd mit Syrien in Verbindung bringen.
    Ich wollte Ihnen nur vorzeigen, dass Sie sich über eine junge Frau mit Kopftuch aufregen, welche meinetwegen damit auch Ihren Glaube ausdrückt, aber über die Kommunistischen FDJ-Hemden haben Sie sich damals nicht aufgeregt. Sehen Sie, das ist der Unterschied zwischen uns. Sie haben das Hemd getragen und ich nicht. Wahrscheinlich waren Sie noch ein stolzer FDJler.
    Lassen Sie die junge Frau in Frieden, nur wegen so einem Kopftuch. Sie wissen nicht, was sie in Syrien durchgemacht hat und ist dabei sich bestens zu integrieren...

  • 6
    2
    Hinterfragt
    21.02.2017

    @Schinderhannes:"...wenn sie damals FDJ -Hemden geduldet haben..."
    Was Sie alles so wissen, waren Sie bei der STASI?
    Ich habe es sogar getragen und davor das Pionierhemd!

    "...welche symbolisch und diktatorisch schlimm waren..."
    Sie sollten dringend mal zum Arzt gehen!

    "...Und vermischen Sie nicht solche Hemden mit Syrien..."
    darf ich Sie daran erinnern, dass Sie die Hemden ins Spiel brachten!

  • 3
    4
    gelöschter Nutzer
    20.02.2017

    @voigtsberger:
    "Genau das ist ihre Methode ... in die rechte Ecke zu schieben."

    @Einspruch:
    "... müsste sich vielleicht im Laden von Leuten wie Ihnen anfeinden lassen..."

    Lesen Sie beide sich bitte nochmal den ersten Teil meines Beitrages vom 16.02.2017/20:48 Uhr durch... Danke!

  • 8
    4
    Einspruch
    20.02.2017

    @ffc19: Das Sie die Nebelkerze mit den Werten des Islams in den Raum werfen und dann nur heiße Luft liefern, war zu erwarten.
    Der Kommentar von 1953866 lieferte ja schon einige Beispiele dieser Werte, die Sie hier gern vertreten haben wollen.
    Ich könnte Ihnen weitere liefern, aber wozu, Sie machen sich ja auch keine Mühe, als Kommentare von anderen aus dem Sinn zu zerren.
    Ernstel 1973 hat sich da schon mehr Mühe gegeben und die Einrede, das so eine Frau eben mit einem anderen Schamgefühl aufgewachsen ist, könnte man noch gelten lassen.
    Aber einer angehenden Apothekerin und ihrem Chef unterstelle ich schon mal so viel Bildung, das auch sie wissen was dieser Hidschab ausdrückt. Es wurde auch schon richtig festgestellt, das dieses Kopftuch nur aus religiösen Gründen nicht zwingend sein müsste, noch dazu bei uns und an einem öffentlichen Arbeitsplatz.
    Es sei denn, man tendiert freiwillig zur strengeren oder schärferen Auslegung des Islam, die durch einige Gelehrte und einer großen Menge von Gläubigen der islamischen Welt vorgegeben wird.
    Und wer damit ein Problem hat wie diese Kundin (ich glaube der Apotheker ging nur an die Presse, weil es nicht nur eine Kundin oder einen Kunden gab), müsste sich vielleicht im Laden von Leuten wie Ihnen anfeinden lassen, die aber keine Argumente pro Islam liefern können. Die schmücken sich einfach nur mit der für alles und jeden Toleranz ohne Fragen zu stellen.
    Aus dem Grund hatte sie den Zettel in den Briefkasten geworfen, denke ich.
    Damit hat sie ohne einen Aufstand zu provozieren einen Hinweis gegeben, das ist ihr gutes Recht. Der Apotheker kann ihn ignorieren, das ist sein gutes Recht. Die Zeit wird zeigen, was die Kunden bereit sind, zu tolerieren.

  • 3
    7
    Schinderhannes
    20.02.2017

    Nochmal und zum dritten mal: Herr "voigtsberger", auf Sie lasse ich mich nicht mehr herab. Das habe ich Einen Menschen versprochen und ihn dann zum Zeiten mal gesagt. Nun um dritten mal: Sie brauchen meinen Namen nicht mehr schreiben. Verstanden (Die Sprache kennt Ihr doch)!

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Misanthropie

  • 3
    6
    ernstel1973
    20.02.2017

    @1953866: Genau deshalb bringen Verbote nichts - Besonnenheit und Aufklärung sind anstrengend und dauern länger, sind aber zivilisiert. Wir sollten es schon aus unserer eigenen europäischen Geschichte besser wissen.

    Atatürk war zwar ein großer Reformer, macht ihn aber nicht zum Unschuldsengel. Seine zu kurz gedachten Verbote setzte er mit viel Blutvergießen durch und provozierte dadurch sehr viele Konflikte mit den Traditionalisten, an denen die Türkei heute noch zu knaupeln hat ... und das Ergebnis ist Erdogan.

  • 6
    4
    voigtsberger
    20.02.2017

    ffc19: Genau das ist ihre Methode und die Methode ihrer Mitstreiter im Forum der FP, das "Haar in der Suppe" der Kritiker zu suchen und dann vom Thema abzulenken und die Kritiker zu verleugnen und in die rechte Ecke zu schieben.
    Auch unseren @Schinderhannes seine Beleidigungen werden anstandslos freigeschaltet oder gelten für die FdG einfach nur andere Regeln? Nun würde mich von unseren "Hannes" einfach einmal interessieren, hat er im Westen damals vor der Wende etwa erzählt bekommen, das unsere Bürger mit Uniform und FDJ-Hemd hindern Ladentisch standen, damit Baden gingen und dies auch im täglichen Leben nie ablegten oder war dies bei den Soldaten der Bundeswehr so üblich, da bin ich für Aufklärung ganz und gar offen.
    @ernstel1973: Ich bring nicht das Kopftuch mit den stark religiösen Bekenntnis zum Islam in Verbindung, das bringen die muslimischen Kopftuchträgerinnen schon selbst, denn sonst wäre es in den Schulen, den Badeeinrichtungen, beim Sport usw. kein Thema und würde die Diskussion nicht immer wieder anheizen. Auch dürften wir uns doch einig sein, wenn ich mich in einen Land, das ich mir aus den vielen Ländern Europas und der Welt, als Fluchtpunkt ausgesucht habe, muss ich auch Toleranz für die Kultur, den Werten und Normen der Gastgeber aufbringen. Da mir Integration und nutzen der Sozialsysteme eingeräumt wird und da sollten vor allen Diejenigen den "Ball ganz flach halten", die nur wenig oder gar nichts zu den sozialen Sicherungssysteme der gesetzlich versicherten Bürger beitragen, aber über die Mittel und der Verteilung so gern bestimmen und dies nicht immer sozial gerecht! Auch beweist es sich doch immer wieder, das man dieser Jugend nicht das Feld überlassen kann, da gebraucht man nur die jungen Politiker und der jungen linken in Universitäten und die Jugend bei Krawallen in Leipzig, Berlin und Hamburg anzusehen, da graut es mir vor der Zukunft, weil dies auch das Klientel ist, was "ungehinderte Einwanderung auf seine Fahnen geschrieben hat" und das kann nicht gut gehen, was schon die Vorkommnisse in letzter Zeit belegen oder denken sie, die jetzt täglichen Meldungen über Straftaten liegt daran, weil unsere Bürger sprunghaft straffälliger geworden sind. Träumt weiter!!

  • 7
    3
    1953866
    20.02.2017

    @ernstel1973, "...türkischen 5-Sterne-Hotel ohne Probleme oben ohne bewegen". Die Frage ist, wie lange noch. Einerseits benötigt die Türkei dringendst Devisen (Stichwort starker Rückgang im Tourismus), da muss man auch Kompromisse machen. Anderseits wandelt sich die Türkei gerade von einem fortschrittlichen Staat mit strikter Trennung zwischen Staat und Kirche (Atatürk) zu einem islamischen Staat. Da können sich die Regeln auch ganz schnell ändern. Übrigens Thema Kopftuch: In der Türkei war das Tragen eines Kopftuchs seit 1923 im staatlichen Bereich untersagt, dieses Verbot wurde erst kürzlich unter Erdogan wieder aufgehoben:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article132590904/AKP-hebt-Kopftuchverbot-an-staatlichen-Schulen-auf.html
    Die Frage ist, wurde unter Atatürk das Kopftuch verboten, weil es das Merkmal einer Religion war, oder ging es bei dem Verbot um modische Gründe?


    http://www.tagesspiegel.de/wissen/kopftuch-statt-piercings-in-der-tuerkei-erdogans-fromme-schueler/10776462.html

    Es [das Kopftuch] galt bei den bis zum Jahr 2002 herrschenden Eliten als Symbol des politischen Islam und der Rückständigkeit.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    20.02.2017

    @ "Hinterfragt":

    Lassen Sie doch einfach die junge Frau das Kopftuch tragen, wenn sie damals FDJ -Hemden geduldet haben, welche symbolisch und diktatorisch schlimm waren. Und vermischen Sie nicht solche Hemden mit Syrien. Damit fangen sie an die ganze sinnlose Problematik wegen einem Kopftuch zu zerrerden.
    Wenn Sie sich heute wegen einem Kopftuch aufregen, hätten Sie das damals wegen der FDJ-Hemden auch tun sollen

  • 5
    2
    Hinterfragt
    20.02.2017

    @Schinderhannes: Wenn Sie schon FDJ-Hemden und NVA Uniformen ins Spiel bringen, dann aber bitte im gleichen Kontext.
    Dann hätte man diese in diesem Fall in Syrien tragen müssen und das war gesellschaftspolitisch reinweg unmöglich!

  • 3
    5
    ernstel1973
    20.02.2017

    @Hinterfragt - Am Strand oder am Pool kann man sich selbst im türkischen 5-Sterne-Hotel ohne Probleme oben ohne bewegen - war erst letzten November da. Diesbezüglich gibt es in einigen Mittelmeerprovinzen in Italien strengere Regeln.

    Deutsche und russische Frauen oben ohne am Strand in der Türkei sind mittlerweile so häufig wie türkische Frauen ohne Kopftuch in Deutschland ;) Ebenso sichtet man häufig junge Türkinnen & Co. in streifenfreien Zonen. Dieser Kulturausgleich ist doch ganz in unserem Sinne, nicht?

  • 2
    6
    Schinderhannes
    20.02.2017

    @ "Freigeist";

    Na im.Güldenen Bock oder in Ebersbrunn bei Freygang oder in Rothenthal bei Wanderer hätten wir uns bestimmt nicht getroffen.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    20.02.2017

    @ "Hinterfragt":

    Sie diskriminieren hier in der Demokratie eine Verkäuferin aus Syrien, weil sie ein.Kopftuch trägt.
    Sie haben in.der Diktatur nicht diskriminiert das dort FDJ-Hemden und NVA-Uniformen getragen wurden. Jetzt ist das ja alles einfacher, Menschen zu diskriminieren.
    Belesen Sie sich noch einmal genau über Narzissmus und da werden sie merken, dass das nicht zutreffen kann.

  • 8
    2
    Freigeist14
    20.02.2017

    Ach,der Schinderhannes : Immer wieder ein Schelm,wie er seinen Groll auf die DDR in jede noch so ferne Debatte subtil unterbringen versucht.
    Ich kann mich an keinen Uniformträger in der Apotheke erinnern.
    Naja,ich war ja auch kein Karl-Marx-Städter Partisan.

  • 6
    3
    Hinterfragt
    20.02.2017

    @Schinderhannes: Ich frage mich immer noch, wozu Sie auf FDJ-Hemd und Uniform herumreiten.
    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

    Nur weil sich die Frauen hier in Deutschland "oben ohne" am Strand sonnen können, darf man das in der Türkei z.B. eben nicht und da spielt es auch keine Rolle, dass es hier so gehandhabt wird und diejenige keine Muslimin ist.
    Sie sind das klassische Beispiel für einen Narzissten.

  • 3
    6
    ernstel1973
    20.02.2017

    @voigtsberger: [...]und wo steht im Koran, das Frauen permanent im täglichen Leben ein Kopftuch zu tragen haben und warum war dies in den Ländern wie Irak, Syrien und der Türkei vor Jahren noch kein Thema [...]

    Richtig. Es gibt keine Erwähnung im Koran der Kopfbedeckung für Frauen - und warum bringen ausgerechnet Sie das Kopftuch mit einem stark religiösem Bekenntnis in Verbindung?

    Kopfbedeckungen - egal wo - sind in erster Linie das Ergebnis der Bräuche und Traditionen. Jedoch wurde es für die Frauen mit einem religiösen Charakter belegt und somit zu einer verbindlichen Pflicht. Gebräuche - egal was man davon hält - wurden meistens durch die Familien selbst oder einer Dorfgemeinschaft als ein Teil des religiösen Lebensstils angesehen. Zum Beispiel wurde der Turban einst von fast jedem getragen, um den Kopf warm zu halten. Es war nichts Falsches dabei. Aber es war ungerechtfertigt diesem einen religiösen Charakter zuzuschreiben. Die Kopfbedeckung und die Verschleierung der Frau ist nichts außer ein späteres zurechtgebasteltes 'Must-have' der Traditionalisten. Wenn ein Mädchen in so einer Umgebung aufgewachsen ist, dann kann ich schon nachvollziehen, dass das Schamgefühl sehr hoch angesetzt ist - im Vergleich zu uns würde sich ein Mädchen aus einem streng konservativen Milieu ebenso unwohl fühlen, wenn es plötzlich zum FKK genötigt wird.

    Für die Türkei kann ich Ihnen versichern, dass das Kopftuch auch schon vor 100, 50, 30 oder 10 Jahren ein Thema war. Regional unterschiedlich taucht es im Süden weniger auf als im Osten des Landes. Selbst in Istanbul gibt es Stadteile, die mal mehr oder weniger vom Kopftuch frequentiert sind. Im Osten wird es eher als Wetterschutz gesehen, in Istanbul ist es auch häufig nur Lifestyle, also ein modisches Accessoire. Gerade von der Politik in der Türkei kann man lernen, was Verbote hervorbringen - nämlich so eine Figur wie Erdogan. Verbote provozieren nur noch mehr - das müsste jeder wissen, der eine lebendige Jugendzeit hinter sich hat.

    Die Hardliner Ihrer Generation haben ebenfalls ein sehr skurriles deutsches Regelwerk im Jahre 1955 für die Frauenwelt veröffentlicht:

    http://www.wissen.de/das-handbuch-fuer-die-gute-ehefrau

    Verinnerlichen Sie es, darüber zu lachen sind Sie vermutlich nicht imstande - ich schon ;) Aber eins müssen Sie zugeben, nur wenige der Nachfolgegenerationen unserer Großeltern werden heute dem erschöpften Manne eine geheucheltes Lächeln im gestylten Antlitz entgegensetzen. Also genießen Sie Ihren Lebensabend und überlassen Sie der Jugend die Zukunftsgestaltung.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch viele schöne Momente mit besonderen Menschen ...

  • 3
    7
    Schinderhannes
    20.02.2017

    @ "Hinterfragt:

    Das Kopftuch gehört zu ihrem muslimischen Glauben und da wir ein freies Land sind, haben wir Geligionsfreiheit. Und vermuten sie bitte nicht hinter jeder Frau mit Kopftuch einen Mann, welcher Ihr dieses Aufzwingt.
    Die meisten, welche sich hier über Kopftücher aufregen, trugen FDJ-Hemd und eine Uniform einer kommunistischen Diktatur. Regen sich hier aber jetzt über ein Kopftuch auf. Man musste auch in der DDR keine Uniform tragen. Entweder man ist Übergesiedelt oder in den Knast gekommen. Dass hier manche Foristen keine anderen Sorgen haben.

  • 6
    3
    1953866
    20.02.2017

    @ffc19, am 19.02 um 19:08 Uhr brachten Sie "islamische Werte" in die Diskussion ein. Ihre Reaktion auf die Bitte nach einer Definition dieser Werte ist: "Nein, ich werde weder Ihnen... irgendwas abseits des Themas erklären!". Danke, genau diese Antwort hatte ich erwartet.

  • 5
    3
    Hinterfragt
    20.02.2017

    @Schinderhannes: "...Das ist ihr eigener Wille...."
    und das hat sie Ihnen gesagt ?!?

    Und was das jetzt mit FDJ-Hemd und Uniform zu tun hat erschließt sich mir nicht!
    Wenn Sie nicht in der FDJ waren, mussten Sie auch keines Anziehen. Und bei einer Armee gibt es Uniformen, das ist in jedem Land auf dieser Welt so.

  • 2
    6
    Schinderhannes
    20.02.2017

    @ ffc19 genau so

  • 3
    5
    Schinderhannes
    20.02.2017

    @ Ernstel1973:

    1A und Danke ;)

  • 3
    6
    Schinderhannes
    20.02.2017

    Ich finde das gut, dass die Frau während der Verrichtung ihrer Arbeit ein Kopftuch trägt. Das ist ihr eigener Wille. Wir leben in einem freien Land.
    Hätten hier nur manche aufgeschrieben, wenn sie damals Ihre FDJ-Hemden oder NVA-Uniformen anziehen mussten. Da hatten sie keinen A.... in der Hose. Die Demokratie, welche manche Forinten hier immer so maßlos beschimpfen, macht es erst möglich, über ein Kopftuch zu schimpfen. Aber wenn Ihr keine anderen Sorgen habt...

  • 4
    6
    gelöschter Nutzer
    19.02.2017

    Nein, ich werde weder Ihnen noch irgendeinem der andren, die hier immer wieder vom Thema ablenken, irgendwas abseits des Themas erklären!

    Im FP-Beitrag ging es um eine Kundin, die offensichtlich ein Problem damit hat, sich von einer Muslima bedienen zu lassen.
    Aber statt von Angesicht zu Angesicht das Gespräch mit dem Apothekenleiter zu suchen, hat sie sich anonym beklagt - offensichtlich wohl zu feige, ihre Meinung offen zu sagen.

  • 6
    5
    1953866
    19.02.2017

    @ffc19, könnten Sie die islamischen Werte mal näher erklären? Mir fallen spontan Einstellung zu anderen Religionen, die Wertung der Frau im Islam, z. B. Führen eins Kfz in Saudi-Arabien, Bekleidungsvorschriften, Überwachung und Fremdbestimmung durch männliche Verwandte, Zwangsverheiratung, Ehrenmorde, im Namen der Religionsfreiheit Nichtteilnahme muslimischer Mädchen an Klassenfahrten, Sport-, speziell Schwimmunterricht, Parallelgesellschaft (Friedensrichter), No-Go- Areas: http://www.focus.de/politik/deutschland/nicht-nur-duisburg-betroffen-no-go-areas-in-deutschland-in-diese-viertel-traut-sich-selbst-die-polizei-nicht_id_4895620.html

    usw. ein.
    Ich lasse mich aber gern von Ihnen eines Besseren belehren.

  • 3
    5
    voigtsberger
    19.02.2017

    SimpleMan: Sie haben versucht das tragen von Kopftüchern in unseren Breiten, mit dem religiösen Bekenntnis der Muslime gleichzusetzen und da werden mich keine Frauen mit Kopftuch überholen, denn erstens bin ich schon viel zu alt um mich da "auf die Schippe" nehmen zu lassen und habe in meinen Leben schon genügend erlebt und auch mein geschichtliches Wissen reicht da zur Genüge, um mich nicht mit dem tragen des Kopftuches, als religiöses "Muss " ins "Bockshorn" jagen zu lassen. Auch finde ich kein Bezug zum Grundgesetz, da das Kopftuch in allen Lebenslagen, nichts mit der freien Religionsausübung zu tun hat. Da stößt mir eher beim § 16 dGG
    der durch den Jugoslawienkrieg beigefügte Absatz a "sauer auf", der damals abgeändert wurde, um den Vertriebenen von Krieg und Verfolgung, bei den Unruhen auf dem Balkan, die Möglichkeit geben werden sollte, um bei uns befristet Asyl zu finden und nicht um die jetzigen Flüchtlinge und illegal Eingewanderten ein Bleiberecht mit Recht auf Integration in unsere Gesellschaft zu ermöglichen, das wurde erst bei der Flüchtlingswelle 2015 so ausgelegt und da müsste doch endlich das Grundgesetz einmal richtig angewendet und geändert werden, um vor allen die nicht Bleibeberechtigen so schnell wie möglich zurück zu führen und wenn es nur in die Länder des Schengen-Raums, die durchquert wurden.
    Auch kann ich von mir behaupten, das ich keine Angst vor Fremden und fremden Kulturen habe, aber was sich in unseren Land schon Verändert hat und noch in kurzer Zeit verändern wird, da müsste uns allen schon Angst machen und dies auch von Politikern aller Couleur offen bekundet wurde.
    Auch kann ich von mir behaupten, schon zu genüge in der Welt herum gereist und auch im Ausland gearbeitet zu haben, das mir zu genüge andere Sitten und Kulturen bekannt sind und ich mich immer den Regeln der Gesellschaften im Ausland untergeordnet und angepasst habe und mit den lautstarken Forderungen meiner Religion und meiner Befindlichkeiten wäre ich aber total angeeckt und in einigen Ländern meines Lebens nicht sicher gewesen und das genau in diesen Ländern mit der Religion, die jetzt bei uns ihre Befindlichkeiten in Vordergrund stellen und dies alles mit ihrer Religion begründen, was am Ende nur "eine Seite der Medaille" darstellt.
    Ebenfalls habe ich nicht ihre Oma nach Osteuropa verfrachtet, sie haben das tragen von Kopftücher in Osteuropa ins Spiel gebracht.
    Natürlich ist das tragen von Kopftüchern bei bestimmten Anlässen, auch mit Religion bei religiösen Handlungen in Verbindung zu bringen, aber nicht als ständiges Bekenntnis und zum Zeichen seines Glaubens mit Hinweis auf die damit verbundenen Befindlichkeiten und das ist hier und im täglichen Leben, rund um die Uhr, ganz einfach fehl am Platz und wird von den meisten Bürgern als Provokation empfunden und was anderes ist es auch nicht, denn so wie es gehandhabt wird, steht es nicht im Koran, sondern ist nur eine streng religiöse Auslegung und in unsere Gesellschaft mit ihrer gewachsenen Kultur nicht nötig und fehl am Platz, mal ganz -simpel- ausgedrückt!

  • 3
    6
    gelöschter Nutzer
    19.02.2017

    Na, Einspruch, das war ja erwarten. Auch Sie nutzen den Artikel für einen Rundumschlag gegen alle Menschen, die es in D wagen, ihr Bekenntnis zu islamischen Werten offen zu zeigen. Die konkreten Vorkommnisse in der Chemnitzer Apotheke spielen schon gar keine Rolle mehr. Stattdessen empfehlen Sie mir den Vergleich, wie in islamischen Ländern mit unverhüllten Frauen umgegangen wird...

  • 4
    4
    Einspruch
    19.02.2017

    @ffc19: Erstens stand vor meinem Vergleich z.B..
    Das die Frau im Gericht arbeitet, steht nirgends.
    Das in Deutschland lebende Moslems aber ständig die Gerichte bemühen, um Sonderregelungen zu erstreiten, die hier von vielen abgelehnt werden, ist eine Tatsache, die Ihnen nicht unbekannt sein dürfte.
    Das ziehen von Vergleichen, die an der Realität vorbeigehen und verharmlosen, ist von einigen Kommentatoren, die mit unkontrollierter Einwanderung kein Probleme zu haben scheinen, im Forum eine beliebte Methode. Da akzeptieren Sie es doch auch.
    Meiner Meinung nach gibt es aber mehr Leute in Deutschland, die religiösen islamischen Symbolen und deren Verbreitung skeptisch gegenüberstehen und einige davon am Arbeitsplatz ablehnen würden, als es hier Moslems gibt. Folgerichtig ist deren Meinung nicht zu ignorieren.
    Und denen wird auch in diesem Artikel die Urteilsfähigkeit und Meinungsfreiheit regelmäßig aberkannt, von einigen Kommentatoren sowieso. Mit welchem Recht?
    Fragen Sie sich doch mal, wie in einigen islamischen Ländern mit Frauen umgegangen wird, wenn Sie sich nicht verhüllen. Der im Artikel genannte Hidschab ist eben mitnichten nur ein Kopftuch wie das von der Oma.

  • 6
    4
    gelöschter Nutzer
    19.02.2017

    @Einspruch: Sie konstruieren Zusammenhänge, um die es im ursprünglichen Artikel garnicht geht. Warum machen Sie sowas?

    - die Kopftuchfrau bedient in einer Apotheke (nicht vor Gericht)
    - trotz Kopftuch kann man das Gesicht dieser Frau erkennen (im Gegensatz zu der von Ihnen beschriebenen Methode, Geld abzuheben)

  • 6
    3
    SimpleMan
    19.02.2017

    @voigtsberger Ich habe versucht Ihnen zu erklären, dass die Zeit als Frauen noch öfter ein Kopftuch getragen haben, nicht sehr lange her ist. Das Tragen eines Kopftuches gibt es bei den Moslimen und bei den Christen und das Tragen eines Kopftuches ist mit Tradition und Religion verbunden. Meine Oma ist übrigens nicht aus Osteuropa sondern in Sachens geboren und aufgewachsen. Aber gerne können Sie weiter vor allen Dingen, die Sie nicht kennen, Angst haben. Aber vielleicht sollten Sie auch aufpassen, dass Sie nicht von Kopftuch tragenden Frauen, bei der Integration in unser System überholt werden. Mir scheint mit einigen Werten aus unserem Grundgesetz haben Sie so ihre Schwierigkeiten.

  • 6
    6
    Einspruch
    19.02.2017

    Meine Oma trug früher auch öfter ein Kopftuch. Aber die wusste, wann es sich gehört, dies abzunehmen und wäre z. B. nicht vor Gericht gezogen und hätte sich gestritten, um es tragen zu können.
    Wer das Tragen des Kopftuches einer bekennenden Muslimin am Arbeitsplatz damit vergleicht und bagatellisiert, sollte sich vielleicht mal tiefgründiger mit dem Islam befassen.
    Ich würde ja auch nicht mit Helm und dunklem Visier in eine Bank marschieren und mich dann wundern, wenn alle tuscheln. In einem islamischen Land würde ich auch nicht mit Schuhen und einer Bierflasche in der Hand in eine Moschee stampfen. Respekt und Toleranz für die Eigenheiten des Landes, in dem ich mich aufhalte, sind mir selbstverständlich. Bei den meisten Moslems vermisse ich das.

  • 5
    7
    voigtsberger
    18.02.2017

    ffc19: Nun ein letztes mal zum verstehen, ich habe gefragt, was unsere Gesellschaft ihnen und den FdG getan hat, das sie diese Gesellschaft so hassen und nicht, sie sind Feind der FdG. Wollen oder können sie dies nicht verstehen, das sie und die FdG ein und das selbe sind und sie unsere Gesellschaft und unserer Kultur und deren Normen und Werten, mit ihrer Meinung und Weltanschauung in den Rücken fallen.
    SimpleMan: Ich und habe von Frauen in unseren Land und unseren Kulturkreises gesprochen und sie kommen schon wieder mit Äpfel, wo es um Birnen geht und wer da alles in Osteuropa mit und warum mit Kopftuch in der Öffentlichkeit umher läuft hat doch gar nichts mit den Kopftuchträgerinnen in unseren Land zu tun, die damit ihr religiöses Bekenntnis zum Islam ausdrücken und das in allen Lebenslagen, selbst im Schwimmbad und da stellt sich doch die Frage, wo ist da die Bereitschaft zur Integration oder doch nur zum Schutz ihrer Befindlichkeiten?
    Auch ging man mit Kopftuch in die Kirche und mit Kopftuch in die Fabrik und aufs Feld und das als Kopfbedeckung aus verschiedenen Gründen und hatte auch kein Problem das Kopftuch abzulegen in der Freizeit usw, und gebrauchte das Kopftuch nicht als rein religiöses Bekenntnis zu einer Religion und das permanent und ohne Kompromisse. Da kann man am Ende nur sagen, vielleicht das falsche Land für seine kulturellen und religiösen Bedürfnisse ausgesucht oder doch aus anderen Gründen sind 80 % der Flüchtlinge 2015 in unserer Land eingewandert, liegt es vielleicht an die EU weiten besseren Sozialleistungen und der lascheren Abschiebepraxis, im Verhältnis zu den anderen Staaten des Schengen-Raums, was auch Politiker aller Couleur schon offen in den Medien ansprachen!

  • 6
    7
    SimpleMan
    18.02.2017

    @voigtsberger " ...modisches Accessoire und nicht als Ausdruck eines religiösen Bekenntnisses ..." Das stimmt nicht. Schauen sie einfach nach Osteuropa, da werden Sie noch heute viele ältere Frauen mit Kopftuch entdecken. Für meine Oma war das Kopftuch auf keinen Fall ein Mode-Accessoire. Es gehörte sich einfach nicht, ohne Kopftuch aus den Haus zugehen. So war das halt in den 1980 Jahren bei älteren Frauen, die zu dem noch religios waren. Ohne Kopftuch in die Kirche zu gehen, ging schon mal gar nicht.

  • 4
    4
    gelöschter Nutzer
    18.02.2017

    @voigtsberger: "...das sie unsere Leitkultur mit ihren Normen und Werten so hassen..." Können Sie mir Ihre Aussage mit Blick auf den "Feind der FdG" erklären?

  • 3
    4
    1953866
    18.02.2017

    @Blacky, weil wir schon mal beim Fragen sind. Wie sehen Sie eigentlich die Ausstellung in "Ihrer"Schule "Muslimisch in Ostdeutschland, eine Ausstellung für Jugendliche".
    http://www.schulmodell.eu/images/stories/aktuelles/161213_ZEOK_Wanderausstellung_Begleitheft.pdf
    Was sagen Sie zu Aussagen wie:
    "Die Bedeckung meines Körpers, inklusive Kopftuch, gibt mir als Frau
    das Gefühl, frei zu sein, denn sie ist für mich universell und zeitlos. Man
    folgt z. B. keinem Modetrend oder Zeitgeist. Es gibt mir das Gefühl,
    EINS zu sein mit dem Universum? Ich mag die Idee, nicht alles von sich zeigen zu müssen. Vor allem heutzutage, wo Freizügigkeit und auch Sexismus immer mehr zunehmen? Momentan trage ich mein Kopftuch aus einem religiösen Grund. Ich bin der Meinung, dass es Pflicht ist. Wenn ich ohne Kopftuch auf die Straßen gehe, fühle ich mich nackt. Ich finde, es ist ein Teil von meiner Identität und meinem Leben."

    Das erinnert mich fatal an den Auftritt einer vollverschleierten Muslima bei "Anne Will":
    "Ich persönlich habe mich für diese normative Option des Niqabs entschieden; für mich bedeutet es erstens Selbstbestimmung und zweitens auch Freiheit."
    http://www.sueddeutsche.de/medien/ard-talk-schweizer-muslima-empoert-bei-anne-will-1.3237853

    Nach sehr vielen Protesten, natürlich alles von "antimuslimischen Rassisten" sah sich sogar der Presserat zu einer Rüge veranlasst.

    Weiter im (Begleitheft)-Text:
    ??Aspekte des antimuslimischen Rassismus sensibilisiert?.
    Ja die Rassismus-Keule. Jetzt sind schon Religionen Rassen. Die katholische Rasse, die evangelische Rasse, die Rasse der Zeugen Jehovas?. Oder ist dieser Rassismus gemeint?
    "An der Berliner Herbert-Hoover-Schule haben 92 Prozent der Schüler Migrationshintergrund, doch sobald sie die Schule betreten, wird nur noch deutsch gesprochen - auch auf dem Schulhof? Kritiker - wie etwa der Türkische Bund Berlin Brandenburg - sprechen dagegen von einer Diskriminierung und einem Eingriff in die Grundrechte der Schüler."
    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-11/39259127-stern-tv-mittwoch-23-november-2016-22-15-uhr-live-bei-rtl-moderation-steffen-hallaschka-007.htm

    Weiter: "In meiner Familie orientieren wir uns beim Fasten an Saudi-Arabien"
    Stichwort Saudi-Arabien: Bekanntlich dürfen Frauen in diesem Land ohne männliche Begleitung nicht aus dem Haus, Das Steuern eines Fahrzeugs ist Ihnen streng verboten. Frauen, nicht nur in Saudi-Arabien kommen ins Gefängnis, wenn sie sexuelle Übergriffe bei der Polizei anzeigen. Dazu gibt es mehrere Berichte über westliche Bürgerinnen in den VAE (Dubai, z.B.). Hat aber alles nichts mit dem Islam zu tun.
    In diesem Begleitheft, die Ausstellung habe ich nicht besucht, kein einziges kritisches Wort zum islamischen Frauenbild.
    Ich frage mich, soll diese Ausstellung informieren, aufklären oder für diese Religion werben? Ich vermute letzeres. Denn bei der Werbung werden ja auch nur die positiven Seiten des ?Produkts? gezeigt. Ob dies aber an einer staatlichen Schule noch legitim ist?
    Ja, Frau Blackadder, Fragen über Fragen. Aber vielleicht könnte sich auch FP mit diesem Thema befassen?

  • 6
    5
    gelöschter Nutzer
    18.02.2017

    @hinterfragt:

    "... dort mussten die Frauen der Reisegruppe ein Kopftuch tragen."

    Hätten Sie lieber (umgekehrte) iranische Verhältnisse hier in D, also Kopftuchverbot?

  • 2
    6
    voigtsberger
    18.02.2017

    Erst einmal in eigener Sache, ich versuche schon wieder das Dritte mal einen Kommentar zu platzieren, ohne darin die Regeln zu brechen und da bin ich nicht der Einzige. Da stellt sich bei mir die Frage, will man Kritiker "mürbe" machen, um nur noch Jubler und Ja-Sager in den Foren zu haben.
    SimpleMan: wenn sie alle Kommentare lesen würden, hätten sie meine persönliche Erfahrung mit dem Kopftuch in unseren breiten zur Kenntnis nehmen können, denn die Kopftücher in unseren Land wurden als Kleidungsstück gegen die Wetterunbilden getragen oder als modisches Accessoire und nicht als Ausdruck eines religiösen Bekenntnisses und Baden ging damit auch keine Frau in Deutschland und ich bin bestimmt etwas älter als sie und ein @ffc19: ... der behauptet ich hätte ihn als Feind der FdG bezeichnet, dabei habe ich nur gefragt, was er und die FdG gegen unser Gesellschaft haben. Lesen und verstehen hilft da meist ungemein.
    @ernst1973: Wer aus den Berichten, Problemen und Zuständen in unseren Land in der letzten Zeit nur das filtert und an sich heran lässt, was seine Meinung und Ansichten untermauert, ist doch wohl offensichtlich, denn sonst würden sie und ihre FdG, die Realität nicht permanent verleugnen und versuchen kritische Bürger, die Erfahrungen mit den Problemen der Einwanderung und der Integration erlebt und gemacht haben, zu verunglimpfen und in eine Ecke zu schieben, wo diese nicht hingehören. Sie sind einfach Beratungsresistent und natürlich kann jeder sein Leben leben wie er will, solange es nicht darum geht mit seinen Äußeren und Bekleidung, seine Befindlichkeiten zum Ausdruck zu bringen und wo steht im Koran, das Frauen permanent im täglichen Leben ein Kopftuch zu tragen haben und warum war dies in den Ländern wie Irak, Syrien und der Türkei vor Jahren noch kein Thema, außer bei ganz religiösen Muslimen.
    @Hinterfragt: Haben sie schon einmal (außer streng Gläubige) jüdische Mitbürger in unseren Land oder in Israel mit der Kippa in allen Lebenslagen im täglichen Leben herum laufen gesehen oder gar noch damit bedeckt zu baden, wohl kaum, also doch nicht immer "Äpfel mit Birnen" vergleichen, denn solche Vergleiche hinken und können nur Personen einfallen, die keine realistischen Argumente haben um die lautstarken Forderungen der Muslime in unseren Land zu rechtfertigen und da stellt sich bei mir die Frage, warum und weshalb sie gegen unsere gewachsene Kultur und gegen die Bürger sind, die diese Gesellschaft so erhalten wollen, wie sie ist und vor allem war .

  • 6
    3
    Blackadder
    18.02.2017

    @ hinterfragt : Sie haben meine Frage nicht geantwortet.

  • 3
    6
    Hinterfragt
    18.02.2017

    @Blackadder: Habe dies Woche einen Bericht im Fernsehen gesehen, wo eine Reisegruppe aus Deutschland im Iran war, dort mussten die Frauen der Reisegruppe ein Kopftuch tragen.
    Toleranz ist KEINE Einbahnstraße!

  • 7
    5
    Blackadder
    18.02.2017

    @ hinterfragt: Haben Sie schon mal versucht in eine Synagoge zu gehen, ohne der Kopf zu bedecken? Hätten Sie mit einem orthodoxen Juden der eine Kippa trägt dasselbe Problem?

  • 4
    6
    Hinterfragt
    18.02.2017

    @Hankman; haben Sie schon mal versucht eine Moschee zu betreten ohne die Schuhe auszuziehen ...?

  • 6
    3
    gelöschter Nutzer
    18.02.2017

    Interessierte, wann integrieren Sie sich denn mal in Deutschland? Sie leben doch immer noch gedanklich in der DDR und wollen uns hier ihren Willen aufzwingen.

    Dass man ihr absurdes Weltbild nicht beklatscht, hat nichts mit dem Entzug von Menschenwürde zu tun, sondern mit Meinungsfreiheit.

  • 7
    4
    SimpleMan
    18.02.2017

    @Interessierte Meine Oma war sehr religios (Christin). Ich kann mich nicht erinnern, dass sie ohne ein Kopftuch zu tragen das Haus verlassen hat.

    Und im Übrigen, solange die Menschenwürde und die Menschenrechte in Deutschland beachtet werden, sind auch die Menschenrechte der Deutschen geschützt. Da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Nur wenn man bei der Beachtung der Menschenrechte nach Herkunft unterscheidet, wäre es ein Grund zur Sorge.

  • 5
    3
    gelöschter Nutzer
    18.02.2017

    @Interessierte: Selten solchen Dummfug gelesen - schämen Sie sich! Gerade diese Frau ist doch ein Beispiel für Integrationswillen: Sie beherrscht die deutsche Sprache, ohne könnte sie in einer hochspezialisierten Umgebung, wie einer Apotheke, nicht bestehen. Sie liefert ihre Arbeitskraft zum Wohle unserer Gesellschaft, wird von ihrem Arbeitseinkommen Steuern und Beiträge zur Kranken- und Rentenkasse bezahlen...
    Ich kenne da so einige "Einheimische", die im Gegensatz dazu nur nassauern.

  • 8
    5
    Hankman
    17.02.2017

    @Ernstl1973: Danke für Ihren Kommentar und für das engagierte Plädoyer! Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.

  • 9
    4
    Hankman
    17.02.2017

    @Interessierte: Das ist doch nicht Ihr Ernst, sondern etwas schräge Satire, oder?! Nein, ich glaube nicht, dass die junge Frau Sie oder die deutsche Gesellschaft provozieren oder uns ihren Willen aufzwingen will. Und, nein, es geht nicht um Mode, das ist ein abwegiger Vergleich. Es geht um ein traditionelles Kleidungsstück für eine Muslima. Es ist kein Niqab, keine Burka, keine Vollverschleierung. Und ich weiß nicht, warum sich manche so darüber aufregen. Das ist doch provinziell.

    Ich habe kein Problem mit dem Kopftuch, meine Oma hat selbst früher eins getragen. Ich kann mit dem Kopftuch und den Kopftuchträgerinnen leben, genauso wie ich mit der Ordenstracht von Nonnen leben kann oder dem Kruzifix, das jemand sichtbar trägt, oder einer Kipa. Das gehört doch zur Achtung der Menschenwürde dazu, dass ich die Religion eines anderen respektiere - ich muss sie doch nicht übernehmen, niemand verlangt das von mir! Inwiefern fühlen Sie sich durch die junge Frau, die hier arbeitet, sich weiterbildet, Steuern zahlt und so vielleicht auch Ihre Rente mitfinanziert, in Ihrer Würde verletzt? Ich kann es echt nicht mehr hören.

  • 6
    10
    Interessierte
    17.02.2017

    Diese Menschen wollen uns provozieren und uns ihren Willen aufzwingen und sind nicht gewillt , sich zu integrieren ; die fordern nur und wissen um ihre Rechte mit gewisser Unterstützung ...

    Wie wäre es denn , wenn ich mit Hut ins Büro oder in den Bäcker-Laden oder ins Krankenhaus oder als Kellnerin komme und behaupte , das gehört zu meiner Mode ...
    Mein Chef würde sicherlich behaupten , ich würde ihn provozieren wollen und er würde mich sicherlich entlassen ...

    Es geht immer um Menschenrechte und Menschenwürde
    Wo sind denn eigentlich die deutschen Rechte und die Achtung und die Würde der deutschen Menschen geblieben ?

  • 8
    5
    ernstel1973
    17.02.2017

    @voigtsberger: ach herrje, was mach' ich nur mit Ihnen - sie verstricken sich in irgendwelche Couchtheorien und jetzt dichten Sie drei von uns den 'Freund des bekennenden Islams' an. Irgendeine ideologisierte Freundschaft existiert zumindest bei mir nicht, da können Sie beruhigt sein lieber voigtsberger.

    Aber ich weiß auch, dass viele Menschen sich wohler fühlen, die Antworten zu Lebensfragen im Glauben zu suchen oder wieder andere filtern sich nur das Spirituelle daraus. Diese Menschen benötigen einfach diesen Halt, ob aus vorgelebter Gewohnheit heraus oder aus eigenem Antrieb - gut, manche auch, um intensive Knabenkontakte zu pflegen.

    Die einen bekennen sich mit einem römischen Folterinstrument um den Hals, die anderen mit einem Stück Stoff um den Kopf. Wieder andere lassen sich Tattoos stechen, Piercings klammern, die Haare lang wachsen oder bunt färben, laufen auch im Winter barfuß oder tragen schrille Klamotten etc. Sie alle haben eins gemeinsam - sie bekennen sich mit Symbolik zu einer bestimmten Gesinnung. So lange das jeder für sich lebt und weder menschenverachtend noch missionarisch auf ganze Zivilisationen umsetzen will, ist das für mich unbedeutend. Unter all dieser Verschiedenheit gibt es sehr wertvolle menschliche Schätze, die ich in meinem Freundeskreis nicht missen möchte.

    Eine auf streng ideologisierte oder stark familiäre Abhängigkeit bestehende Erziehung steckt wie ein Stachel an einer schwer zugänglichen Stelle und lässt sich durch Verbote nicht lösen. Das erntet nur brutale Konflikte - daraus müsste eigentlich auch der letzte Depp gelernt haben. Auch wenn sich Betroffene äußerlich von einer Ideologie gelöst haben, seelisch leben diese im ewigen Zweifel mit sich im ständigen Kampf. Da muss man sich nur mit Älteren unterhalten, die die gesamte Schul- und Jugendzeit der Naziideologie ausgesetzt waren und schlimmstenfalls noch ein erzkatholisches dogmatisch geprägtes Elternhaus im Rücken hatten. Die haben teilweise Jahrzehnte gebraucht, sich des Wahnsinns bewusst zu werden, was wiederum auf deren Nachfahren wirkte. Ja, auch bei uns ist das 'Rückständige und Verrohte' noch nicht so lang her. Aus diesem Grund sollten wir lieber Vorbild sein als sich arrogant über andere Eigenarten zu erheben.

    Diese ganzen Details gehören einfach in einer freiheitlichen Gesellschaft toleriert und wenn sich jeder in erster Linie um die eigene Haustür kümmert, ist sekundär jeden geholfen.

    Voigtsberger, wie sieht denn 'ihre' Kultur aus? Gibt es da ein rein deutsches Kulturrezept. Mir sind nur die fest geschriebenen Normen und Werte von Ideologien und DIN-Vorschriften ;) bekannt, die m. E. teilweise sehr abenteuerlich umgesetzt werden. Ansonsten hat jeder Einzelne doch seine eigenen Prioritäten und Macken. Ich z. B. esse keine Weißwurst, trinke Wein statt Bier, trage weder Lederhosen noch Dirndl, spiele Volleyball statt im Stadion zu grölen oder zu schlachten, würde nie mit Jogginghose einkaufen gehen, lese Thriller statt Liebesschnulzen und zu Weihnachten gibt's Pökelfleisch statt Neinerlaa - Geschenke bekommen bei uns nur die Kids.

    Ich knuddel sie weiter ... übrigens bin ich regelmäßig in der Türkei und das nicht nur im Süden.

  • 8
    6
    gelöschter Nutzer
    16.02.2017

    Für mich ist es interessant zu erfahren, warum jemand solche Ansichten (zu Ausländern in D) hat, wie Sie es haben. Und NEIN, ich teile Ihre Ansichten ganz und garnicht! Aber ich halte es mit dem Luxemburgschen Vers von der Freiheit der Andersdenkenden.

    Mich aber als Feind der FdG hinzustellen (16:58: "Was hat unsere ...") ist schon starker Tobak...

  • 10
    8
    voigtsberger
    16.02.2017

    VBSASZ, ffc19, ernstl1973:Noch einmal an die Freunde des bekennenden Islams, durch tragen eines Kopftuches in allen Lebenslagen, ich hatte schon mehrere Kommentare zuvor abgegeben, die leider trotz das sie die Regeln der FP nicht verletzen, nicht freigegeben wurden und da hatte ich klar gestellt, das es mir egal ist, wer da hindern Ladentisch steht, solange dies Fachgerecht geschieht und das habe ich der Syrierin nicht abgesprochen und habe nur das tragen des Kopftuches von Muslimen, als Bekenntnis zur strengen Auslegung des Islams moniert und werde dies auch immer wieder monieren, da wir unsere Normen und Werte haben und ich mich im Ausland an die Regeln und Umgangsformen des Landes anpasse und nicht meine Normen und Werte als Befindlichkeiten meiner Kultur offen zu Tage trage. Dies auch so wie es jetzt in den arabischen Ländern und in der Türkei praktiziert wird, war es vor Jahren nicht und auch nicht in den Schulklassen unseres Landes mit hohen Migrationsanteil und das ist die Realität und dafür muss mich keiner knuddeln. Einfach einmal die Meinung und die Erkenntnisse eines Anderen respektieren, auch wenn man in einen anderen exponierten Umfeld unseres Landes lebt und diese Realität nicht kennt, so sollte man nicht die Erfahrungen anderer
    ihnen absprechen, wenn man selbst darüber keine Ahnung hat und nur eine Seite der Medaille kennt!

  • 10
    5
    VBSASZ
    16.02.2017

    ffc19: Ich bin zwar nicht gemeint, bin aber vollkommen ihrer Meinung und kann auf ihre Frage "Was hat das Tragen eines Kopftuches als religiöses Bekenntnis mit den fachlichen Fähigkeiten und phamazeutischen Kenntnissen dieser Frau zu tun?" nur antworten: NICHTS aber auch rein gar nichts!

  • 9
    6
    gelöschter Nutzer
    16.02.2017

    Ich denke, dass mein Engagement für diese Gesellschaft und für meine Kollegen und Mitmenschen über jeden Ihrer Zweifel erhaben ist. Im Gegensatz zu Ihnen, habe ich aber offensichtlich eine andere Auffassung von Toleranz.

    Aber um zum eigentlichen Inhalt des FP-Beitrags zurückzukommen, meine Frage von gestern nochmal: Was hat das Tragen eines Kopftuches als religiöses Bekenntnis mit den fachlichen Fähigkeiten und phamazeutischen Kenntnissen dieser Frau zu tun?

  • 6
    11
    voigtsberger
    16.02.2017

    ffc19. Aber warum bekennen sie sich nicht gegen unsere Gesellschaft, denn gegen christliche Symbole angehen und muslimische Bekenntnisse in der Öffentlichkeit als Norm zu offerieren ist doch das gleiche und sind sie gegen unsere Normen und Werte, denn anders kann ich die Verteidigung der Befindlichkeiten und des offenen Bekenntnis zum strengen religiösen Islam der Kopftuchträger nicht werden. Was hat unsere Gesellschaft und unsere Bürger ihnen und den FdG getan, das sie unsere Leitkultur mit ihren Normen und Werten so hassen und lieber einen Staat mit Scharia unter dem Koran, als erstrebenswert tolerieren, denn was anderes drücken ihre Kommentare nicht aus.

  • 8
    4
    ernstel1973
    16.02.2017

    @voigtsberger - ich könnte Sie knuddeln ;)

    Menschen, die bei mir unerwartet ein Losprusten auslösen sind einfach herrlich - ist wie Sex ohne Ausziehen.

    Ich weiß nicht, welche okkulten Qellen sie zur Beurteilung der finanziellen Situation hiesiger Forenmitglieder bedienen - aber da ich jetzt gut gelaunt den Feierabend genieße, lege ich meinen Steuersatz offen: 26,5 %. Ich hoffe, diese Angabe ist ausreichend, um weiter hier mitspielen zu dürfen.

  • 9
    10
    gelöschter Nutzer
    16.02.2017

    Sag doch einfach: "Ich habe was gegen Menschen, die sich öffentlich zu einer Religion bekennen, die ich nicht mag."
    Das wäre wenigstens ehrlich!

  • 9
    10
    voigtsberger
    16.02.2017

    Nun schreibe ich schon den dritten Kommentar zur Klarstellung, da meine anderen Kommentare nicht freigeschaltet wurden, auch wenn diese nicht den Regeln widersprachen. Natürlich ist mir egal wer da mich bedient, ob mit Kopftuch oder ohne, nur wenn das Kopftuch zum religiösen Unterschied in der Öffentlichkeit dient, ist mir das nicht egal, da es vor Jahren in den Städten der arabischen Welt und der Türkei, fast keine Frauen mit Kopftuch gab. Doch das hat sich nach der Radikalisierung in diesen Ländern in kurzer Zeit geändert und ich bin der Meinung, das dies in unserer freien Welt kein offenes Bekenntnis zum Islam und der Befindlichkeiten der Muslime bedarf, da auch Kruzifixe in der Öffentlichkeit verschwinden sollen, wie es einige fordern und da wird nur unsere christliche Einstellung bekundet und nicht von Jeden persönlich manifestiert.
    Auch ist es doch erst einmal egal ob Praktikum oder Ausbildung, da ich den Artikel so verstanden habe, das nach dem Praktikum auch eine Ausbildung folgen kann, oder! Da bin ich der Meinung, das da unterschiedliche Anreize an die ausbildenden Firmen gesendet werden, wer da vorrangig Ausgebildet werden soll und das ist schon politisches Programm, denn für die vielen offenen Lehrstellen in Sachsen und im ganzen Land werden auch keine Flüchtlinge gefunden, denn da ist des öfteren auch körperliche Anstrengung gefragt, bei niedrigen Einkommen trotz Berufsabschluss und das bleibt am Ende für unsere Jugendliche!
    Auch wundert mich immer wieder, das genau die Personen in Foren, die Befindlichkeiten, die Kosten der Einwanderung und die Kosten der Integration der Gäste in Schutz nehmen, die nur gering oder gar nicht in die sozialen Sicherungssysteme und gesetzlichen Versicherungen einzahlen um zum Gemeinwohl beizutragen, aber bei den Ausgaben alles bestimmen wollen!

  • 9
    6
    gelöschter Nutzer
    16.02.2017

    @voigtsberger: Laut Artikel ist die Frau Praktikantin und keine Auszubildende. Warum soll es für Praktikanten Fördergelder geben? Und woher stammt den ihre Informationen, dass ausländische Auszubildende besonders gefordert würden? Haben Sie für Ihre Verschwörungstheorie - quasi die Förderung der Verausländerung Deutschlands durch deutsche Behörden - auch mal Belege, oder müssen wir Ihnen das immer glauben?

    Der fp Halbwahrheiten vorwerfen und selber mit solchen hantieren, ist schon ziemlich schräg.

  • 13
    8
    ernstel1973
    15.02.2017

    @voigtsberger - da treffe ich den Unheilsprophet schon wieder in seinem geheiligten 'Lügenpresse-Portal' ;)

    Zum Apotheker wird man nicht über eine Ausbildung sondern über ein naturwissenschaftliches Pharmaziestudium. Es beinhaltet Biologie, Chemie, Physik und Pharmazie. Überproportional beliebte Fächer bei Schülern (war Sarkasmus lieber voigtsberger) und für Hauptschüler nur bedingt geeignet.

    Studenten egal welcher Konfektionsgröße, welcher Augen- oder Haarfarbe, welcher Nasenform oder welchem Kleidungsstil werden über das BAföG nach den individuellen Bedürfnissen gefördert. Persönliche Voraussetzungen für den Anspruch auf Ausbildungsförderung sind grundsätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein in § 8 aufgeführter aufenthaltsrechtlicher Status, die allgemeine Eignung für die gewählte Ausbildung und das Nichtüberschreiten der Altersgrenze. Zusätzlich darf jeder bei Bedarf Wohngeld beantragen - also verhungern muss weder ein deutscher noch ein ausländischer Student. Hochschulen und Unis haben übrigens schon Jahrzehnte Erfahrungen mit grenzüberschreitendem Studieren.

    Selbst wenn die Unternehmen die Kosten für das Praktikum durch die BA erstattet bekommen, na und - investiertes Steuergeld in Mangelberufe ist für mich selbstverständlich und sinnvoll - sinnfreie Eingliederungsmaßnahmen von Langzeitarbeitslosen sehe ich da eher kritisch.

    Unternehmen, die Ausbildungsbewerber mit individuell eingeschränkten Vermittlungsperspektiven einstellen, erhalten für deren Praktikum die Kosten schon lange erstattet. Diese Förderinitiativen gibt es nicht erst seit 2015. Sollten Sie eigene Kinder haben - üben diese einen der bekannten Mangelberufe aus, z. B. Pfleger, Handwerker, Arzt, Apotheker. Wenn nicht, warum haben Sie dann nicht mit Hilfe ihrer optimistischen Weltanschauung darauf hingewirkt oder deren Berufswunsch 'hinterfragt'?

    Aus welchem Grund jemand ein Basecap, einen Zylinder, eine Melone, ein Haube oder ein Kopftuch trägt ist im Beruf so belanglos wie Backenbart und Schifferkrause.

  • 13
    8
    gelöschter Nutzer
    15.02.2017

    Und ich frage mich immer wieder, wie das Tragen eines Kopftuches als religiöses Bekenntnis mit den fachlichen Fähigkeiten und phamazeutischen Kenntnissen dieser Frau in einen Topf geworfen werden.

  • 10
    16
    voigtsberger
    15.02.2017

    Ich frage mich immer wieder, wie das tragen eines Kopftuches als religiöses Bekenntnis, mit den Wetterschutz unserer Mütter und ein modisches Accessoire der Frauen in unseren Breiten in einen Topf geworfen wird. Auch stellt hier keiner die Frage, hätte der Apotheker auch eine Muslima eingestellt, wenn er für einen deutschen Auszubildenden die gleichen Subventionen und Ausbildungszuschüsse erhalten würde und hat hier nicht ein ganz Schlauer in die Zukunft investiert, denn von wem werden sich die Flüchtlinge in Zukunft lieber bedienen lassen. Also müssten doch solche Berichte auch hinterfragt werden und nicht immer nur mit Halbwahrheiten gespickt sein, denn genau das bringt kritische Bürger zu den Begriff "Lügenpresse"!

  • 13
    7
    ernstel1973
    15.02.2017

    Gerade die älteren 'Damen' machen heute noch einen Personalkult um Romy Schneider & Co. einschl. um deren 'urdeutsche' Heimatfilmsphären - nicht nur in den Filmen auch privat trugen die Diven Kopftuch als Accessoire und die dazugehörigen Klatschblätter wurden nicht nur beim Friseur verschlungen.

    Bei derartig schlichten Großeltern kann die heutige Enkel- und Urenkelgeneration - die m. E. mit diesem und vielen anderen Themen wesentlich schlauer und besonnener umgehen als ihre betagteren Familienmitglieder - täglich mit Tüchern auf dem Kopf gegenhalten...als Haarreifersatz oder Piratenlook bereits schon heute üblich.

    Die weibliche Kriegsgeneration hat Kopftücher selbst im atheistischen deutschen Osten getragen. Sehr wahrscheinlich um ihre frische Dauerwelle bei der Arbeit zu schützen, um die Haare gegen den Wind zu feilen oder einfach weil sie erzkatholisch/erzprotestantisch waren, bis weit in den Siebzigern völlig akzeptiert.

    Mir persönlich ist ein sympathisches Gesicht eingebettet im Kopftuch lieber als eine aufmüpfige Maske mit GUCCI-Täschchen.

    Herr Hoter, sie haben alles richtig gemacht ... Danke und Dima wird noch sehr viele liebevolle Begegnungen haben, da bin ich mir sicher - Sachsen besteht auch aus hippen Menschen ...

  • 11
    4
    VBSASZ
    15.02.2017

    Wenn sich die Prominenz halb nackt in der Öffentlichkeit zeigt und auch noch in den Medien gezeigt wird, regt sich auch keiner auf. Wenn eine Frau ein Kopftuch tragen will, dann bitte. Tut es mir weh? Nein. Will sie mir in dem Moment ihre Religion aufdrängen? Nein. Was zählt ist allein ihr Wissen, ihre Kompetenz und ihre Freundlichkeit. Wer nicht von ihr bedient werden will, soll woanders hingegen und den Mund halten. Im Alter wird er oder sie froh sein, wenn ihm eine freundliche Dame mit Kopftuch den Allerwertesten abwischt, weil es keine deutsche Frau mehr in dem Beruf gibt, weil Altenpfleger ein Knochjob mit nicht unbedingt guter Bezahlung ist.

  • 17
    3
    Hankman
    15.02.2017

    @BlackSheep: "Wir bilden keine Ärzte mehr aus ..." Ach, der Spruch war wieder sowas von daneben und von keinerlei Faktenkenntnis getrübt: Im Jahr 2015 gab es laut Statistischem Bundesamt an den 38 Hochschulen und Universitäten in Deutschland, die Mediziner ausbilden, insgesamt 89.998 Studierende im Fach Medizin (Allgemeinmedizin) - so viele wie zuletzt vor über 20 Jahren. Darunter waren 78.915 Deutsche. Es stimmt einfach nicht, dass in Deutschland zu wenig Ärzte ausgebildet werden. Fakt ist aber: Die Ausbildung ist langwierig, der Beruf ist oft hart und nicht für alle attraktiv. Manch angehender Klinikarzt stellt im Praktikum fest, dass er bei seinem künftigen Arbeitgeber nur verheizt und ausgebeutet wird, damit ein Klinikkonzern eine börsengerechte Kostenstruktur vorweisen kann. Andere scheuen das Risiko, das eine eigene Praxis und die schwer abschätzbare Ertragssituation mit sich bringen. Andere haben schlicht falsche Vorstellungen davon, was man als Allgemeinmediziner verdient, und sind dann traurig, wenn sie merken, dass es nix wird mit dem neuen Porsche alle zwei Jahre. Und wieder andere wollen unbedingt allen Menschen helfen - und stellen dann fest, dass ihr Engagement von der Bürokratie erstickt wird.

    Ein erheblicher Teil der ausgebildeten Ärzte geht nicht in die medizinische Versorgung, sondern in die Verwaltung, zu Krankenkassen, zur Pharmaindustrie usw. Deshalb haben wir einen Mediziniermangel.

    Im Weiteren gebe ich Ihnen aber Recht: Wenn wir diesen Mangel dadurch beheben, dass wir ausländische Ärzte anlocken, fehlen sie in ihren Heimatländern, z. B. Tschechien oder Polen. Austausch wird es immer geben. Aber die Gesundheitssysteme bei den Nachbarn dürfen nicht ausbluten, weil wir hier Personal brauchen.

  • 18
    14
    BlackSheep
    14.02.2017

    @Pixelghost, wir bilden keine Ärzte mehr aus und beschäftigen die Ärzte aus aller Herren Länder, wo soll das hinführen? Brauchen wir bald Sprachkurse um die Ärzte hier zu verstehen und vor allem in den Ländern wo die herkommen werden die wohl nicht gebraucht?
    Ich finde hier kommt der kolonialistische Grundgedanke, wenn man sagt wir brauchen Fachkräfte, so richtig durch.

  • 18
    11
    gelöschter Nutzer
    14.02.2017

    Schöner Satz: "Wer bei uns leben und arbeiten will, muss sich schon unserer Kultur anpassen."
    Bei einigen, die diesen Satz absondern, habe ich das Gefühl, sie glauben, sie lebten noch im Dritten Reich, wo Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zur Kultur gehörten. Im Grundgesetzt steht seit Jahrzehnten etwas anderes und auch zu DDR-Zeiten gehörte das nicht zur Kultur.

    Typen, die Menschen ausschließlich nach Kleidung , Religion, usw. beurteilen, gehören, wenn wir den Satz denn mal anwenden, sofort aus allen Arbeitsverhältnissen entlassen und in die Vergangenheit versetzt. Hier haben Sie nichts verloren.

    Meinungs- und Religionsfreiheit sind leider auch manchmal lästig, denn sie erlauben auch Rassisten sich zu äußern, aber das muss man notgedrungen hinnehmen. Akzeptieren muss man auch die Entscheidung, wenn jemand lieber auf seine Medikamente verzichtet bzw. auf die medizinische Behandlung. Muss man akzeptieren.

    Ganz armselig wird es, wenn Leute die deutsche Kultur mit anonymen Zettelchen verteidigen. Also nicht nur rassistisch und fremdenfeindlich, sondern auch noch feige.

    @Steuerzahler: Das ist sicher ein Problem, wenn man als Deutscher im Krankenhaus in Deutschland nicht verstanden wird, nur hat es mit dem Beispiel im Artikel wenig zu tun, da hier der Kritikpunkt nicht die mangelnde Sprachfähigkeit, sondern das Kopftuch ist. Mit ersterem habe ich auch ein großes Problem - das geht nicht! -, das zweite ist mir egal, solange ich höflich bedient bzw. fachgerecht behandelt werde.

  • 15
    13
    Steuerzahler
    14.02.2017

    @Pixelghost: Herzlichen Glückwunsch! Da haben Sie viel Glück gehabt! Ich wurde in der Notaufnahme eines Chemnitzer Klinikums von einem besser russisch als deutsch sprechenden Arzt bei akuter Nierenkolik mit der Diagnose "Wirbelsäule" wieder nach Hause geschickt. Ich durfte auf die nächste Kolik warten und einen Arzt, der sie diagnostizierte und die OP einleitete. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob mich dieser Arzt überhaupt verstanden hat. Aber das lag sicher an mir, weil ich nicht ordentlich russisch sprach!

  • 20
    10
    Pixelghost
    14.02.2017

    In bin zur Zeit im Krankenhaus und werde u.a. von einem syrischen Stationsarzt und einer armenischen Assistensärztin betreut. TOPP!

    @Arndt, mir fallen gerade mehrere persönlichkeits-charakterisierende Substantive ein, die ich aber nicht schreiben kann, ohne die Etikette zu verletzen.

    Schämen Sie sich!

  • 19
    3
    Pixelghost
    14.02.2017

    Was ich bereits in den 90ziger Jahren in Mainz für fremdenfeindliche Ansagen zu hören bekam - von Menschen im Businessanzug!!! - da sind mir fast die Ohren abgefallen...

    Von wegen femdenfreundliche Wessis und so...

  • 16
    17
    dwt
    14.02.2017

    Im 21. Jahrhundert und es gibt immer noch so viel Dummheit. Man müsste sich eigentlich schämen für solcherlei Gedanken. Das ist vollkommen vergleichbar mit jenen die sich Woche für Woche in DD zum gespött machen. Nur leider merken die es nicht mehr, weil sie ihr bissl grips bereits schon abgeschafft haben.

  • 15
    13
    gelöschter Nutzer
    14.02.2017

    @Arndt, nimmst Du dann auch jedesmal zwei.. drei Verkäuferinnen mit, wenn Du mal Auslandsurlaub machst?

  • 18
    12
    Blackadder
    14.02.2017

    Tja, Arndt, ich hoffe später im Altenheim sind sie da nicht so wählerisch. Da werden Sie froh sein, wenn sie jemand füttert und es wird ihnen egal sein, welche Herkunft diese Person hat.

    Zum Thema: in der Apotheke im Roten Turm bin ich bislang immer am besten von dem etwas dunkleren jungen Herrn mit den Rastalocken bedient worden. Sehr gut informiert und sehr freundlich.

  • 16
    21
    ArndtBremen
    14.02.2017

    Wer sich wo und von wem bedienen lässt, möge jeder für sich entscheiden. Ich möchte auch in Zukunft von deutschem Personal bedient werden.

  • 23
    12
    MeyerPM2013
    14.02.2017

    Respekt, Herr Hoter! Es braucht mehr solcher Menschen (und Unternehmer), die Rückgrat zeigen und sich nicht von irgendwelchen unqualifizierten Äußerungen anderer ins Bockshorn jagen lassen. Ich bin zwar ein eher seltener Gast in Chemnitzer Apotheken, mache aber zukünftig gern einen Umweg in Richtung Delphin-Apotheke.



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