Publikation der TU Chemnitz zu Rassismus in der Gesellschaft

Sammelband thematisiert Alltagsrassismus und die Geschehnisse in der Stadt

Forscher der TU Chemnitz haben mit Kollegen untersucht, wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit die Gesellschaft verändern. Anlass waren die Ereignisse 2018 in der sächsischen Stadt. «Hassbotschaften, Hetzjagden und von rechten Kräften inszenierte «Trauermärsche» - die Bilder von Chemnitz im Herbst des vergangenen Jahres haben regional wie überregional wochenlang die Debatten geprägt», erklärte Mitautorin Miriam Schreiter am Freitag in Chemnitz. Der antisemitisch und rechtsextremistisch motivierte Anschlag in Halle/Saale vor wenigen Tagen sei das jüngste Beispiel dafür, wohin Hass und menschenverachtendes Gedankengut führen könnten.

Der jetzt in Regie der TU erschienene Sammelband nimmt im ersten Teil offene, versteckte und negierte Alltagsrassismen allgemein in den Blick. Der zweite Teil konzentriert sich auf die Geschehnisse in der Stadt.

Chemnitz war im vergangenen Jahr wegen fremdenfeindlicher Exzesse in die Schlagzeilen geraten. Anlass war der gewaltsame Tod eines Deutschen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes Ende August 2018. Für die Tat werden Flüchtlinge verantwortlich gemacht. Daraufhin marschierten wiederholt Rechtsextreme auf und griffen Flüchtlinge und Andersdenkende an. (dpa)

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