Radfahren in Chemnitz: Wenn der Abstand zu gering ist

Peter Sterzel wurde von einem Lkw angefahren, der zu dicht an ihm vorbeifuhr. Umfragen zeigen: Viele Radfahrer fühlen sich unsicher. Die Stadt hat einige Problemstellen entschärft, es bleiben aber noch viele Baustellen.

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3737 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Zeitungss
    02.01.2021

    Kennt den Spruch noch jemand ???
    VORSICHT und GEGESEITIGE RÜCKSICHTNAHME sind die Grundregeln im .......
    Allein mit diesem Satz könnte so mancher Beitrag hier beantwortet werden, wie gesagt, KÖNNTE.

  • 5
    3
    RingsOfSaturn
    01.01.2021

    Es ist schon ziemlich verrückt: unter einem Artikel, der über einen Radfahrer erzählt, der unverschuldet angefahren und verletzt wurde, drehen sich die meisten Kommentare um Verfehlungen "der Radfahrer" und die gefühlte Benachteiligung "der Kraftfahrer". Verkehrte Welt...

    Ist übrigens bei den meisten ähnlichen Artikeln ebenfalls zu beobachten. Das zeigt, welcher Wind hier weht, das gleiche in Grün erlebe ich häufig genug, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin.

    Ich hoffe ganz einfach, dass so eine fahrlässige Inkaufnahme der Tötung mir, oder noch schlimmer: meinen Kindern, die gerade Radfahren lernen, erspart bleibt.

  • 2
    2
    v1973
    31.12.2020

    @mops0106 Das nicht schön wenn die Fahrradfahrer vorbei rasen. Ich fahre sinnig ,mache mich bemerkbar und achte auf Fußgänger. § 1 Straßenverkehr,

  • 5
    2
    mops0106
    31.12.2020

    @v1973: Ausnahmen, bei denen Fahrradfahrer Gehwege nutzen dürfen: Kinder bis zur Vollendung des 10 Lebensjahres, Begleitpersonen eines nicht älter als 8-jährigen Kindes oder wenn es sich um einen gemeinsamen Fahrrad-/Fußgängerweg handelt.

    Falls Sie sonst auch immer den Gehweg zum Radfahren benutzen, finde ich das als Fußgänger unverantwortlich. Ich habe schon genug brenzlige Situationen erlebt, in denen Radfahrer ohne sich vorher bemerkbar zu machen an mir vorbeigerast sind.

  • 2
    6
    v1973
    31.12.2020

    @Hinterfragt Bei uns gibts keine Fahrrad Wege in der Stadt .Da lieber fahre Ich sinnig auf den Gehweg und mein Kopf bleibt heil.Ich habe noch keinen Strafzettel bekommen .Drotzdem bin Ich dafür das die Fahrradfahrer härter bestraft werden ,wie ich auch als Kraftfahrer finde Ich auch in Ordnung.

    Meine Meinung :Fahrrad Helm Pflicht ,E-bike einen Führerschein

  • 5
    3
    MuellerF
    31.12.2020

    @ralf: Neue Radwege neben der Straße kann man bauen, wenn dafür Platz ist. Geht aber an manchen Stellen nicht- gutes Beispiel wäre da die Bornaer Str. in Chemnitz. Da müssen die Radler also mit auf der Straße fahren- und in dem Fall sind sie für Sie ein Hindernis, wie Sie mehrfach schrieben. Verdreht habe ich also gar nichts.
    Sie glauben, die Straßen wären nur für Autofahrer da - dem ist aber nicht so!

  • 1
    4
    vonVorn
    30.12.2020

    @Kastenfrosch, ich meine nicht nur Chemnitz. Zur Erklärung reicht doch schon der Beitrag von Ralf.

  • 4
    4
    Kastenfrosch
    30.12.2020

    "Ein vernünftige Verkehrsplanung sollte doch die Belange aller Verkehrsteilnehmer im Blick haben und nicht, wie zur Zeit die Radfahrer, ein Gruppe total bevorzugen."

    Zustimmung zum ersten Teil. Gespannt bin ich, wo Sie eine "totale Bevorzugung" von Radfahrern sehen. Ich nehme an, Sie beziehen sich auf Chemnitz. Nach meiner Erfahrung sind Radwege hier ausgesprochene Mangelware und da, wo es welche gibt, sind sie selten breit genug. So wird es schwer, im großen Umfang Leute aufs Rad zu bekommen.

  • 6
    3
    ralf66
    30.12.2020

    @MuellerF, Ihre Stärke verdrehen bis ein anderer Inhalt rauskommt. Das habe ich doch nicht geschrieben ich habe die gängige Praxis bemängelt, statt neue Radwege neben der schon bestehenden Straße zu bauen die eine ausreichende gute Sicherheit für den Radfahrer und auch für den KfZ-Fahrer bieten würden, wird von der Fahrspur der Straße eine Fläche abgegrenzt die dann Fahrradweg ist und das entschärft den Verkehr nicht es belastet Ihn weil eine enorme Aufmerksamkeit gerade im Dunklen nötig ist, um den Radfahrer nicht zu übersehen, überholt kann der Radfahrer auch oft nicht werden was den berufsbedingten Verkehr behindert, Staus entstehen lässt. Ich muss auch hier einmal sagen, alle wollen immer so fortschrittlich denken so modern und Zeitgemäß wie immer nur möglich sein, dass Fahrrad in heutiger Zeit in den Städten bei dem Verkehr so auf die Straße zu bringen wie ich es beschrieben habe, ist ein Rückschritt in eine Zeit von vor 100 Jahren.

  • 6
    7
    MuellerF
    30.12.2020

    @ralf: Nach ihren Vorstellungen dürfen Radfahrer also Straßen, die keinen ausreichenden Abstand bieten, nicht benutzen. In der STVO finde ich keine solche Regelung.

  • 5
    6
    vonVorn
    30.12.2020

    @Konda, mein Beitrag hat nichts mit Wahtaboutism, sondern mit eigenen Erfahrungen zu tun. Ich bin schon mehrfach auf dem Fussweg zur Seite gesprungen weil es eben ein Sorte Radfahrer gibt die sie von Fussgängern nicht stören lassen. Dieser Fussgängerverein ist sicher gutgemeint, aber diese Entwicklung das jeder seinen Lobbyverein hat und der stärkste gewinnt ist doch nicht gut. Ein vernünftige Verkehrsplanung sollte doch die Belange aller Verkehrsteilnehmer im Blick haben und nicht, wie zur Zeit die Radfahrer, ein Gruppe total bevorzugen.

  • 8
    2
    Hinterfragt
    30.12.2020

    @v1973, Haben Sie sich Ihre Strafe schon abgeholt???

    Sie schreiben:
    "...Und Fahrradfahrer halten sich nicht an Verkehrsregeln müsste auch härter bestraft werden...."
    Und vorher:
    "...ich meide dicht befahrene strassen . Da lieber fahre Ich auf den Gehweg..."

  • 5
    5
    v1973
    30.12.2020

    Schön das den Peter wieder gut geht. Ich bin auch Fahrradfahrer aber ich meide dicht befahrene strassen . Da lieber fahre Ich auf den Gehweg und beharre auch nicht auf meiner Vorfahrt.Was mich bei Fahrradfahrern Stört wenn Sie keine Helme aufhaben .z.B. Familie Kinder haben Helme auf und Elternteil nicht.Kein Vorbild von den Eltern.Aber viele Autofahrer halten den mindesabstand zum Fahrradfahrer nicht ein ,müsste härter bestraft werden.Und Fahrradfahrer halten sich nicht an Verkehrsregeln müsste auch härter bestraft werden.

  • 6
    3
    Konda
    29.12.2020

    @vonVorn: Zu Ihren ersten Beitrag - auch wenn ich den whataboutism darin recht unangebracht finde: Der FUSS e.V. und der VCD setzen sich für Fußgänger:innen ein. Da können Sie sich sicher gerne einbringen. Dazu finden Sie auch Artikel in der FP.

  • 5
    4
    j35r99
    29.12.2020

    Es muß generell eingeführt werden, dass die Radfahrer eine reflektierende "Warnweste" tragen ( gibt es bereits ab 2,00 EUR). Diese lässt sich leicht in jede Hosen-Jackentasche stecken. So eine reflektierende Weste veranlasst die Kraftfahrer durch einen s.g. Reflex automatisch etwas mehr Abstand zu halten um keinen Unfall zu verursachen.
    Auch die Radfahrer müssen sich durch bessere Erkennbarkeit, vor Allem bei wechselnden Lichtverhältnissen und in in der Dämmerung besser zu erkennen geben.
    In Norwegen, Schweden u.a.Ländern ist dies für Radfahrer Pflicht, warum bringt man das bei uns nicht in die Reihe?
    Hier hat der Staat mit der Gesetzgebung sehr viel Nachbesserungsbedarf, um Radfahrer ,in ihrem eigenem Interesse, zu schützen und Gefahren im Straßenverkehr abzuwenden.
    Übrigens zeigt eine mir bekannte Erhebung, dass Radfahrer mit Warnkleidung weniger an Verkehrsunfällen beteiligt sind.

  • 8
    8
    Bim
    29.12.2020

    Weil viele Kommentatoren hier mit derartigen Vorschlägen kommen: Ein Autofahrer hat einem Radfahrer nicht vorzuschreiben, welche anderen „ungefährlichen“ Wege er zu nehmen hat. Der Radfahrer hat mit Sicherheit gute Gründe, genau diesen Weg zu nehmen. Vielleicht ist dieser Weg schneller, besser ausgebaut, sicherer, weniger steil oder etwas ganz anderes …

  • 16
    15
    ralf66
    29.12.2020

    Einfache Sache, viele der Radfahrer benehmen sich sobald sie auf dem Fahrrad sitzen entgegen jeder Verkehrsregeln. Beispiel, eine Familie Vater, Mutter, Kind kommt von der Nebenstraße auf die Hauptstraße, also müssten Sie die Vorfahrt beachten, nein tun sie nicht, fahren ohne sich überhaupt umzusehen auf die Hauptstraße, da springt einem das Feuer von den Augen.
    Warum ist das so, dem Fahrradfahrer, eine zur Zeit hochgehaltene Modeerscheinung wollen die gleichgesinnten Lobbyisten im heutigen Verkehr eine gewisse Sonderstellung einräumen und so führen die sich auch auf, leider vergessen die Radfahrer dabei, dass Blech härter ist wie Fleisch, Sie werden am Ende egal wer Schuld ist wenn es zu einem Unfall mit KfZ und Fahrrad kommt immer den kürzeren ziehen. Muskeln in den Beinen sind nur dann gut, wenn auch das Organ unter den Kopfhaaren mitspielt.

  • 12
    13
    RingsOfSaturn
    29.12.2020

    @vonVorn
    "Allerdings werden Radfahrer von der derzeitigen Politik völlig bevorzugt und zwar in allen Bereichen und damit wurden ja diese Probleme eigentlich erst geschaffen."

    Ich fall vor Lachen gleich vom Stuhl.

    Meinen sie z. B. die Annaberger im Artikel, wo es gar keinen Radweg gibt?

  • 18
    7
    Einspruch
    29.12.2020

    Unbeleuchtet bei rot von der rechten Spur über die Schienen und dann über die ganze Kreuzung, sowas sehe ich auf der Bernsdorfer öfter im Dunkeln. Oder statt auf dem Chemnitztalradweg sicher zu fahren, lieber unbeleuchtet auf der Nordstraße entlang, früh, auch im dunkeln. Bei manchen Radfahrern ist es Glück, wenn man sie erkennt. Da sollte auch öfter mal kontrolliert werden und ordentlich abkassiert werden. Ich fahre auch gern Rad, aber so nicht.

  • 12
    13
    typewriter
    29.12.2020

    Dem im Artikel erwähnten Arzt kann ich nur zustimmen. Warum muss man weiter auf Krampf auf Hauptverkehrsstraßen fahren, obwohl man "permanent ein schlechtes Gefühl hat "? Und dann noch mit Kind imAnhänger.

  • 11
    10
    LukeSkywalker
    29.12.2020

    Ortskenntiss? wenn man am Hartauer berg schon ist nimmt man die alte LPG Str. über den Pfarrhübel da umgeht man jenes Stück oder eben über Bahnhof Harthau - an der Feudelstr. durch den Stadtpark zurück bin ich als Kind jedesWochende gefahren

  • 12
    20
    WelzelJo
    29.12.2020

    Auf der Zwickauerstrasse ist auch das Problem, die Radfahrer fahren nicht auf den parallelen Fahradweg. Er verläuft an der Kappelbach, dies müsste auch kontrolliert werden

  • 36
    9
    Christian1984
    29.12.2020

    Finde es etwas schräg, dass hier eher über den STVZO-konformen-Zustand des abgebildeten Rades diskutiert wird, statt über den Umfallverursacher. Hinweis: STVZO-konforme Beleuchtung gibt es auch als leicht demontierbare Version (z.B. rote Rücklichthalterung auf dem Artikelfoto), so dass man diese beim Abstellen mitnehmen kann. Verhindert den Diebstahl der Komponenten oder Verlust bei der Geländefahrt.
    Sicher wurde Sterzel nicht absichtlich angefahren aber passiert ist es nun mal und der LKW-Fahrer ist betreffend Strafhöhe imho recht "gnädig" weggekommen. Ich pendle täglich mit dem Rad auf Arbeit (nicht in C) und bin beruflich viel im und am Auto tätig - kenne also zwangsläufig beide Seiten. Es gibt sowohl rücksichtslose Radfahrer als auch Kfz-Lenker. Die Infrastruktur muss mit Sachverstand an den gestiegenen Radverkehr angepasst werden (ohne z.B. den Kfz-Verkehr massiv einzuschränken). Und ich muss MuellerF absolut rechtgeben: Radfahrer sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer!

  • 18
    4
    Hinterfragt
    29.12.2020

    @MuellerF;
    "...das ist aber kein Freibrief für Autofahrer, den Überholabstand nicht einzuhalten...."
    Und wo meinte ich dies?

    Fahre selber gern Rad und hatte schon mehrfach "brenzlige" Situationen mit allen möglichen Verkehrsteilnehmern.
    "Raubsa.en" gibt es da bei allen Verkehrsteilnehmern, vom Fußgänger bis zum Busfahrer.

  • 23
    6
    nevidimka
    29.12.2020

    Dort, wo man nicht StVO-gerecht innerhalb der eigene Spur überholt werden kann, befährt der Radfahrer besser die Mitte der eigenen Fahrspur. Auch sonst empfiehlt sich ein eher großzügiger Abstand zum Bordstein, damit man im Fall des Falles nach Rechts noch ausweichen kann. Radfahrer sollten immer darum bemüht sein, von anderen wahrgenommen zu werden - Licht und Reflektoren sind nicht umsonst vorgeschrieben.

    Weiterhin sollten keine Fahrradschutzspuren auf Straßen eingerichtet werden, da diese i.d.R. nicht breit genug sind, so dass ein Auto auf seiner Fahrspur einen Radfahrer auf der Fahrradschutzspur regelkonform überholen kann. Es nützt wenig hinzuweisen, dass der Autofahrer sonst nicht überholen darf, da es einen Spureffekt gibt. Wenn es keinen separaten Fahrradweg gibt bzw. einrichten lässt, dann sollten Radfahrer die normale Spur benutzen, um für den restlichen Verkehr sichtbar zu bleiben.

  • 24
    8
    bicicleta
    29.12.2020

    @Ralf: Sie sollten Ihren Führerschein besser gleich abgeben.

    Ich wäre allerdings dort im Berufsverkehr und in der Dämmerung auch nicht Rad gefahren, sondern hätte an der Ampel im Bild die Annaberger Straße und die Chemnitz überquert. Auf der anderen Seite kann man auf Nebenstraßen Richtung Stadtpark und Stadtzentrum fahren. Recht hin oder her - das ist eine Frage des Selbsterhaltungstriebs.

  • 26
    23
    vonVorn
    29.12.2020

    @MuellerF, wenn Radfahrer gleichberechtige Verkehrsteilnehmer wären, wäre ja alles gut. Allerdings werden Radfahrer von der derzeitigen Politik völlig bevorzugt und zwar in allen Bereichen und damit wurden ja diese Probleme eigentlich erst geschaffen.

  • 26
    20
    ralf66
    29.12.2020

    @MuellerF, dass ist Quatsch was Sie da schreiben, natürlich will keiner einen Radfahrer über den Haufen fahren weil er sich nicht an die Überholregeln halten will, da ist das Geschrei hinterher nämlich groß.
    Aber die Voraussetzungen zu sicheren Radwegen getrennt von der Fahrbahn für den motorisierten Verkehr was eigentlich der Sinn dieser Radwege ist oder sein soll, die müssen schon so geschaffen werden, dass nicht die Fahrspur für den motorisierten Verkehr eingeengt wird um Platz für den Radfahrer zu schaffen und wenn der LKW oder PKW nicht überholen kann fährt er eben ewig hinter einem ''rücksichtsvollen'' Radfahrer hinterher, dass ist Verkehrsbehinderung vom feinsten die hier erst von denen die solche Dinge aushecken geschaffen wird, Unfallgefahr hoch, Behinderung des Verkehrsflusses und Staus sind die Folgen solcher Planungen, Lobbyismus halt.
    MuellerF, ob Fahrradfahrer ein Hindernis sind oder nicht beschreibt hier Deluxe sehr gut!

  • 34
    21
    vonVorn
    29.12.2020

    @lax123, ich wäre für satte Strafen für jeden der sich nicht an die Regeln hält.
    Allerdings wäre ich auch dafür diese Fahradhysterie zu beenden und zu normalen Regeln zurückzukehren. Da hat Ralf zu hundert Prozent Recht!
    Diese Stauproduziererei wenn ein Radfahrer nicht überholt werden kann und sich einen Teufel um die riesige Reihe hinter sich kümmert, ist bescheuert!

  • 33
    23
    MuellerF
    29.12.2020

    @ralf: Es gibt kein "Recht des Stärkeren" bzw. Schnelleren im Straßenverkehr!
    Wenn ein gefahrloses & vorschriftsmäßiges Überholen mit Mindestabstand nicht möglich ist, dann darf nicht überholt werden- fertig!
    Fahrradfahrer sind kein Hindernis, sondern gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer!

  • 27
    14
    MuellerF
    29.12.2020

    @Hinterfragt: Stimmt, das ist aber kein Freibrief für Autofahrer, den Überholabstand nicht einzuhalten.

  • 29
    42
    lax123
    29.12.2020

    Viele ältere Autofahrer meinen, sie hätten mit ihren Steuern die Straße in exklusiv für sich gepachtet und verhalten sich entsprechend egoistisch. Rücksicht wird kaum genommen. Harte Strafen für Autofahrer würden sicherlich helfen.

  • 43
    24
    ralf66
    29.12.2020

    Die ganze Radfahrerhysterie stinkt mir langsam zum Himmel! In Chemnitz auch Dresden hat man Straßen abgeteilt und dann als Radwege ausgewiesen, die Fahrbahn hat sich somit verengt, für LKW's mit ihrer Breite ein Unding dort so zu fahren, dass man nicht auf dem Radweg fährt und niemand gefährdet, selbst für PKW's ist das schon problematisch zum Radfahrer dort den richtigen Mindestabstand einzuhalten. Wer bitteschön kommt auf diese Ideen solche Fahrradwege zu schaffen die den Verkehr behindern und eine enorme Unfallgefahr für Radfahrer und für den motorisierten Verkehr darstellen. Man kann doch nicht auf biegen und brechen mit aller Gewalt Fahrradwege schaffen wo es nicht möglich ist oder wo zuerst durch bauliche Veränderungen die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, dass an bestimmten Straßenzügen ein Fahrradweg entstehen kann. Diese Vorgehensweise so Radwege zu schaffen wie von mir beschrieben ist Lobismus in voller Vollendung.

  • 49
    24
    Deluxe
    29.12.2020

    Ja, @Wasserfass, es ist ein Elend, sich als Autofahrer die Straßen mit lebensmüden Radfahrern teilen zu müssen:

    Mit Fahrrädern ohne Beleuchtung und ohne Reflektoren, die man im Dunkeln quasi überhaupt nicht erkennt.

    Das abgebildete Mountain-Bike hat so, wie es auf dem Bild zu sehen ist, überhaupt nichts auf Straßen, Rad- und Gehwegen verloren. Damit kann er auf Privatgelände und im Wald herumkurven, aber nicht im Geltungsbereich der StVO und StVZO.
    Und schon gar nicht an einem Novembernachmittag bei Anbruch der Dunkelheit, wie im Artikel zu lesen ist!

    Kein Autofahrer fährt gern oder gar absichtlich einen Radfahrer über den Haufen. Jeder Autofahrer hat eine Heidenangst davor, daß er irgendwann solch einen unbeleuchteten Kamikaze-Radler im Dunkeln übersieht und am Ende als Schuldiger (weil Stärkerer) vor dem Kadi steht, weil er den Radler verletzt oder gar getötet hat.

  • 26
    21
    Wasserfass
    29.12.2020

    Hallöchen vielleicht hat der neue Bürgermeister von Chemnitz mit seinem Team die Kraft das Tema Radwege zu packen. Es ist ein Elend mit dem Rad in Chemnitz unterwegs zu sein !!!!!!

  • 33
    27
    Hinterfragt
    29.12.2020

    Nun, das Fahrrad auf dem Bild entspricht so schon mal nicht den Vorschriften ...

  • 52
    23
    vonVorn
    29.12.2020

    Warum interessiert es eigentlich keinen in Chemnitz, wie oft sich Fussgänger unsicher fühlen wenn Radfahrer ohne Abstand zu halten in hohem Tempo an Ihnen vorbeifahren?