Stadt Chemnitz plant größten Stellenabbau im Rathaus seit vielen Jahren

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Zehn Millionen Euro sollen jährlich eingespart werden. Hintergrund ist die wegen Corona angespannte Haushaltslage.

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2424 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    4
    Lisa13
    01.03.2021

    @ralf66
    Ich bin nicht neidisch...ich habe in meiner Firma sicher besser verdient als die Staatsdiener..und eine gute Altersvorsorge noch dazu ...mir geht es um die vielen jungen Menschen, welche eine gute Ausbildung haben und mit Mindestlohn abgespeist werden ...zum Beispiel im Gesundheitswesen...erst denken und dann schreiben lieber ralf66

  • 6
    4
    ralf66
    27.02.2021

    @Lisa13, wenn sie der Neid umbringt, dass im öffentlichen Dienst etwas mehr verdient wird wie bei so manchen Firmen die wenig Lohn bezahlen aber teure Produktpreise haben sollten Sie sich einmal überlegen was besser ist, gut zu verdienen heißt nämlich eine gute Altersversorgung, bedeutet höhere Kaufkraft, ein allgemeines besseres Leben ohne finanzielle Schwierigkeiten. Ihre Forderung den Stift anzusetzen bringt Ihnen persönlich in jeder Hinsicht gar nichts und anderen die das fordern auch nichts!

  • 6
    2
    LukeSkywalker
    27.02.2021

    da auch Schulhausmeister und jene die die photowagen ;-) bedienenund umsetzen zum personal gehören dürfte alle Hochrechnungen hin fällig sein die hier aufgestellt wurden

    in das der Amtsleiter oder ein Vorgesetzter für solche Summen "arbeitet glaubt auch keiner
    wird wohl eher darauf hinaus laufen das statt der bisher 2-3 Bearbeiter alles nun 1 bearbeiten muss da wohl kaum einer der getreuen Führungsebene entlassen wirdund
    das vermehrt Unfälle in den kommun. Schulen und Kitas auftreten da der Schulhof nicht beräumt ist und diverse Geräte defekt sind die bisher der HM repariert hat die Lehrer müssen zusätzlich die wenigen Veranstaltungen die es überhaupt noch gibt, mit organisieren und aufbauen

  • 3
    4
    Pixelghost
    27.02.2021

    @ lax, Thema autofreie Innenstadt: Dann haben Sie ja sicher auch eine Idee wie ich als Mensch mit Behinderung beispielsweise zur Musikschule und zum Arzt komme?

  • 9
    3
    1758910
    26.02.2021

    4.300 Stellen? Und das trotz Unterstützung der Arbeit mit Computersystemen weiterer IT-Technik, Fahrzeugtechnik, ... und verringerter Einwohnerzahl seit Jahren? Da hätte man ja zu DDR-Zeiten 10.000 Mitarbeiter haben müssen. Was für ein Wahnsinn. Nun würde mich mal interessieren, wo der höhere Arbeitsaufwand steckt.

  • 10
    3
    Nofretete
    26.02.2021

    ....sollte es nicht darum gehen,was so passiert,wenn so viele Stellen abgebaut werden,die Konsequenzen dessen spürt bestimmt der Bürger in irgendeiner Form...siehe Pflegepersonal U.s.w....

  • 2
    8
    lax123
    26.02.2021

    TWe, sie liegen wieder mal falsch.
    Wenn ihrer Meinung nach im sächs. Durchschnitt mehr Geringverdiener enthalten sind und in der SVC eher weniger, liegt das sächs. Durchschnittsgehalt in der vergleichbaren Gruppe höher

  • 4
    11
    TWe
    26.02.2021

    @Matheass

    jeverfanchemnitz hat zwar schon etwas dazu geschrieben, das Stichwort "Durchschnittslohn" will ich aber noch einmal aufgreifen.

    Wenn Sie von 55 TEUR den Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (ca. 20%) abziehen, bleiben 46 TEUR durchschnittlicher Jahresbruttolohn übrig. Der durchnittliche Jahresbruttolohn in ganz Sachsen liegt bei 42 TEUR (https://www.statistik.sachsen.de/html/verdienste.html). Damit liegt der Durchschnittslohn der städtischen Angestellten um ca. 10 % über dem sächsischen Durchschnitt.

    Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den sächsischen Durchschnitt auch die eher niedrigen Arbeitslöhne von ungelernten Arbeitskräften einfließen. Ich gehe davon aus, dass bei der Stadt kaum Mitarbeiter ohne Ausbildung beschäftigt sind. Demzufolge liegt der städtische Durchschnittslohn auch über den sächsischen Durchschnitt.

  • 22
    6
    jeverfanchemnitz
    26.02.2021

    @Matheass
    Bei 55300 Jahresausgaben für 1 Mitarbeiter geht die Rechnung gerundet so:
    Abzüglich 30 % alleinige AG-Kosten und mit 13 Monatsgehälten kommt man rund auf 3000 € Monatsgehalt - immer im Durchschnitt. Netto sind dass ca. 2000 Wo soll da noch was gespart werden? Ist wohl zuviel? Und die Tätigkeiten in der Stadtverwaltung macht man weit überwiegend nicht ohne langjährige teils höhere Ausbildung.

  • 15
    13
    Eichelhäher65
    26.02.2021

    Ich war von 1990 bis zu meinem Umzug 1993 in der Stadtverwaltung- damals Wohnungsamt- tätig. Man orientierte sich bei Personal und Organisation an der Partnerstadt Düsseldorf. Es wurde nahezu sämtliches Personal aus dem damaligen Rat der Stadt mit sehr guten Gehältern übernommen. Arbeit war anfangs nicht in dem adäquaten Maß vorhanden. Nach mehrmaligen Umstrukturierungen wurden die Aufgaben neu verteilt und es kamen mit der Erweiterung der Bürokratie neue hinzu.Sicher ist die Arbeit anspruchsvoller geworden, trotzdem ist die Bezahlung mit die beste in Ostdeutschland, der Arbeitsplatz ist sicher- es wird ja auch jetzt niemand entlassen - und man nimmt doch an, dass damit die Motivation für jeden Mitarbeiter gut sein müsste. Die Personalkosten sind unser aller Steuergelder und wenn diese jetzt geringer werden, kann nur gespart werden, einen anderen Weg gibt es nicht. Man kann nur hoffen, dass es ander richtigen Stelle passiert und nicht bei den Leuten, die "im Dreck " arbeiten müssen.

  • 23
    4
    chemnitzmischa
    26.02.2021

    Ich war bisher mit der Arbeit der Stadtverwaltungsmitarbeiter, mit denen ich zu tun hatte, sehr zufrieden. Freundlich, hilfreich und pünktlich, selbst im lockdown, z.B., als ich wegen Diebstahls sämtliche Papiere neu brauchte.

    Das ist nicht selbstverständlich. So ist aus Berlin bekannt, dass wegen langjährigem Kaputtsparens schon die Beschaffung eines PA zur Odyssee mit unklarem Ausgang werden kann. Ganz abgesehen von innerer Sicherheit, Drogenhandel, Armut und urbaner Verwahrlosung. Wie Tübingens OB Boris Palmer auf Berliner Ortseingangsschilder schreiben lassen will: "Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands!".

    Wir wollen solche Verhältnisse in Chemnitz nicht. Eine funktionierende Stadt setzt eine arbeitsfähige Verwaltung mit einem Personal voraus, das sich Zeit für den Bürger nehmen kann und Probleme beherzt angeht.

    Mal abgesehen, was das für eine Kulturhauptstadt werden soll, wenn auch im Kulturressort gekürzt wrd.

  • 37
    10
    lax123
    26.02.2021

    Glaubt mir, das Personal ist nicht das Problem.
    Viele sind motiviert und wollen was machen.
    Das Problem ist die eklatante Führungsschwäche und der stark autoritäre Führungsstil. Jeder der eine gute Idee einbringt wird abgebügelt. Das führt zu Resignation und Stillstand.
    Der Fisch stinkt vom Kopf her. Aber wer Hr. Schulze gewählt hat wusste ja was er bekommt.
    Ändern wird sich nichts, sondern es werden weiter Posten nach Belieben verteilt.

  • 17
    23
    Matheass
    26.02.2021

    242 Millionen Euro bei 4370 Stellen - da komm ich auf durchschnittlich ca. 55.300 EUR pro Stelle. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken...im Vergleich zum Durchschnittslohn in Ostdeutschland.

  • 12
    28
    Lisa13
    26.02.2021

    Wenn man die Personalkosten sieht , dann weiß man was jeder einzelne der Stadt Beschäftigten an Gehalt bekommt . Sollte man da nicht mal den Stift ansetzten und nicht noch mehr Personal freisetzen...

  • 27
    30
    Interessierte
    26.02.2021

    Ich frage mich eher , was diese 4.300 Leute in der Stadtverwaltung machen ´den lieben langen Tag` , es passiert doch nichts in der Stadt , zumindest sieht man nichts - außer beim Grünflächenamt , wo die MA früh antanzen müssen und die Bäume und Sträucher beschneiden und die Zweige mit den Blüten schreddern

    Überall in den Städten blüht es jetzt , wie man es im Fernsehen sieht
    Und hier in Chemnitz stehen überall gestutzte , vertrocknete Sträucher

    Am Schloßteich werden gerade nach der Brücke vom Hochhaus aus wieder die Rhododendren bis auf den Stamm gekürzt
    Und daneben links steht noch der Stumpf von einer Forsythie , welche mal über das Wasser ragte , das Bäumchen wurde im Frühjahr 2019 vernichtet , im Winter zuvor lag da noch der Schnee drauf , da habe ich noch ein Foto davon

    Das gesamte Schloßeichgelände war mal eine blühende Landschaft
    Seitdem es den Westen gibt , wurde der immer mehr vernichtet
    Der "Verantwortliche" soll sich mal paar Gartensendungen ansehen

  • 32
    17
    gelöschter Nutzer
    26.02.2021

    180 Stellen ...? Da staunt der Laie. Wenn so viel abgebaut wird, waren es wohl sowieso zuviele...?

  • 37
    12
    TFH
    26.02.2021

    Chemnitz hat im letzten Jahr einen Finanzbeamten zum OB gewählt, und bekommt jetzt eben genau das; einen, der die Stadt finanziell in Schuss bringt und sonst keine Idee hat.

  • 33
    9
    Nofretete
    26.02.2021

    Personalabbau....ist dass wirklich immer die einzige Alternative...nein aber der einfachste weg.die grossen Konzerne machen es doch vor.unser Gesundheitswesen ist doch auch kaputt gespart...an Personal....scheint wohl die bequemste Art zu sein.......

  • 13
    39
    TWe
    26.02.2021

    @Pixelghost
    Sehr gut auf den Punkt gebracht!

    In unserer autoverliebten Stadt will allerdings keiner einen solchen Vorschlag hören.

    Viel leichter fällt es dagegen, pauschal über den in der Stadtverwaltung geplanten Personalabbau zu meckern.

  • 46
    10
    ralf66
    26.02.2021

    Personalabbau gab es ständig in vielen Gemeinden in den vergangenen Jahren zum großen Teil wurde so verfahren, dass Stellen nicht mehr neu besetzt wurden wenn ein Beschäftigter in Rente gegangen ist. Meine Ansicht, dass wird in den Gemeinden und Städten gleich sein ist ein weiterer Personalabbau nicht mehr vertretbar, weil jetzt schon eher Personal fehlt und nicht etwa Personal zu viel ist. Man kann nicht ständig immer mehr Personal abbauen und dann erwarten, dass die gleichen Arbeiten in jeder Hinsicht genau so verrichtet werden wie vor dem Personalabbau, die die Personal abbauen wollen begreifen das nicht! Personal wird auch meist nicht bei denen abgebaut die hinter dem Schreibtisch sitzen, im Gegenteil dort wird eher gleich wieder, es ist dort ''immer nötig'' Personal ersetzt! Abgebaut wird doch meistens bei denen, die mit der Hand und im Dreck arbeiten müssen, so dass nach dem Personalabbau dort für die Verbliebenen Mehrarbeit entsteht, die Arbeit die anfällt bleibt ja gleich.

  • 18
    59
    lax123
    26.02.2021

    @Pixelghost
    Sie haben tolle Ideen. Ich fordere tatsächlich eine autofreie Innenstadt, gern im Radius vom 10km. Gern stelle ich dem Rathaus meinen Edding zur Verfügung.

  • 22
    61
    Pixelghost
    26.02.2021

    @ KulturJoseph, um die Pläne für den Radverkehr in der Stadt umzusetzen braucht es doch nur einen Mitarbeiter mit einem schwarzen Edding. Fahrstreifen weg zu streichen ist doch ganz einfach.
    Und mit dem selben Edding - wenn er denn dann noch Farbe abgeben sollte - den Innenstadt-Bereich zu markieren wo es in Zukunft verboten sein soll Auto zu fahren, ist auch nicht so schwer.

  • 47
    13
    KulturJoseph
    26.02.2021

    Unglaublich. In vielen Bereichen des Rathauses (z. B. Baudezernat) fehlt es doch jetzt schon an Stellen, um die dringend notwendigen Projekte voranzubringen. Bestes Beispiel: Radverkehr in der Stadt. Tolle Pläne gibt es ja, nur leider kein Personal, welches diese umsetzen kann. Und jetzt sollen in diesen Bereichen weitere Stellen gestrichen werden? Hoffentlich kann das verhindert werden...

  • 62
    16
    DS91
    26.02.2021

    Wenn es wirtschaftlich gut läuft wird in Deutschland gespart, siehe schwarze Null.
    Und wenn es wirtschaftlich schlecht läuft wird ebenfalls in Deutschland gespart.

    Ich frage mich, wann wird in die Zukunft investiert?

    Nicht die Schulden verbauen die Zukunft der nächsten Generation, sondern die verpassten Investitionen!

    Zun Glück ist Bundestagswahl und das Prinzip der schwarzen Null kann angewählt werden.

    Geld würde durch eine Reichensteuer, Konzernsteuer (Amazon und co.) Genug fließen.