Stadt lässt Rosenplatz neu gestalten

Bis November wird die Grünanlage in Bernsdorf umgebaut. Bald sollen Kinder dort Motive einer weltberühmten Erzählung finden können.

Bernsdorf.

Die Neugestaltung der Grünanlage Rosenplatz in der Nähe des Soziokulturzentrums Querbeet an der Bernsdorfer Straße hat begonnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen die Arbeiten bis Ende November 2019 abgeschlossen sein, sodass bis Ende April kommenden Jahres noch Restleistungen im Bereich des Landschaftsbau ausgeführt werden können.

Geplant ist laut Rathaus eine neue Anlage mit verschiedenen Spielbereichen. Der vorhandene Baumbestand soll weitgehend erhalten bleiben. Fällungen, so heißt es, sind vorerst nicht vorgesehen. Nur an Wegen sei es nötig, Sträucher zurückzuschneiden oder zu roden, damit die Wege gefahrlos genutzt werden können. Allerdings befänden sich neun Bäume auf dem Platz in teils kritischem Zustand. Ob sie erhalten werden können, soll im Herbst bewertet werden. 20 Sträucher werden neu gepflanzt, teilt die Stadtverwaltung mit.


Der Plan für die Neugestaltung des Platzes sieht vor, die noch verbliebenen, verschlissenen Spielgeräte zu demontieren. Noch verwendbare Bänke und Papierkörbe werden in den Bauhof gebracht. Dafür sollen nach dem Abschluss der Bauleistungen acht aufgearbeitete Bänke und vier Abfallbehälter aufgestellt werden.

Als Herzstück der neu gestalteten Anlage soll ein neuer Spielplatz mit drei Spielbereichen entstehen. Spielthema ist "Garten der Rose" mit Motiven aus "Der kleine Prinz". Der Entwurf für die Spielplatzgestaltung ist das Ergebnis eines Wettbewerbs. Bestehen sollen die Spielgeräte im Wesentlichen aus Eichenholz, die Metallteile aus Edelstahl.

Es wird einen großen Spielbereich mit kombinierten Geräten und Fallschutzkies sowie einen Kleinkinderspielbereich mit Spielsand geben, kündigt die Stadtverwaltung an. Ergänzt wird die Anlage mit einer Nestschaukel und fugenlosem Fallschutz-Belag aus Gummigranulat, der eine barrierefreie Nutzung ermöglichen soll.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 400.000 Euro. Die Maßnahme wird zu zwei Dritteln gefördert im Fördergebiet Stadtumbau Ost durch Städtebaufördermittel vom Bund und dem Freistaat Sachsen.

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1Kommentare
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  • 0
    5
    Interessierte
    10.07.2019

    Was ??? - das sit ja` eine Überraschung ...



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