Was die alte Johannisvorstadt von Chemnitz preisgibt

Archäologen graben sich durch den ehemaligen Parkplatz am Tietz. Derzeit untersuchen sie Keller aus der Gründerzeit. Doch sie rechnen noch mit älteren Funden.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Interessierte
    11.08.2020

    Im Jahr- werden 200 derartige Grabungen im Freistaat Sachsen durchgeführt , das sind 6.000 in 30 Jahren ...
    Da hatte der Österreicher Peter Hiptmair aber eine schöne Lebensaufgabe in den letzten 30 Jahren , wo er Sachsen aufgepuddelt hat und nach Schätzen gesucht hat ....

  • 2
    1
    mops0106
    10.08.2020

    @fpleser65:
    Natürlich unterscheidet sich der Außenbereich des "Alex" nicht wesentlich von der Gestaltung des Weinsdorfs. Sie haben auch gemeinsam, dass man hier nur draußen sitzen kann, wenn man konsumiert.
    Vor Jahren wurde der Beschluss abgelehnt, Bäume etc. auf dem Markt zu pflanzen. Dann noch Bänke aufgestellt und man hätte einen lebenswerten Treffpunkt geschaffen. In anderen Städten ist das auch möglich.

  • 2
    2
    Interessierte
    10.08.2020

    Zwei Wanderer-Schreibmaschinen, drei Nähmaschinen, ein Fleischwolf, Fliesen, Scherben und ein kaputter blau-weißer Teller mit dem Schriftzug des ehemaligen Kaufhauses Tietz
    ( da hat sich die Baumfällung doch gelohnt ...

  • 11
    1
    fpleser65
    09.08.2020

    Ich finde Chemnitz auf seine Art durchaus schön, insbesondere den Markt und Neumarkt. Man muss nur bereit sein sich auf die Stadt, die irgendwie schon etwas Besonderes hat, so wie sie ist einzulassen und nicht ständig das vermeintlich Fehlende suchen. Sorry, aber Marktplätze sind in der Regel immer aus Stein und keine grünen Wiesen. Ein vergleichbares Areal, wie den Stadthallenpark mit den Wasserspielen, sucht man in anderen Städten vergeblich. Jetzt noch vollkommen künstlich in die in 75 Jahren neu gewachsene Stadt ein "historisches" Zentrum zu bauen halte ich für fragwürdig. Wenn in der City demnächst schöne neue Wohnungen und ein Hotel gebaut werden, zieht das auf jeden Fall neues Publikum an. Die Misere des Einzelhandels hat meines Erachtens weniger was mit der Stadtgestaltung zu tun, sondern vielmehr mit dem unaufhaltsamen Wandel im Einkaufsverhalten der Menschen. Der Onlinehandel ist vielfach einfach unschlagbar, ganz gleich wie attraktiv die Innenstädte auch gestaltet sein mögen. Was den Platz für das Weindorf vom Außenbereich des "Alex" unterscheidet erschließt sich mir nicht. Ein großes Hemmnis für einen entspannten Besuch des Weinfestes sind die zum Teil völlig sinnfreien Corona-Auflagen mit einem Reservierungssystem und einer entsprechenden Gebühr, die dazu führen, dass viele Plätze leer bleiben, wenn ich mich 50 Meter weiter im Brauhaus oder Alex einfach so in den Außenbereich setzen kann.

  • 16
    13
    mops0106
    08.08.2020

    Was nachträglich auf alt aufzubauen, finde ich nicht erforderlich.
    Bezüglich der Aufenthaltsqualität gebe ich @fnor recht.
    Es gibt im Zentrum, abgesehen vom Stadthallenpark, kein Grün. Viele Bäume hat man gefällt. Der Markt besteht nur aus Stein und Beton. Die Location für das Weinfest gefällt mir persönlich deswegen überhaupt nicht. Die frische Luft genießen kann man nur, wenn man sich beim "Alex" etc. in den Außenbereich setzt und konsumiert.

  • 25
    16
    fnor
    08.08.2020

    Das Interesse der Chemnitzer an der Historie ist groß. Könnte auch daran liegen, dass es kein historisches Zentrum gibt. Wenn neu gebaut wird, sind es futuristische Shoppingtempel, bestenfalls mit Glasfassade. Die Aufenthaltsqualität im Zentrum ist deswegen gering. Die Stadt braucht ihre Einwohner, um die Innenstadthändler zu unterstützen oder die Kneipenmeile zu beleben. Eine Möglichkeit zum Flanieren und Erholen bietet sie jedoch nicht. Ein wieder aufgebautes historisches Viertel würde auch der Stadt der Moderne gut tun.