Wo sich alle zusammen um Kinder kümmern wollen

Familien wollen ihren Nachwuchs in Gemeinschaft aufwachsen lassen. Doch um das Projekt zu verwirklichen, fehlt noch etwas.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    3
    cn3boj00
    28.05.2019

    Der Mensch hat immer in Gruppen gelebt, auch als die christliche Familie entstand. Kindererziehung erfolgte dabei ebenfalls in der Gruppe, meist im Kreis einer Großfamilie. Erst die Industrialisierung hat diese Gruppen aufgespaltet und die Vater-Mutter-Kinder-Familie isoliert. Dem wirkten Pädagogen wie Fröbel entgegen, die den Gruppengedanken im Kindergarten neu begründeten. Dem stand die konservative Kirche und später konservative Parteien entgegen, was bis heute nachwirkt und von einigen politischen Kräften sogar wieder verschärft wird. Doch das leben in der Gemeinschaft bietet sehr viele Vorteile und ist für mich ein absolut positives Gesellschaftsmodell, das ich nur begrüßen kann.
    @Werterreu, Ihr Beitrag - auch zur Ökologie - spricht mir aus dem Herzen. Vielleicht lernen wir uns mal kennen.

  • 4
    2
    Werterreu53
    28.05.2019

    Das ist genau der Ansatz, den wir in der heutigen Zeit benötigen. Ich wünsche den Projekt-tanten und -onkels mit ihren Kindern viel Erfolg. Endlich ein praktischer Ansatz, der Schule machen sollte, ohne das derzeitige Schulsystem zwingend als Vorbild zu nehmen.
    Da solche Zusammenschlüsse schon anderswo in Europa erfolgreich existieren, dürfen wir auf eine gute Entwicklung auch dieser Gruppe hoffen. Leider kann ich selbst dieses Vorhaben nicht mit einer geeigneten Immobilie unterstützen. Vielleicht gibt es in Adelsberg oder anderen ländlich geprägten Ortsteilen von Chemnitz (mit guter Infrastruktur, z. B. Nahverkehrsanbindung sowie Wald, Feld und Wiesen in der Nähe) noch ungenutzte "Güter", die den Erfordernissen einer "Großfamilie" gerecht werden könnten.

    Ich hoffe, dass diese Aktion Nachahmer findet, bzw. erst einmal weiteren Zulauf für diese Gruppe bringt.

    Auch die vielen offensichtlich nicht nachhaltig genutzten Äcker im Bereich des Chemnitzer Umfeldes würden es wohl gut vertragen und ggfs. auch danken, mit mehr Artenvielfalt und geringeren Werten von Nitraten und Pestiziden im Boden, letztendlich im Grundwasser.

    Viel Erfolg!



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