Die Stadt Rundu und die umliegenden Dörfer, also auch die Villen in und um Rundu haben seit gestern, 11.12. 18 Uhr keinen Strom mehr. Heute morgen wurde der Fehler gesucht. Anfänglich wurde von 5 umgekippten Masten gesprochen, jetzt berichtet NBC dass Rundu Opfer des Vandalismus geworden ist. Es wird angekündigt, dass die Reparatur vermutlich bis Mittwoch andauern wird. Das bedeutet neben Fernseh- und Computerabstinenz auch kein Wasser für alle Schulen in der Region, kein Wasser für die Villen und für deren Toilettenspülung. In den meisten Geschäften ist es finster, denn im Einkaufstempel gibt es keine Fenster. So weit es möglich ist, werden aber die Waren im Dunkeln verkauft. Butter, Eis, Milch usw. können derzeit nicht verkauft werden. Auch der Bananenstand war im Shoprite leergeräumt. Alle Kühlwaren sind ins Kühlhaus ausgelagert. An der Kasse werden mit dem Taschenrechner die Preise ermittelt. Am Ausgang der Geschäfte findet eine verstärkte Leibesvisitation statt. Mich lässt man ungeschoren nach Vorzeigen meiner Waren und des Einkaufsbeleges gehen. 

Meinen Internetzugang werde ich am Wochenende wohl auch nicht mehr aufladen können. Ich bekomme die simple Aussage, das System ist zur Zeit nicht verfügbar, versuchen Sie es später wieder. Also ich melde mich vorsichtshalber bis Mitte nächster Woche auch mit meinem Handy ab. 
Mir geht es gut. In der n'Kwazi Lodge gibt es Wasser, morgens und abends wird Strom erzeugt, solange Diesel verkauft wird. 

Jetzt blitzt und donnert es. Mal sehen wie die Nacht wird und ob mein Riedgrasdach dicht ist.

Also bye bye, bis demnächst in diesem Theater. 

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