Mit unserer Ankunft in der n'Kwazi Lodge beginnt eine sehr aktive Zeit. Die Tage sind ausgefüllt mit Village Walks für Touristen, wir besuchen gemeinsam Familien in ihren Krals. In den zehn Jahren, seit ich in die Kavango-Region komme, hat sich nichts wesentliches verändert. Die Menschen leben in gut klimatisierten Lehmhütten, gebaut aus dem Material von Termitenhügeln und abgedeckt mit Reet. Einige wenige Hütten sind "modern" und schnell aus Wellblech errichtet. Die aufgestaute Hitze darin ist unerträglich. Nach wie vor holen die Menschen mehrmals täglich Wasser vom Okavango Fluss, es gibt keinen Strom, vereinzelt findet man Solarpanels zum Aufladen von Handys oder zum Betreiben eines kleinen Kofferradios. Eine Sippe sticht hervor mit ihrem Brotbackofen, ein liegendes Metallfass zur Hälfte in Sand eingegraben, auf das Holzfeuer im Fass wird ein Blech mit Teiglingen geschoben. Die fertigen Brote werden später an Nachbarn verkauft. 
Auch während der Bootsfahrten zum Sonnenuntergang oder nach den traditionellen Tänzen stelle ich mich den vielen Fragen der Touristen. 

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