Das siebte Jahr in Folge fliege ich nach Namibia, um Kindern in der Kavangoregion Ost die so wichtige Schulbildung zu ermöglichen. Erstmalig reise ich in Begleitung, mit meiner Tochter Ute und Enkel Tim. Ich werde dies genießen.

Mit Mühe nehmen wir gemeinsam die erste Hürde auf der Fahrt von Chemnitz nach Leipzig, um unser schweres Gepäck in den alten eigentlich schon lange ausgedienten Reichsbahnwagen der DDR hinein bzw. heraus zu hieven. Die Wagen sind eine Zumutung, aber was sollen wir klagen, wir sind auf 3 Wochen Urlaub abseits jeglichem Luxus eingestellt.
Mein zuverlässiger Taxifahrer Fernando, den ich bereits  von Chemnitz aus per SMS bestellt hatte, erwartet uns freudig am Flughafen von Windhoek. Er bringt uns zu unserem ersten 50 Kilometer entfernten Quartier in Windhoek. Nach einer erholsamen Nacht übernehme ich gemeinsam mit Ute unseren Minibus Toyota Condor. Dass man ihm sein Alter ansieht, stört uns nicht, er liegt gut auf der Straße und ist für die berühmten Schotterstraßen im südlichen Afrika ebenso geeignet wie für eine kurze Fahrt im Sand. Die aufgezogenen Reifen sind in Ordnung, die zwei abgefahrenen Ersatzreifen werden wir hoffentlich nicht benötigen. 

Die Begrüßung in der n'Kwazi Lodge ist überaus herzlich, bereits auf der Zufahrtsstraße zur Lodge rufen die Kinder mich beim Namen.
Welcome home. 

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