Die Menschen atmen auf. Zeitiger als gewöhnlich hat die kleine Regenzeit eingesetzt. Am 10. Oktober tobte in der Nacht ein Gewitter mit teils prasselndem Regen, sodass der Junior-Wirt der n'Kwazi Lodge gleich am nächsten Morgen mein Dach mit Folie vor der eindringender Nässe abdeckte. 

Diese Nacht nun tobt erneut ein Gewitter. Mitternacht ist vorbei,und ich kann nicht einschlafen. Wie geht es den Kindern in ihren mit Riedgras gedeckten Lehmhütten? Werden sie nass? Schreien Sie vor lauter Angst, wenn die Blitze kurzzeitig alles taghell werden lassen und furchtbares Donnergrollen pausenlos ertönt?
Auf einer Wanderung mit Touristen in den letzten Tagen wurden wir von einem plötzlich einsetzenden Gewitter überrascht. Glücklicher Weise trafen wir auf eine Familie, die uns eine kleine trockene Hütte zum Schutz anbieten konnte. Auf dem Rückweg konstatierte eine Schweizerin: "Ich habe riesengroßen Respekt vor diesen Menschen bekommen. Es ist bemerkenswert wie sie ihr Leben meistern."

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