Ich habe heute in der Mayana PrePrimary School zur Geburtstagsparty eingeladen und viel vorbereitet u.a. auch ein neues Spiel mit einem Fallschirm. Wir mussten allerdings mit den Kindern in ihren Klassenzimmern bleiben bzw. wir konnten keine Spiele durchführen, wo sie wie gewohnt ihre Freude herausschreien, lachen und singen können.
5 kräftige Elefanten (Nzuwu) waren unterwegs. Sie schwammen über den Fluss von Angola nach Namibia hin und zurück, verwüsteten ein Mahango- oder Hirsefeld und liefen hinter der Mayana Lodge entlang. Piet, der Schwiegersohn der "N'Kwazi Lodge And Camping Site", hat heute aus Vorsicht alle Kinder mit seinem Toyota Hilux nach Hause gebracht. Es ist wichtig, keine lauten Geräusche zu machen, um die Elefanten nicht noch mehr in Rage zu bringen und erneut anzulocken. Unterwegs auf den Spuren zu den Elefanten fand Piet erneut eine frische Spur einer schwarzen Mamba. Die Schwarze Mamba hinterlässt im Gegensatz zu den anderen Schlangen eine schnurgerade Spur. Sie hat ein feines Gespür und verschwindet ebenso wie die Pferde, wenn sie die Elefanten riecht.
Mit all diesen Informationen von heute war es ein Leichtes, die Kinder ruhig und respektvoll zu halten.
Nördlich vor Rundu waren heute zur gleichen Zeit 35 Elefanten mit ihren Elefantenkindern unterwegs. "Es  hat zu wenig geregnet, die Elefanten finden nicht genug frisches Futter," meint Josephine, Angestellte der n'Kwazi Lodge. Was wir Touristen als "Abenteuer pur" betrachten und bedauern, sie nicht "vor die Linse zu bekommen", ist für die Einheimischen hier pure Angst und Zesrtörung ihrer Felder mit dem Verlust ihrer Ernte.

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