Mein Flieger geht trotz aller Dementi am Sonntag von Windhoek nach Rundu. Die ERJ 135/135 ist eine kleine Maschine für 37 Personen, für den Flughafen in Rundu eher eine große. Ich bin der einzige Passagier, der in Rundu abgesetzt wird. Welch großer Aufwand an Personal incl. Feuerwehr.

Die Nacht in n'Kwazi ist mit Touristen ausgebucht. Ich bestehe darauf, dass ich im Zelt übernachte und nicht erst in die Mayana Lodge fahren möchte. Ich schlafe sehr gut und werde erst durch fröhlich zwitschernde Vögel geweckt. Am Vormittag zieht es mich gleich in die Vorschule zur Mayana Lodge, wo ich erste Bekanntschaft mit den Vorschülern mache, die im Januar begonnen haben. Leider ist das Jahr schon weit fortgeschritten, und ich kann erst jetzt beginnen, kleine Beriche über die Kinder und deren Familien an die Sponsoren zu schreiben. Die letzte Volontärin, die ab Mai vier Monate in n'kwazi weilte, hat leider keine Zuarbeit geleistet. Warum habe ich mir so viel Arbeit für sie gemacht.

Ich bleibe bis zum Mittag und entdecke einige Veränderungen rund um die Vorschule, worüber ich später berichten werde. Mit Aune, einer Lehrerin, und einigen Kindern laufe ich in der Mittagszeit zurück zu meiner Lodge. Es ist brütend heiß und ich bin froh, nach 40 Minuten Fußmarsch in meinem neu in Besitz genommenen Bungalow duschen zu können. Heute Abend habe ich nun auch mein restliches Gepäck ausgepackt, welches ich zwischenlagern ließ. Welch ein Genuss, die Haare richtig bürsten und eine ordentliche Zahnbürste benutzen zu können! Ich frage mich, wie manche Leute bei 3 Wochen Urlaub mit einem Tagesrucksack auskommen können: So geschehen bei einem Pärchen im Alter zwischen 35 und 40 Jahren aus Wales.

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