Samstag, 18.2.2012
Ich sitze im Airbus 340-300 von Air Namibia und bin froh, dass meine Anreise bis jetzt problemlos verlaufen ist. Denn im Vorfeld meiner Reise gab es wieder Aufregung. Zum Einen, am Flughafen Frankfurt wird seit Donnerstag gestreikt. Als Nächstes, mit Rail and Fly will ich von Chemnitz nach Frankfurt fahren. In den Medien erfahre ich, dass die Bahn nach Leipzig derzeit jeweils nur einen Wagen einsetzt und viele Reisende keinen Sitzplatz bekommen. Und zu guter Letzt habe ich seit drei Wochen Probleme mit dem Steißbein.
Die Bahnfahrkarte Rail & Fly löse ich einen Tag vor meinem Abflug am Bahnhof ein. Ich nehme wieder viel Gepäck mit. Deshalb lasse ich mich mit dem Taxi zum Bahnhof chauffieren. Valerie, die Wirtin der n'Kwazi Lodge erwartet mich schon sehnsüchtig. Nach fast einem Monat Funkstille trifft in dem Moment, da ich meine Wohnung verlassen will, eine SMS von ihr ein: "Bist du schon in Windhoek und kann ich Dich Montag in Rundu abholen?" Das soll heißen, ich bin willkommen.
Sonntag, 19.2.2012 7:30
Ich tausche Geld am Flughafen, erwerbe Airtime für meine afrikanische Sim-Karte und verlängere meinen Internetzugang. Mit dem Taxi erreiche ich 9 Uhr das Chamäleon-Rucksack-Hotel. Hier sitze ich nun seit drei Stunden in Winterkleidung, mit Kompressionsstrümpfen, die Sonne scheint, 30 °C im Schatten, ich bin hundemüde, mein Zimmer ist noch nicht fertig. Meine Township-Tour, die ich ganz euphorisch gleich bei meiner Ankunft für den heutigen Nachmittag gebucht hatte, habe ich inzwischen wieder storniert. Denn, ohne einen erholsamen Mittagsschlaf bin ich für die Township-Tour nicht mehr aufnahmefähig. Ich habe ein tolles Zimmer mit Dachterasse und eingebauter Duschkabine darauf. Nach der erfrischenden Dusche hole ich auf der Terasse auf dem Badetuch liegend den Nachtschlaf nach. Meinen Internetzugang werde ich später ausprobieren.
Morgen fliege ich weiter nach Rundu. Ich bin gespannt, was mich alles in Mayana und in der n'Kwazi-Lodge erwarten wird.

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