Zwei Monate ist mein letzter Blog alt. Die Schulferien sind vorüber und für mich heißt es nun verstärkt Vorbereitungen für die nächste Namibia-Reise zu treffen.

In meinem Blog vom 5.7.2012 wurde ich in einem Kommentar gefragt, ob ich gestrickte oder gehäkelte Quadrate (etwa à 18 x 18 cm) und gestrickte Socken für unser Projekt in Namibia entgegennehme. Ja, das tue ich gern und ich tausche mich gern über meine E-Mail-Adresse mit Interessenten aus, E-Mail-Adresse ip-nam@kabelmail.de

Obwohl ich zwei Monate schwieg, war ich nicht ganz untätig. Jedoch eignet sich nicht alles für einen Blog-Eintrag.

Bemerkenswertes: Pietje Ackermans aus den Niederlanden hat im August ihren 85. Geburtstag gefeiert. Seit zwei Jahren strickt sie Quadrate für Patchwork-Decken. In Namibia häkeln die Frauen der Nähgruppe "Likorera" (zu deutsch - steh auf eigenen Füßen), die Quadrate zu wärmenden Decken zusammen. In der deutschsprachigen Namibischen Allgemeinen Zeitung konnte ich anlässlich des Ehrentages von Frau Ackermans einen Artikel dazu veröffentlichen. Als Dankeschön an ihre Sponsorin haben die Frauen der Gruppe "Likorera" kleine Briefe und selbst gebastelte Souvenirs über Marion Lorenz nach Europa mitgegeben.

Der Artikel in der Allgemeinen Zeitung kann nachgelesen werden unter http://www.az.com.na/soziales/handgestrickte-decken-fr-die-frauen-und-kinder-in-mayana.152814.php
Auch ein Poster (als PDF herunterladen) haben wir in der n'Kwazi-Lodge in Mayana ausgehängt:

Marion Lorenz, arbeitete fast 5 Wochen als Freiwillige während der Sommerferien in Mayana. Sie besuchte Waisenfamilien, Schüler und Familien unserer Patenkinder. Sie verteilte u.a. Nahrungsmittel und warme Kleidung und packte überall an, wo Hilfe nötig war. Aber über diesen Einsatz wird sie sicher in nächster Zeit im Gymnasium in Zschopau einen interessanten Bildvortrag halten.

Sehr traurig ist, dass die blinde Stefania noch immer nicht zur Schule gehen kann, siehe meine Blogeinträge vom 22.10.2011 und 1.3.2012. Ich glaubte, gemeinsam mit Marcus als dem Vertreter der Gemeinde von Mayana alle Wege geebnet und auch die finanziellen Hürden gemeistert zu haben. Trotz Einbeziehung der Sozialarbeiterin (als Hilfe und Druckmittel) lehnt Stefanias Familie den Schulbesuch mit Internat ab. Marion berichtet mir über ihren Besuch bei Stefania:  "...ich konnte meine Tränen nicht unterdrücken..."

So hart es klingt, "ein behindertes Kind hat keinen Wert, es ist keine Arbeitskraft". Dabei gibt es in Rundu eine Schule für hör- und sehgeschädigte Kinder. Die Special Olympics, die weltgrößte Veranstaltung für Behindertensport, die 1968 durch eine Schwester von John F. Kennedy ins Leben gerufen wurde, findet auch regelmäßig in Rundu statt.

Siehe mein Erlebnis über die Special Olympics im Blog vom 14.10.2011

Am 2.10.2012 starte ich zu meinem sechsten Einsatz nach Namibia. Soweit ich über Internetanschluss verfüge, werde ich wieder regelmäßig in meinem Blog berichten.

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