Abriss vom Tisch - Neue Pläne für Bürokomplex am Marx-Kopf

Stadt und Freistaat wollen Gelände von der Brückenstraße bis zur Aktienspinnerei gemeinsam entwickeln

13Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    Blackadder
    23.06.2019

    @arndtbremen: Und die wäre?

  • 2
    0
    ArndtBremen
    23.06.2019

    @Hankmann: Meine Lieblingspartei ist immer noch die, der ich seit 30 Jahren angehöre.

  • 5
    5
    Hankman
    21.06.2019

    @ArndtBremen: Ach, wie Sie immer wieder die Kurve zu Ihrer Lieblingspartei kriegen ... Sogar von einer Straßenbahnlinie aus. Respekt! Die AfD könnte bei der Landtagswahl tatsächlich vorn liegen. Überraschen würde das kaum jemanden. Aber "ganz weit vorn"? Vielleicht gar absolute Mehrheit? Sie haben wirklich putzige Träume.

  • 6
    0
    Hankman
    21.06.2019

    @994374: Ihr Beitrag war doch wohl als Satire gemeint, oder? Falls nicht: Was ist denn Ihrer Meinung nach "innenstadttypische Bebauung"? Unterscheidet sich das denn nicht von Stadt zu Stadt, je nach deren jeweiliger Geschichte? Falls Ihnen allgemein was Kleinteiliges vorschwebt: Dann müsste man konsequenterweise auch den gläsernen Kaufhof samt dem hässlichen Parkhaus, das hässliche Bürgerzentrum Moritzhof, die Galerie Roter Turm und vermutlich auch den Verwaltungskomplex am Wall abreißen - denn diese Baukörper sind doch eigentlich zu groß und nicht innenstadttypisch. Städte entwickeln sich weiter. Die Gründerzeit und die Industrialisierung haben das Stadtzentrum schon einmal völlig umgekrempelt. Der Zweite Weltkrieg hat dann den größten Teil des Stadtkerns ausgelöscht. In den fast 75 Jahren danach hat sich die Stadt wieder neu erfunden. Warum sollte man das alles zurückdrehen?

    Und weil Sie Leipzig ansprechen: Ja, ich mag den Stadtkern auch sehr. Man kann dort wunderbar bummeln. Aber das gilt eben auch nur innerhalb des Rings. Er bildet eine breite Barriere und trennt den alten Stadtkern vom Rest der Innenstadt. Ideal ist das auch nicht.

  • 1
    7
    994374
    20.06.2019

    Ich war kürzlich in Leipzig-Zentrum – eine andere Welt!

    In Chemnitz wird immer auf der Parteisäge und deren Hinterland rumgehackt, aber es gibt weitere Nachteile: Das Zentrum ist zu lang und zu schmal, besonders, wenn es doch noch wider Erwarten gelingen sollte, es in Richtung Brühl zu erweitern. Und in Zentrumsmitte wäre dann immer noch ein „Loch“.

    Schon immer meine Meinung: der Stadthallenkomplex mit Park ist völlig überdimensioniert!
    Wer zum Himmel, hat jede Woche irgendwas in der Stadthalle zu tun und will sich auf die Wiese lümmeln (wenn nicht gerade „Klima“ angesagt ist) ?

    Ich weiß nicht, ob sich was bessert, wenn die Stadthalle jetzt zum Kongresszentrum umgebaut wird.
    Ansonsten hätte ich für den Abriss der Stadthalle und Ersatz durch innenstadttypische Bebauung plädiert.

    So, und jetzt freue ich mich über die Roten Daumen!

  • 13
    1
    Hankman
    20.06.2019

    Die Idee, die "Säge" abzureißen, halte ich für aberwitzig. Der Komplex gehört ja nun mittlerweile zum baulichen Erbe, das man bewahren sollte. Er korrespondiert architektonisch mit der Bebauung auf der Straße der Nationen zwischen Brückenstraße und Zentralhaltestelle sowie dem Komplex Stadthalle/Hotel. Und wer sich wirklich an der Architektur stößt, sollte lieber noch mal in Ruhe durch die City bummeln und sich umschauen: Es gibt wirklich Schlimmeres, auch aus den vergangenen drei Jahrzehnten.

    Was die Öffnung zum Brühl hin betrifft: Allein der Abriss der Gebäudezeile bringt wenig - man müsste auch noch die Brückenstraße samt Gehwegen in diesem Bereich auf etwa ein Drittel ihrer jetzigen Breite verkleinern, auf der Hälfte des Stücks zwischen Mühlenstraße und "Strana" eine Querstraße einziehen und eine eher kleinteilige Karree-Bebauung planen. Aber das beißt sich mit der geplanten Straßenbahntrasse. Im Erdgeschoss der "Säge" mehrere Durchgänge Richtung Brühl zu öffnen, halte ich dagegen für eine gute Idee. Einen Durchgang gab es auch früher schon - aber leider eben dahinter nie etwas, zu dem durchzugehen sich gelohnt hätte. Vor allem dies müsste sich bei der Neugestaltung des Quartiers ändern.

  • 11
    20
    ArndtBremen
    20.06.2019

    Wahlkampfgedöhns vom Feinsten. Wer das versaute Image unserer Stadt mit einer neuen Straßenbahnlinie reparieren will, hat eben nichts begriffen. Das wird sich auch an den "völlig überraschten" Gesichtern nach der Landtagswahl zeigen, wenn die AfD ganz weit vorne liegt. Selbstgemachte Leiden.

  • 7
    7
    Steuerzahler
    20.06.2019

    @franzudo2013: „Entfaltet da etwa eine neue politische Partei ihre Wirkung?“ Na ich denke eher, dass das unter der Rubrik „vor den Wahlen“ abgelegt werden kann. Nach diesen kann das alles schon wieder ganz weit nach hinten gerutscht sein und der Stellung von Chemnitz in Sachsen entsprechen.

  • 15
    12
    SabineHot
    20.06.2019

    Wertvolle Flächen werden als Parkplätze genutzt - ja klar. Die werden doch auch gebraucht. Gerade für Leute, die von außerhalb kommen. Wer früh, abends oder nachts ins Umland möchte, findet keine Bus- oder Bahnverbindung mehr.
    Inwiefern steigt die Kaufkraft, wenn es mehr Geschäfte gibt? Haben bisherige Ladenbesitzer aufgegeben, weil sie ausverkauft waren oder weil in Chemnitz nicht so viel Geld ausgegeben wird?

  • 12
    7
    cn3boj00
    20.06.2019

    Die Landesregierung braucht die Büroflächen in der Säge und lehnt deshalb den Abriss ab? Und warum steht dann dort so viel leer? Hallo Herr Müller, haben Sie mal nachgefragt? Warumj nutzt die Landesregierung die Flächen nicht, wenn sie da sind?
    Auch die sonstigen Ideen sind so vage, dass man es kaum glauben mag. Der Freistaat plant noch weitere neue Gebäude, wo etwas angesiedelt werden könne? Vielleicht macht man es einmal umgekehrt und beschließt als erstes, welche Behörden definitiv nach Chemnitz kommen, und danach, was gebaut werden müsste?
    Die Säge als Mauer im Zentrum zusammen mit der Brückenstraße als Transitstraße schneiden den Theaterplatz vom Zentrum ab. Wenn dort wieder Leben einzieht mag sich das ja ändern. Aber endlich einmal machen statt reden, Herr Kretschmer!
    Und was das ganze mit einer "neuen" Partei zu tun hat erschließt sich mir nun gar nicht. Und da wir bei Franzudo wissen, wer gemeint ist, frage ich mich wo im Wahlprogramm der Chemnitzer Toppolitiker dieser neuen Kraft dazu etwas zu lesen war? Der Spitzenpolitiker Köhler jedenfalls wollte nur die Fußwege ausbessern.

  • 19
    1
    HHCL
    20.06.2019

    Auch wenn er es anders gemeint haben wird (Tolle AfD. Die bewegt was!) fürchte ich leider, dass er zumindest teilweise recht hat. Bis jetzt war das falsche Parteibuch viel zu oft die Ursache für Stillstand. Man scheint sich bewusst zu werden, dass man sich evtl. doch braucht.

    Möglich, dass auch der Wechsel von Tillich zu Kretschmer doch einige Verkrustung aufgebrochen hat. Ludwig äußerte sich über dessen höfisches Gebaren neulich wenig positiv in der FAZ.

  • 15
    8
    Pixelghost
    20.06.2019

    Diese „Säge“ wirkt wie eine Mauer. Der „Schatten“ dieses Gebäudes reicht bis vor den Brühl.

  • 8
    23
    franzudo2013
    19.06.2019

    Auf einmal geht etwas. Wie kommt der Wandel zu Stande?
    Früher hat die SachsenUnion die SPD - Oberbürgermeisterin auflaufen lassen. Entfaltet da etwa eine neue politische Partei ihre Wirkung?



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