Ein Heim für Süchtige in Chemnitz: Nun geht die Suche von vorne los

Nach Widerstand in Grüna gegen Pläne für ein Suchthilfe-Projekt hatte das Rathaus nach alternativen Standorten gesucht - und nun einen Rückschlag hinnehmen müssen.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Barthi
    21.01.2021

    Also, wir haben in unserem Städtchen, in meinem Umfeld solch eine Einrichtung. Sicher nicht mit 30 Insassen. Eine Schule ist da auch in der Nähe. Oft begegnet man den Leuten auch und ja, mit meiner Lebenserfahrung von 63 Jahren, erkenne ich auch, wer daher kommt. Doch passiert ist noch absolut nichts. Man muss doch auch den, von Verwahrlosung........... usw.
    eine Chance geben, es wenigstens versuchen. Sicher wird der Prozentsatz des erneuten Scheiterns hoch sein, aber....

  • 3
    1
    lupus
    20.01.2021

    @612115
    wie kommen sie auf so eine Idee dass jemand solche kranken Leute privat bei sich unterbringen soll nur weil sie in Grüna nicht gern gesehen sind?
    Die sollen doch in einem alten Gasthaus wohnen und nicht bei ihnen im Haus.
    Oder?

  • 2
    3
    612115
    20.01.2021

    @Barthi: Siehe Zitat aus dem Artikel: "...bis zu 30 von Verwahrlosung bedrohten oder betroffenen, nicht therapiefähigen Alkoholkranken...". Von "Kindern wegfangen" habe ich nichts geschrieben.

  • 2
    3
    Barthi
    20.01.2021

    @612115
    Im Umfeld von Therapieeinrichtungen für Suchtkranke, hier "Suchtklinik" genannt, treiben "untherapierbare, verwahrloste Alkoholiker" ihr Unwesen und fangen Kinder weg? Wo leben Sie denn?

  • 1
    1
    LukeSkywalker
    20.01.2021

    nun @sunhiller da ich zu jenem Zeitpunkt "AUFBAUHILFE WEST" leisten musste(arbeiten in alten Bundesländern) in ist mir in jenem Zeitraum einiges nicht bekannt aber als Parteimitglied sollte doch vorher klar sein das die Meinung in einem gewissen Maße vorgegeben wird ;
    nur weil es jetzt dies auffällt und jene anderen etwas gleich gesinnter sind passen die plötzlich?
    jene Frau ist auch nicht gerade als Vorbild im Sozialbereich aufgefallen wie andere Medien berichten

  • 6
    3
    lupus
    19.01.2021

    @Bürgerenergie
    man kann den Vorgang noch einfacher sehen.
    Die Stadt hat ein ungenutztes Gebäute am Hals welches auch immer Kosten verursacht und muss diese kranken Leute unterbringen.
    Müssen nun wirklich alle befragt werden ob sie mit der Nutzung einverstanden sind oder genügt es eigentlich nur über den Vorgang zu informieren?

  • 6
    2
    sunhiller
    19.01.2021

    @LukeSkywalker...warum wechselt wohl jene Grünaer Stadträtin -beschämend dieses Wort zu schreiben- zu Pro Chemnitz? dann Bitte verlasst die Stadt

    Ganz einfach, wenn man sich den Widerstand der damaligen Eingemeindung ansieht !
    Das waren genau die gleichen Leute, die jetzt ein Suchtzentrum verhindert haben !
    Dazu braucht es keine Fragen mehr !

    @Barthi...
    da bin ich ganz bei Ihnen.

  • 5
    13
    612115
    19.01.2021

    Wenn jeder der acht Leute, die hier den Grünaern Vorwürfe machen, einen der untherapierbaren, verwahrlosten Alkoholiker in seine Privatwohnung aufnimmt, wäre das Problem doch gelöst. Geht nicht? Aber die Grünaer sind die Bösen? Alles klar.

  • 6
    7
    LukeSkywalker
    19.01.2021

    warum wechselt wohl jene Grünaer Stadträtin -beschämend dieses Wort zu schreiben- zu Pro Chemnitz? dann Bitte verlasst die Stadt

  • 7
    4
    ArndtBremen
    19.01.2021

    Aber wehe, wenn in Grüna macht der Konsum zu macht.

  • 22
    3
    RingsOfSaturn
    19.01.2021

    Da haben sie es geschafft, den Zitat: "Müll" fernzuhalten. Starke Leistung.

  • 48
    13
    Barthi
    19.01.2021

    Na hoffentlich war bei den so aufgebrachten Grünaer Eltern, kein starker Raucher, Feierabendbierchebtrinker (mach ich auch gern), Zocker, Workoholic oder anderweitig, durch den Alltag in dieser Gesellschaft, Gefährdeter dabei. Der Schritt in eine Suchtkrankheit ist leider kein Großer.
    Ihr solltet euren Kindern lieber durch Offenheit und Aufklärung den Weg ins Leben ebnen, ansatt euch abschotten zu wollen, dadurch "schützt" ihr sie nicht.

  • 31
    9
    bürgerenergie
    19.01.2021

    @lupus: Sicher ist das etwas differentierter, aber das Ergebnis ist erschreckend. Und ja, die Sorgen wurden von "interessierter Seite" künstlich überhöht. :-(

    Zum einen darf man jetzt aber "die Grünaer" nicht alle in einen Topf werfen, denn wir wissen, dass es manch anderswo (in Chemnitz) nicht anders gelaufen wäre. Auch hier in Grüna gab es Zustimmung, die mit dem Versuch zur Verständigung auch in der öffentlichen Versammlung vorgebracht wurde. Leider finden solche Töne selten medialen Rückhall.

    Und zum anderen hätte es zur Rettung des Projektes einer Verwaltungsspitze bedurft, die - nachdem sie schon Kommunikationsfehler eingestand (und die waren erschreckend) - dann wenigstens Rückgrat gezeigt hätte. Auch damit war es aber leider Fehlanzeige! :-(

    Also in der Tat sehr traurig in gleich mehrfacher Hinsicht!

  • 43
    20
    lupus
    19.01.2021

    Die Widerständler wollen keine kranken Menschen sehen.
    Alle ihre Argumente sind künstlich aufgeblasen.

  • 32
    18
    Lexisdark
    19.01.2021

    Will man die Leute komplett isolieren? Kann ja auch nicht Sinn der Sache sein, dass man sie dann abgelegen im Gewerbegebiet unterbringen muss. Das Pionierlager ist wahrscheinlich größer, aber besser? Da wohnen auch Leute, die sich wahrscheinlich nicht unbedingt darüber freuen. Und Dresdner Straße ist offenbar ein anderes Problem, Geld für Umbauten fällt wahrscheinlich überall an. Aber diesen massiven Widerstand aus Grüna finde ich übertrieben. Vielleicht sollte man sie gehen lassen.

  • 47
    14
    bürgerenergie
    19.01.2021

    Das ist einfach nur traurig!
    In mehrfacher Hinsicht ...