Feuerwehr schafft sich mehr Platz

Das Rangieren mit den Fahrzeugen ist bei der Bräunsdorfer Wehr bislang schwierig. Dem soll mit einem Neubau abgeholfen werden. Doch beim Baustart gab es Probleme.

Bräunsdorf.

Die Freiwillige Feuerwehr Bräunsdorf zählt aktuell 30 aktive Mitglieder. im Alter zwischen 18 und 58 Jahren. Die Anzahl sei seit Jahren konstant, sagt Ortswehrleiter Silvio Pester. "Da viele von den Kameraden im Schichtdienst arbeiten, ist auch tagsüber immer eine Bereitschaft von fünf bis sechs Personen gewährleistet", erzählt er. Die Einsätze in Bräunsdorf halten sich aber, wie er weiter berichtet, generell eher in Grenzen. Dennoch musste zu Beginn des Jahres mehrfach wegen Sturmschäden ausgerückt werden. Bislang gab es einen Brandeinsatz. Dass es, obwohl die Bräunsdorfer Wehr im ländlichen Raum mit Feldwirtschaft liegt, bislang keine Feuer dieser Art gab, bezeichnet Pester eher als glücklichen Umstand. "Und auch wenn wir natürlich auf den Einsatz bei Bränden vorbereitet sind, ist es aus unserer Sicht immer besser, wenn wir nicht ausrücken müssen, weil es brennt", erklärt Pester.

Was die Kameraden in Bräunsdorf derzeit neben den Übungen für den Ernstfall noch beschäftigt, ist der An- und Umbau des Gerätehauses. Der Baufortschritt war auch am Wochenende zum Familienfest bei der Feuerwehr ein Thema. Gefeiert wurde dabei aber nicht auf der Baustelle, sondern auf dem Sportplatz. Denn auf dem bisherigen Gelände gibt es nach Auskunft des Wehrleiters nicht genügend Platz für Feierlichkeiten. Doch auch hier hofft er, dass sich das mit den Baumaßnahmen verändert und vielleicht schon im nächsten Jahr Gäste an den Neubau eingeladen werden können.

Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Räume der Bräunsdorfer Wehr hatten vor rund einem Jahr begonnen. Das 1960 errichtete Gebäude wird saniert und mit einem doppelt so großen Anbau versehen. Da es am Jahresende 2017 zu kalt und feucht für die Tiefbauarbeiten war, verzögerten sich diese ebenso wie Hochbauarbeiten, erklärt der Wehrleiter. Mittlerweile sei der Zeitverlust aber wieder reingeholt worden. "Der Rohbau ist jetzt in den letzten Zügen. Anschließend kommt die Dachkonstruktion drauf", berichtet Silvio Pester. Die Mitglieder der Wehr freuen sich auf die Fertigstellung des Baus, der für Ende des Jahres angedacht ist. "Wir hoffen zumindest, bis Dezember alle wesentlichen Arbeiten abgeschlossen zu haben", so Pester. Denn der Neubau bedeutet vor allem auf mehr Platz - sowohl für die Beratungen als auch zum Rangieren der Fahrzeuge. Neben einem Schulungsraum, den Umkleiden und einem modernen Sanitärbereich soll es eine Halle für das Löschfahrzeug und den neuen Mannschaftstransportwagen geben.

Bewertung des Artikels: Ø 4 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...