Wer war Thomas H.?

Während der CFC nach Verantwortlichen fürs Nazi-Gedenken im Stadion sucht, bereitet die Polizei den nächsten Einsatz vor. Der tote HooNaRa-Gründer war bis in Terrorkreise vernetzt.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    6
    ArndtBremen
    17.03.2019

    Ist Thomas H. ein Straftäter, ein Verbrecher im Sinne unserer Gesetze? Oder geilt man sich hier lediglich an moralischen Verfehlungen auf?

  • 22
    3
    saxon1965
    13.03.2019

    @ fschindl: Ich schrieb nicht davon, dass es nur in Chemnitz anscheinend Seilschaften gäbe.
    Das auch anderswo "Fans" große Probleme machen und damit ganze Vereine und die Mehrheit der übrigen Fans in Misskredit bringen, stimmt natürlich.
    Für mich gehören, bei allem Verständnis für Erzrivalitäten, traditionellen Fangesängen oder provokanten Choreografien, Dinge wie Gewalt, Rechts- oder Linksextremismus, Rassismus, Wandalismus und der Gleichen nicht zum Fußball. Ich schäme mich fremd und ärgere mich jedes Mal über entsprechende Geldstrafen, die dann der Verein zahlen muss, wenn zum Beispiel auch bei der SG Dynamo die Ultras Fußball mit Revolution verwechseln. Damit meine ich nicht Themen wie zum Beispiel die DFB-Politik-Machenschaften.
    Fußball ist Bestandteil unserer Gesellschaft und das deshalb die Grenzen mitunter verschwimmen können ist auch klar. Wichtig ist nur, dass man auch in Chemnitz konsequent erkennt, dass es rote Linien gibt, die im Sport nicht überschritten werden sollten. Auf beiden Seiten dieser Linien!

  • 29
    7
    fschindl
    13.03.2019

    @saxon1965 als wäre das nur in Chemnitz so...schau dir mal die Fanszene speziell der Ultras von anderen Clubs an.

    überhaupt ist diese ganze gespielte Fassungslosigkeit und wirres Rauskegeln von Personen und Sponsoren eine Farce schlechthin...und Chemnitz taumelt wiedermal ratlos und im vollstem Rampenlicht.

  • 28
    3
    saxon1965
    13.03.2019

    Danke für diesen aufklärenden Artikel.
    Es scheint in Chemnitz Seilschaften zu geben, die es möglich machten, dass an dieser Security-Firma kaum ein Weg vorbei ging. So wurde mir das jedenfalls aus dem Gaststättengewerbe so erzählt.

  • 33
    5
    DTRFC2005
    13.03.2019

    Es ist mir ebenfalls ein Rätsel, wie man sich hinstellen kann und als Ausrede, ausgeübten Druck angibt. Das nennt man allgemein eine Erpressung. Erpressbar ist aber nur, wer selbst Dreck am Stecken hat. Hier hilft nur, mal ganz gründlich mit dem Datenrechen durch zu gehen. Und das ohne irgendwelche Befindlichkeiten, Vereitelungen und ohne Ansehen der Person. Der Sumpf lässt sich sonst nicht trocken legen.

  • 37
    9
    SimpleMan
    13.03.2019

    Mit diesem Wissen, dass sehr wahrscheinlich auch die Verantwortlichen des CFC hatten, ist es unglaublich, dass diese "Ehrung" als verdienten Fan des CFC im Stadion stattgefunden hat. Man hat die Fans und Besucher des Fußballspiels, die T. Haller nicht kannten, als Kulisse für eine Trauerzeremonie der rechtsextremen Szene benutzt. Es ist mir nur sehr schwer vorstellbar, dass man das nur mit Naivität erklären kann. Es müssen mehr Personen beim CFC involviert gewesen sein, als die Personen, die bis jetzt zurückgetreten sind. Wobei Herr Kadner wohl mehr eine ausführende Person gewesen ist. Absolut unglaubwürdig ist, dass man rätselt, welche Fans an diesem unwürdigen Spektakel beteiligt waren. Die Gruppierungen sind bekannt.

    Mich persönlich interessiert auch sehr, wie es dazu kam, dass die Firma Haller Security bei dem Chemnitzer Stadtfest (2009) als Sicherheitsdienst tätig war?



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